Violett: Großartiges, surreales Point-and-Click-Adventure mit vielen verrückten Puzzles

Auch wenn sich der allseits bekannte Spieledonnerstag schon dem Ende zuneigt, können wir noch eine tolle Neuerscheinung verkünden: Violett.

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Violett (App Store-Link) kann als Universal-App aus dem deutschen App Store geladen werden und schlägt dort derzeit mit 3,59 Euro zu Buche. Aufgrund einer Download-Größe von 461 MB kann das Game nicht mehr aus dem mobilen Datennetz geladen werden. Für die Installation sollte man außerdem mindestens über iOS 7.0 verfügen. Eine deutsche Lokalisierung existiert, entgegen der App-Beschreibung, aber bereits.

Im Spiel dreht sich alles um die Namensgeberin des Titels, einer jungen Teenagerin namens Violett, die mit ihren Eltern aufs Land ziehen muss – ohne Freunde oder andere sinnvolle Beschäftigungen. Das gelangweilte Mädchen entdeckt in ihrem Zimmer ein leuchtendes Mauseloch, greift neugierig mit der Hand hinein – und findet sich in einer völlig neuen, surrealen Umgebung wieder. 

Diese Umgebung erinnert den Gamer an die bekannte Geschichte von Alice im Wunderland oder Kunstwerke von Salvador Dalí – von eben diesen Werken haben sich die Entwickler von Forever Entertainment auch inspirieren lassen. Die kleine Violett findet sich gefangen in einem Käfig wieder, neben ihr ein feenartiges Lebewesen. Die erste Aufgabe des Spielers ist es also, die Protagonistin aus ihrem Gefängnis zu befreien – mehr soll an dieser Stelle auch nicht verraten werden.

Violett lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Point-and-Click-Adventure sowie logik- und physikbasierten Puzzles beschreiben. Oft müssen über Fingertipps auf dem Bildschirm Objekte aufgenommen und für bestimmte Zwecke verwendet werden, um die Rätsel zu lösen und im Spiel voranzuschreiten. In den Optionen lassen sich eventuelle Hinweise aktivieren, sofern man auf Hilfe angewiesen ist. Ein einführendes Tutorial hingegen findet sich in Violett nicht – so erfährt man auch nur nebenbei und in knapper Form, dass die Hauptakteurin mit telekinetischen Fähigkeiten ausgestattet ist, die es ihr möglich machen, entfernte Dinge heranschweben zu lassen. Informationen gibt es hingegen ab und an über ein Tagebuch, in dem die mysteriöse Welt mit ihren Eigenarten nach und nach erklärt wird.

Die Grafik macht auf meinem iPad der 4. Generation einen wirklich guten Eindruck: Nicht nur, dass die von den Developern als „2,5D“ bezeichneten Umgebungen sehr detailreich und liebevoll gestaltet sind, auch die Atmosphäre ist durch einen intensiven Soundtrack sehr fesselnd. Für kleinere Kinder würde ich Violett aufgrund der Komplexität und anspruchsvollen Rätsel sicher nicht empfehlen, aber wer sich auch schon für Games à la The Inner World (App Store-Link) begeistern konnte, findet mit dieser Neuerscheinung sicher einen heißen neuen Kandidaten.

Kommentare 10 Antworten

  1. Ja, Schaukeln ist richtig -leider ist die Steuerung aus meiner Sicht extrem schwierig zu bedienen. Du musst schaukeln, bis die Fee Violett berührt und es blitzt, ab da kann Violett Telekinese benutzen

  2. „Großartiges Point & Click Adventure“? Dass Apple scheinbar nichts von Spiele-Kategorien verstehen will und dadurch die Suche im App-Store zeitaufwendig und frustrierend gestaltet, dahinter mag Methode stecken. Aber ihr? Für mich ist das ein aufgeblähtes Wimmelbildspiel, aufgepeppt mit einigen Elementen anderer Spielegattungen. Wer Wimmelbildspiele nicht mag, sollte auch hiervon die Finger lassen. Steuerung ungenau und frustrierend. Ich bereue den Kauf.

    1. Danke für die Warnung! Wir wollten es gerade kaufen ( aber Wimmelbild-Spiele kann hier keiner mehr sehen…) – dann ist es aber doch auch nicht mit ‚Inner World‘ vergleichbar?!?

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