Skalo: Futuristisches Geschicklichkeits-Spiel mit 31 Leveln und One-Touch-Steuerung

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Mel 07. Dezember 2015, 19:00 Uhr

Das Gameplay des neuen Casual Games Skalo wird mit den Worten „Skaliere dich durch den Raum“ beschrieben.

SkaloSkalo (App Store-Link) lässt sich als Universal-App für iPhone und iPad zum kleinen Preis von 99 Cent aus dem deutschen App Store beziehen und benötigt zur Installation weniger als 50 MB eures Speicherplatzes. Die Anwendung ist ab iOS 7.0 nutzbar und steht in englischer Sprache bereit.

Entwicklerin Jessica Smolik sagt über ihr futuristisch angehauchtes Geschicklichkeits-Game im App Store, „Skalo ist anders. Skalo ist eine neue Erfahrung. Skalo ist deine neue Herausforderung.“ Und in der Tat hat es bei mir erst einmal einige Versuche benötigt, um das bewegliche Etwas, das stilistisch an ein Raumschiff erinnert, auf dem Screen mit Fingertipps auf die linke und rechte Bildschirmhälfte zu bewegen.

Ein wenig fühlt man sich beim Ausprobieren von Skalo an das berühmte Spiel „Der heiße Draht“ erinnert, das damals sogar Bestandteil einer Fernsehshow war. Auch in Skalo heißt es, Ruhe zu bewahren, und das Raumschiff in der Breite so anzupassen, dass es die farbigen Strahlen in der Mitte nicht berührt - sonst ist die Partie beendet. Erschwert wird dieses Unterfangen durch zwischenzeitlich eingebaute Hindernisse neben den Strahlen, deren Kontakt man ebenfalls tunlichst vermeiden sollte.

Gameplay von Skalo ist oft sehr frustrierend

In insgesamt 31 vorhandenen Leveln ist es demnach das Ziel, unbeschadet das Ende jeder Welt zu erreichen. Und auch wenn es relativ einfach klingt - Skalo ist anspruchsvoll und stellt auch für erfahrene Spieler eine echte Herausforderung dar. Nach einigen Partien mit dem Spiel allerdings war ich des Spielprinzips bereits überdrüssig: Zu oft findet man sich in Hindernissen oder den mittigen Neon-Strahlen wieder und explodiert in einen Rausch von Farben.

Gerade in den ersten Leveln ist die Geschwindigkeit des Raumschiffes zudem so langsam, dass man sich ein ums andere Mal wünscht, man könne einen „Vorspulen“-Button nutzen. Und ein Hindernis zu Beginn von Level 2 scheint mehr oder weniger unpassierbar zu sein - egal, wie man es anstellt, das Raumschiff touchiert an einem bestimmten Punkt immer das flackernde Etwas. Frust ist vorprogrammiert und sorgt schnell dafür, dass man geneigt ist, Skalo vom iOS-Gerät zu verbannen. Das Spiel ist demnach wirklich nur etwas für sehr geduldige Gamer, die sich nicht scheuen, ein Level auch 20 Mal von neuem zu starten.

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