200 Mitarbeiter verlieren ihren Job: Anki stellt Geschäftsbetrieb ein

Zu wenig Investoren

Ich bin großer Anki-Fan und die heutige Nachricht, dass Anki ab heute nicht mehr existiert, macht mich traurig. Ich hatte sehr viel Spaß mit Anki Overdrive und auch der niedliche Roboter Anki Cozmo konnte mich überzeugen.

Doch diese Produkte wird es nicht mehr lange geben. Wie Recode berichtet, hat Boris Sofman, Chef von Anki, seinen rund 200 Mitarbeiten mitgeteilt, dass Anki den Geschäftsbetrieb einstellen muss – und somit auch ihre Jobs wegfallen.

Noch im Herbst 2017 hat Anki einen Umsatz von 100 Millionen US-Dollar erwartet und hat diese Zahlt2018 sogar überschritten. Doch nun scheitert es wohl am Geld. Gegenüber Redoce lässt Anki verlauten:

„Trotz unserer bisherigen Erfolge haben wir alle finanziellen Möglichkeiten genutzt, um unsere zukünftige Produktentwicklung zu finanzieren und unsere Plattformen auszubauen. Ein bedeutender finanzieller Deal konnte nicht gefunden werdenund wir konnten keine Einigung erzielen. Wir tun unser Bestes, um uns um jeden einzelnen Mitarbeiter und seine Familien zu kümmern, und unser Managementteam prüft weiterhin alle verfügbaren Optionen.“

Vor rund zwei Jahren erläuterte Sofman: „Für uns war es nie als Spielzeugfirma oder gar als Unterhaltungsfirma gedacht. Es ist ein Roboter- und KI-Unternehmen“. Leider konnte man hier nicht anknüpfen und ein wirklich spannendes und innovatives Unternehmen schließt nun seine Pforten.

Kommentare 11 Antworten

  1. Ich habe kein Anki-Produkt, aber nur mal so aus Neugier: ist bekannt ob und wann die Server abgeschaltet werden? Wie lange werden die Apps, die man für die Produkte braucht, noch funktionieren?

    1. Sehe ich genau so, Haben dadurch zu wenig Leute erreicht. Ich wollte mir immer mal nen Cozmo kaufen aber nicht für den Preis. Zudem war das Marketing auch nicht das hellste. Wenn ich bedenke was manche Youtube Kollegen kassiert haben und wie wenig sie im Gegenzug leisten mussten. Schade ist es aber trotzdem, gerade um die Mitarbeiter.

  2. Deren Roboter wird natürlich als erster Kürzungen spüren, da sämtliche Sprachbefehle über Server verarbeitet werden. Wird ein taubstummer Roboter mit Fernbedienung bleiben.

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