Wohl fast alle von uns setzen im Alltag immer noch auf eine physische Geldbörse, vor allem, wenn es um spezifische Kunden- oder Mitgliedskarten geht. Größere Anbieter wie IKEA ermöglichen es mittlerweile, die IKEA Family-Card auch digital in Apples Wallet einzubinden, aber was ist mit der örtlichen Stadtbibliothek, dem Fitnessstudio oder der Kundenkarte für den Bäcker um die Ecke?
Eine praktische Lösung dafür bietet das kleine, aber feine Webtool WalletWallet, das es ermöglicht, Barcodes von Kunden- und Mitgliedskarten in eine digitale Apple Wallet-Karte umzuwandeln. Das Gute dabei: WalletWallet funktioniert komplett über den Browser, es ist keine Installation oder die Einrichtung eines Accounts notwendig. Zudem verbleiben laut des Anbieters alle Daten auf dem Gerät selbst und werden nicht auf fremde Server geladen.
Drei Möglichkeiten zur Kartenerfassung

Die Erfassung einer Karte mittels WalletWallet kann über drei verschiedene Methoden erfolgen: So kann entweder die Kamera des Geräts, beispielsweise des iPhones oder iPads, genutzt werden, um ein Foto von der Karte zu machen, oder auch ein bereits vorhandenes Bild hochgeladen oder die Ziffernfolge des Karten-Barcodes manuell eingetippt werden. Im Anschluss lassen sich noch weitere Anpassungen vornehmen, beispielsweise der Titel der Karte, das Ablaufdatum und die Farbe der digitalen Karte im Apple Wallet einpflegen.
WalletWallet generiert nach diesen Schritten automatisch eine entsprechende PKPASS-Datei, die sich mit nur einem Fingertipp oder Klick dann in das Apple Wallet transferieren lässt. WalletWallet lässt sich komplett kostenlos verwenden, zudem ist die Web-App quelloffen. Wer einen Wust von Kunden- und Mitgliedskarten in der Geldbörse besitzt und diese digitalisieren möchte, sollte daher definitiv einen Blick auf dieses kleine, aber feine Werkzeug werfen. Zur Sicherheit sollte man bei der ersten Nutzung der digitalen Version der Karte noch das physische Original bei sich tragen, für den Fall, dass die digitale Karte im Apple Wallet nicht angenommen wird.

„Zudem verbleiben laut des Anbieters alle Daten auf dem Gerät selbst und werden nicht auf fremde Server geladen.“
Na wenn der Betreiber das sagt, dann sind meine Kundendaten auf der rumänischen Homepage ja sicher.
Was für Daten hast du denn wenn die Karte aus einer Kundennummer: 12345678 einen Strich/QR Code generiert? Mehr als das sind Kundenkarten meistens nicht.
kommt auf die Karten an, im Beispiel oben ist es ein Stadtbibliothek Ausweis und dieser ist bei uns nicht übertragbar und kostet für Erwachsene auch Geld.
Wäre also schon doof wenn dieser Ausweis wegen Fehlender Sicherheit vervielfältigt wird, auch wenn man dank DSVGO dann auch entsprechend den Betreiber strafen kann. Komplett unberücksichtigt dass man diesen Code des Ausweises vielleicht nicht mal dort eintragen dürfte (eventuelle AGB Klausel bzgl. der Weitergabe des Ausweises).
@tester: Rumänien als EU-Land unterliegt wenigstens der DSGVO, genau wie Deutschland. Damit hat man eine Handhabe. Da würde ich mir bei Indien oder USA bspw. mehr Sorgen machen. Von China oder Russland ganz zu schweigen.
Apple Behauptet auch dass die Daten nicht rausgegeben werden. Wenn Apple das sagt muss es ja Stimmen unterliegen ja nicht den Amerikanischen Gesetzten (Patriot Act und Freedom Act)…
An sich eine Coole Lösung aber unser Stadtbücherei Ausweis ist nicht nur ein Strichcode. Da muss ein Chip drinnen sein, denn es ist egal wie rum er aufgelegt wird beim Abgabe Automaten.
Super Tipp 👍🏻 Habe direkt ein paar Kundenkarten digitalisiert.