Apple sucht aktuell in Santa Clara, Kalifornien, einen iCup Supply Specialist. Wer bei „iCup“ spontan an ein neues Apple-Gadget neben iPhone und iPad denkt, liegt allerdings daneben: Hinter dem ungewöhnlich klingenden Namen steckt Apples interner Kaffeeservice. Die Vollzeitstelle gehört zum Bereich „Corporate Functions“ und umfasst 40 Wochenstunden.
Der Job ist deutlich praktischer, als der Apple-typische Produktname vermuten lässt. Die gesuchte Person soll laut Ausschreibung bis zu 90 Bean-to-Cup-Kaffeemaschinen betreuen. Dazu gehören das Nachfüllen von Kaffeebohnen und Verbrauchsmaterialien, die Reinigung der Maschinen und insbesondere der Bereiche, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Ziel ist ziemlich simpel: In den Pausenräumen soll jederzeit frischer Kaffee verfügbar sein.
Ganz ohne Logistik geht das Ganze natürlich nicht. Der iCup Supply Specialist fährt zwischen verschiedenen Apple-Standorten hin und her, bearbeitet Serviceanfragen und stimmt sich mit Gebäudemanagern und Administratoren ab. Gesucht wird damit weniger ein klassischer Büromensch als Personen, die gerne unterwegs sind, Probleme selbstständig lösen und dafür sorgen, dass die Kaffee-Infrastruktur im Apple-Alltag möglichst unsichtbar funktioniert.
Apple besteht auf Service-Profis

Bei den Voraussetzungen setzt Apple überraschend wenig auf klassische Tech-Skills. Erwartet werden unter anderem ein High-School-Abschluss beziehungsweise eine vergleichbare Qualifikation sowie Kenntnisse grundlegender Regeln zur Lebensmittelsicherheit. Erfahrungen aus Bereichen wie Liefer- und Routendiensten, Kundenservice, Lager oder Einzelhandel sind von Vorteil. Außerdem braucht es einen gültigen Führerschein und einen sauberen Fahreintrag, da regelmäßig zwischen verschiedenen Standorten gefahren wird.
Der Job besteht also nicht nur aus Kaffeetrinken und gelegentlichem Knöpfchen drücken. Apple sucht jemanden, der serviceorientiert arbeitet, gut kommuniziert und eigenständig Entscheidungen treffen kann. Auch körperliche Arbeit gehört dazu: Laut der veröffentlichten Beschreibung sollte die betreffende Person in der Lage sein, bis zu 50 Pfund, das entspricht rund 23 Kilogramm, zu heben. Die ausgeschriebene Bezahlung liegt je nach Einstufung bei 27,75 bis 36,05 US-Dollar pro Stunde.
Ganz neu ist die Idee hinter dem iCup offenbar nicht. Apple verwendete den Namen bereits vor mehr als einem Jahrzehnt für seine interne Kaffeeversorgung. Schon 2014 tauchte eine Stelle als „iCup Technician“ auf. Die aktuelle Ausschreibung zeigt damit vor allem eine eher unbekannte Seite des Konzerns: Hinter iPhone, Mac und Apple Silicon steckt auch eine ziemlich große Infrastruktur, die den Büroalltag am Laufen hält, inklusive einer eigenen Kaffee-Organisation. Wer sich bewerben möchte, findet die Stellenausschreibung von Apple abschließend hier.
