Samsung Galaxy SmartTag3: Kleiner, smarter und deutlich weiter auf der Suche

Samsung Galaxy SmartTag3: Kleiner, smarter und deutlich weiter auf der Suche

Erstmals auch für iPhones

Samsung Galaxy SmartTag3

Samsung bringt mit dem Galaxy SmartTag3 eine neue Generation seines bekannten Ortungs-Trackers an den Start. Das Modell ist rund 35 Prozent kleiner und 33 Prozent leichter als der Vorgänger und soll sich dadurch noch unkomplizierter an Schlüssel, Taschen, Gepäck oder am Halsband eines Haustiers befestigen lassen. Optisch setzt Samsung auf ein abgerundetes Gehäuse mit einer Aluminium-akzentuierten Taste. Passendes Zubehör wie Silikon- und Loop-Cases sollen zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten bieten.

Eine der spannendsten Neuerungen steckt allerdings nicht im Gehäuse: Der Galaxy SmartTag3 ist als erstes Modell der Reihe auch mit iOS-Geräten kompatibel. Über Samsung Find können Nutzer und Nutzerinnen den Standort eines Tags einsehen und teilen. Auch die Funktion „In der Nähe suchen“ lässt sich plattformübergreifend nutzen. Damit könnte der Tracker insbesondere für Familien interessant werden, in denen nicht alle Mitglieder ein Galaxy-Smartphone verwenden.


Bis zu 790 Tage Batterielaufzeit

Verschiedene Ansichten des Samsung Galaxy SmartTag3
Der Tracker wird in Schwarz und Weiß erhältlich sein.

Beim Akku will Samsung ebenfalls punkten, denn der SmartTag3 soll bei normaler Nutzung bis zu 550 Tage durchhalten, im Energiesparmodus sind laut Hersteller sogar bis zu 790 Tage möglich. Damit muss die Batterie deutlich seltener gewechselt werden. Gleichzeitig ist das Gehäuse nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt, so dass der Tracker auch bei alltäglichen Outdoor-Einsätzen nicht sofort an seine Grenzen kommt.

Dank Bluetooth 6.0 Channel Sounding soll die Kompass-Ansicht Entfernungs- und Richtungshinweise aus bis zu 60 Metern Entfernung liefern können. Das entspricht laut Samsung etwa der dreifachen Reichweite des Vorgängers. In unmittelbarer Nähe kommt zusätzlich Ultrabreitband (UWB) zum Einsatz, das eine besonders präzise Ortung ermöglichen soll. Die Suche reicht damit vom groben Anpeilen eines verlorenen Gegenstands bis zur punktgenauen Lokalisierung.

Samsung Find übernimmt die Fernsuche

Samsung Galaxy SmartTag3 in Schwarz und Weiß
Der Samsung Galaxy SmartTag3 ist 35 Prozent kleiner als der Vorgänger. Fotos: Samsung.

Ist der SmartTag3 außerhalb der Bluetooth-Reichweite, kommt das Samsung Find Netzwerk ins Spiel. Laut Samsung können weltweit mehr als 900 Millionen teilnehmende Galaxy-Geräte anonym als Ortungspunkte dienen. Wird ein verlorener Tag von einem solchen Gerät erkannt, kann dessen Standort aktualisiert werden. Samsung verspricht zudem schnellere Standort-Updates, sobald die direkte Verbindung zum eigenen Smartphone abbricht. Das ist insbesondere praktisch bei vergessenem Gepäck oder einem zurückgelassenen Gegenstand.

Der SmartTag3 soll außerdem aktiver auf verdächtige oder unerwartete Bewegungen hinweisen. Mit „Place Notification“ lassen sich bestimmte Zonen definieren, so dass die User informiert werden, wenn sich ein getaggter Gegenstand hinein- oder herausbewegt. Dazu kommen Standortverlauf und Bewegungserkennung. Ebenfalls an Bord sind der NFC-basierte Verloren-Modus, eine Zurücklass-Warnung sowie die Möglichkeit, per Knopfdruck kompatible SmartThings-Routinen auszulösen, beispielsweise das Einschalten von Lampen.

In Sachen Datenschutz setzt Samsung nach eigenen Angaben auf verschlüsselte Standortdaten. Der Galaxy SmartTag3 startet am 7. Oktober 2026 zunächst in Korea und anschließend in den USA. Weitere Märkte sollen folgen. Deutschland ist laut Samsung für Anfang beziehungsweise im Laufe des Jahres 2027 vorgesehen. Angeboten wird der Tracker zunächst in den Farben Weiß und Schwarz, Preise sind noch nicht bekanntgegeben worden.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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