Seit 2020 sieht das iPad Air gleich aus. Kein anderes Modell der Reihe hat sein äußeres Erscheinungsbild derart lange unangetastet gelassen. Doch genau das könnte sich im kommenden Jahr endlich ändern.
Zuletzt spendierte Apple dem iPad Air im Jahr 2020 ein komplett neues Äußeres: Die vierte Generation brachte damals flache Kanten, ein randloses Frontdesign sowie Touch ID direkt im oberen Bedienknopf mit sich. Sämtliche darauffolgenden Generationen mit M1-, M2-, M3- sowie M4-Chip beschränkten sich seither ausschließlich auf technische Verbesserungen im Inneren, während das Gehäuse Generation für Generation identisch blieb.
OLED-Wechsel als möglicher Auslöser
Für 2027 zeichnet sich nun ein Umbruch ab, denn Berichten zufolge plant Apple, das iPad Air zu Beginn des Jahres auf OLED-Technologie umzustellen. Als Zulieferer soll dabei Samsung Display fungieren, allerdings mit einfacheren Single-Stack-LTPS-Panels, die sowohl bei den Kosten als auch bei der maximalen Helligkeit unterhalb der aufwendigeren Tandem-OLED-Technik liegen, wie sie aktuell im iPad Pro verbaut ist. Auch ein Umstieg auf den M5-Chip wird gemunkelt. Damit stünde dem Modell der größte technische Sprung seit Jahren bevor.
Warum ein neues Display auch ein neues Design bedeuten könnte
Ein derart tiefgreifendes Display-Upgrade wäre ein naheliegender Anlass für eine komplette optische Neuerfindung. Genau dieses Muster ließ sich bereits 2024 beim iPad Pro beobachten: Mit der Umstellung auf OLED gönnte sich Apple damals das erste komplette Redesign seit 2018, inklusive spürbar schlankerem Gehäuse.
Noch deutlicher wird der Trend beim Blick auf das iPad mini 8, das Berichten zufolge bereits im Oktober erscheinen und dabei gleich mehrere Neuerungen mitbringen soll: ein überarbeitetes Gehäuse, ein OLED-Display, ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem ganz ohne klassische Lautsprecheröffnungen sowie erstmals in der iPad-Geschichte ein wasserfestes Gehäuse.
iPad Air und iPad mini teilen sich seit jeher dieselbe Designsprache
Historisch betrachtet orientierten sich iPad Air und iPad mini stets an derselben optischen Linie. Das mini übernahm zuletzt 2021 das Erscheinungsbild des Air und behielt dieses bis einschließlich der siebten Generation bei. Sollte das mini also tatsächlich noch dieses Jahr ein neues Gehäuse erhalten, wäre das Air der logische nächste Kandidat, um dieses Design zu übernehmen. Ein ähnliches Muster gab es bereits einmal in der Vergangenheit: Das ursprüngliche iPad mini aus dem Jahr 2012 setzte den gestalterischen Standard, den das iPad Air nur ein Jahr später übernahm.
Zwar existieren bislang keine handfesten Gerüchte zu einem tatsächlichen Redesign des iPad Air für das kommende Jahr. Sollte sich das Modell aber tatsächlich am iPad mini orientieren, wären Funktionen wie das vibrationsbasierte Lautsprechersystem, Wasserfestigkeit sowie weitere Neuerungen durchaus denkbar.
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Die Wasserfestigkeit baut Apple nur ein, damit sie keinen wechselbaren Akku einbauen müssen. Denn wasserfeste Geräte sind von der Regel ausgenommen.
So geil wie es für alles auf der Welt Ausnahmen gibt, welche die Firmen so leicht umgehen können 🙂
Man würde ihnen die Chance halt geben, sowie es nur noch Wasserdichte Geräte bei den Tablets ind Smartphones (von den Big-Playern) gibt, wird dann sicherlich nachreguliert.
Im vorhin wenn es gemacht werden würde, würde sich auch nur wieder alle aufregen wegen Überregulierung.
Genau 👍🏼 und die machen die Geräte extra so teuer, damit nicht jeder …..
Face-ID würde ich mir wirklich wünschen – aber das müsste entweder unter oder außerhalb des Displays liegen.
Ersteres geht vermutlich noch nicht komplett, zweiteres will Apple vermutlich aus Designgründen nicht.
Touch ID im Button ist schon wenig komfortabel, wenn man Face-ID kennt.