Withings Thermo: Fieberthermometer mit WLAN, Bluetooth und App-Anbindung jetzt verfügbar

Im Januar wurde Withings Thermo auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Ab sofort kann das Fieberthermometer bestellt werden.

Withings Thermo 1

Update am 15. August: Seit heute ist Withings Thermo im Apple Online Store erhältlich und kann dort für 99,95 Euro bestellt werden. Wir haben unser Testgerät bereits erhalten und werden euch spätestens am Mittwoch mit ausführlichen Eindrücken rund um das Fieberthermometer versorgen.


Nachdem das Fieberthermometer Withings Thermo im Januar vorgestellt und im Juli bereits kurzzeitig im Online-Shop von Media Markt als verfügbar gelistet wurde, steht der Marktstart des Zubehörs mit App-Anbindung nun anscheinend bevor. Wie wir erfahren haben, soll Withings Thermo bereits in Kürze verfügbar sein. Einen genauen Termin gibt es bislang nicht, uns würde es aber wundern, wenn es bis zum Start der IFA Anfang September noch nicht so weit ist.

Euer Interesse am Withings Thermo habt ihr bereits vor einigen Monaten mit knapp 30 Kommentaren gezeigt. Diskutiert wurde vor allem über den Sinn oder Unsinn eines solchen Zubehörs, das mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 99,95 Euro sicherlich kein Schnäppchen ist. Im Vergleich zu einem stinknormalen digitalen Fieberthermometer, das man schon für unter 5 Euro in der Apotheke bekommt, bietet Withings Thermo aber auch deutlich mehr.

„Thermo initiiert eine Wende auf dem Gebiet der Temperaturmessung. Mit einem schnellen und einfachen Handgriff ohne Körperkontakt liefert Thermo die präziseste Körpertemperatur, die messbar ist“, verrät der Hersteller bereits auf seiner Webseite. „Durch Nachzeichnen der Stirnoberfläche nehmen Sie mit Thermo die Messung an der Schläfenarterie vor – die aus medizinischer Sicht optimale Methode zur Erfassung von Temperaturänderungen, weil das hier zirkulierende Blut direkt aus dem Körperkern kommt.“

Withings Thermo bietet besonders viel Komfort

Ob Thermo tatsächlich so genau ist, können wir aktuell natürlich noch nicht beurteilen. Auf der anderen Seite weiß man aber auch nicht, ob ein einfaches Thermometer, das beispielsweise unter dem Arm eingeklemmt wird, einen so exakten Wert liefert. Und letztlich ist eine kleine Abweichung im Bereich von einem oder zwei Zehntelgrad ja auch kein großes Thema.

Withings Thermo 2

Interessant ist daher vor allem der Komfort, den Withings Thermo liefert: Die Messung erfolgt innerhalb von wenigen Sekunden und erfolgt ohne jeglichen Kontakt – das Fieberthermometer kann also absolut hygienisch verwendet werden. Die gemessene Temperatur wird dabei direkt auf dem Display angezeigt, in Verbindung mit einem iPhone und der dazugehörigen App, die übrigens schon aus dem App Store geladen werden kann, bietet Withings Thermo zusätzliche Funktionen. Die Verbindung zwischen iPhone und Thermo erfolgt dabei per WLAN, unterwegs ist auch eine Synchronisierung der Daten via Bluetooth möglich.

In der App können bis zu acht Benutzer angelegt werden, deren Namen direkt auf dem Gerät erscheinen und nach der Messung ausgewählt werden können. Praktisch: Nachdem die Messung erfolgt und der Nutzer direkt am Thermo ausgewählt ist, zeigt eine kleine LED, ob die „Messung basierend auf dem Alter des Benutzers Normaltemperatur, erhöhte Temperatur oder Fieber ermittelt hat.“

Am Ende dürften es viele kleine Details sein, die beim Withings Thermo den Unterschied zu einem einfachen Fieberthermometer machen, etwa das auch im Dunkeln ablesbare Display. Was Withings Thermo noch alles kann, werden wir hoffentlich pünktlich zum Marktstart für euch herausfinden können. Falls ihr schon jetzt spezielle Fragen habt, schreibt sie einfach in die Kommentare – in unserem Testbericht werden wir die passenden Antworten liefern.

‎Withings Thermo
‎Withings Thermo
Entwickler: Withings
Preis: Kostenlos

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Kommentare 22 Antworten

  1. Auch wenn es teuer ist – ich denke ich lege mir das Ding zu. Fiebermessen bei Kindern ist – zumindest aus meiner Erfahrung heraus – oftmals schwierig. Dieses Thermometer könnte es auf ein Minimum an Aufwand reduzieren und die sonstigen smarten Funktionen runden das ganze ab. Ich warte aber mal auf den Test – im Zweifel stelle ich mich als Tester gerne zur Verfügung ?.

    1. Ich finde es auch gut bei Kinder! Wir haben von Braun einen, der misst im Ohr. Der einzige Nachteil, der macht einen schrecklichen pieps wenn er gemessen hat und die Hygienekappen sind auch relativ teuer. Werde wahrscheinlich auch einen zulegen. Würde mich auch als testet zur Verfügung stellen.

      1. Wechselst du beim Braun ernsthaft jedesmal die Kappen? Wir haben das Teil auch und von der ersten Packung Wechselkappen sind noch fast alle da. Nach drei Jahren.

  2. Sorry, finde es völlig Banane, ein 10€ teil vom Discounter tut es auch,
    und hab noch Geld für die Kidz über um Offline! was zu Unternehmen…

    1. Die kriegst du locker … mit Cashmere oder edlen Fellen kein Ding. Aber denen fehlt die Schnittstelle zum Smartphone.

      Ist doch eine nette Sache, wenn man schon die Gesundheitsdaten der Kids digitalisiert und die Daten am Ende noch einen Dienstleister zur Verfügung stellt. Wird dem Kind später sicher helfen die richtige Krankenversicherung zu finden. …

      Für Krankenhäuser zur Dokumentation bei einer Massenvermessung macht ein Thermometer mit Schnittstelle richtig Sinn. Aber für privat wohl weniger.

      Wo bleibt der Tampon mit BT und Online-Speicherung der Daten? Den Zyklus mit seinen Freunden teilen. Man könnte dann Online bei FB einsehen, wann die hote Lady von nebenan besprungen werden kann. Und kommt mir jetzt nicht mit blablabla. Das würde in Summe mehr Sinn machen als das blöde Fieberthermometer.

  3. Ist ein wirklich stolzer Preis… ich bin ja total technikbegeistert, aber das ist mir zuviel, dafür dass man es nur selten braucht.

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