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iPhone 18 Pro: Fotograf Tyler Stalman nimmt die Kamera unter die Lupe

Was die Neuerungen wirklich bringen

iPhone 18 Pro in Blau vor schwarzem Hintergrund

Der Fotograf Tyler Stalman hat seinen jährlichen Kamera-Check veröffentlicht und sich diesmal ausführlich mit dem iPhone 18 Pro beschäftigt. Im Mittelpunkt steht die neue variable Blende der Hauptkamera, daneben nimmt Stalman aber auch die überarbeiteten Fotostile, Apples „Reference Image“, den Cinematic-Modus und die neuen Profi-Funktionen unter die Lupe. Für seinen Vergleich stellt er die Kameras des iPhone 18 Pro dem iPhone 15 Pro gegenüber, während das Testvideo größtenteils mit einem iPhone 17 Pro aufgenommen wurde.

Für Stalman ist die variable Blende das wichtigste Kamera-Upgrade des iPhone 18 Pro. Die neue Hauptkamera lässt sich bis auf f/1,48 öffnen und kann dadurch mehr Licht auf den Sensor bringen. Gerade bei wenig Licht kann das helfen, den ISO-Wert niedriger zu halten und den Nachtmodus seltener einzusetzen. Interessant ist auch die ungewöhnliche Konstruktion: Apple platziert die Lamellen der Irisblende oberhalb des primären Linsenelements, was anders als bei klassischen Kameraobjektiven ist, bei denen die Blende meist tiefer im Objektiv sitzt.


Auch beim Telebereich hat Stalman etwas zu sagen. Das iPhone 18 Pro setzt auf einen 4-fachen Zoom, der bereits aus der vorherigen Generation bekannt ist. Gegenüber dem 5-fachen Tele des iPhone 16 Pro empfindet er diesen Bereich als angenehm flexibler, weil der Bildausschnitt nicht ganz so eng ausfällt. Für Fotografen und Fotografinnen dürfte damit vor allem die Alltagstauglichkeit profitieren, wenn ein Motiv nicht unmittelbar aus größerer Entfernung aufgenommen werden muss.

KI-Bearbeitung: beeindruckend, aber nicht immer authentisch

iPhone 18 Pro Kamera Detail
Die Kamera des iPhone 18 Pro hält einige Verbesserungen bereit.

Apples KI-Werkzeuge wie „Clean Up“, „Extend“ und „Reframe“ funktionieren laut Stalman technisch erstaunlich überzeugend. Gleichzeitig zeigt sich hier eine interessante Kehrseite: Die Eingriffe können so weit gehen, dass das fertige Bild deutlich vom ursprünglichen Foto abweicht. Für klassische Smartphone-Fotografie mag das praktisch sein, bei dokumentarischen oder professionellen Aufnahmen stellt sich dagegen die Frage, wie viel künstliche Veränderung noch zum ursprünglichen Motiv passt.

Bei den erweiterten Fotostilen konzentriert sich Stalman unter anderem auf die neuen Texturoptionen „Soft Skin“, „Glow“ und „Film“. „Soft Skin“ reduziert Hautdetails demnach eher dezent, statt Gesichter einfach weichzuzeichnen. „Glow“ erzeugt einen diffusen Schimmer, der an einen Black-Mist-Filter erinnert. Besonders „Film“ fällt durch Filmkorn und Lichthöfe auf. Stalman gefällt der Look, hätte aber gerne eine feinere Kontrolle über die Stärke der Körnung.

Neben der Hardware widmet sich der Test auch Apples „Reference Image“ sowie den Neuerungen beim Cinematic-Modus. Für wirklich kinoreife Aufnahmen bleibt Stalman allerdings bei Apple Log als Empfehlung für anspruchsvollere Workflows. Gleichzeitig wirft er einen Blick auf das neue Apple Log 2. Wie gewohnt ist der gesamte Test mit zahlreichen Foto- und Videovergleichen gespickt und zeigt, wie sich die Kamera des iPhone 18 Pro gegenüber älteren Pro-Modellen tatsächlich schlägt. Den gesamten Test von Tyler Stalman findet ihr abschließend im eingebundenen YouTube-Video.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 7 Antworten

    1. 4-Fach optisch, durch ein paar Tricks und in den Sensor cropen verkauft Apple das 8-Fach als „optisch gleichwertige Qualität“ ist es aber halt nicht.
      Und auch die 4-Fach sind eigentlich etwas weniger optisch wenn man mit den genauen Werten arbeitet.

  1. „Die neue Hauptkamera lässt sich bis auf f/1,48 öffnen und kann dadurch mehr Licht auf den Sensor bringen.“ – also wenn der Fotograf das wirklich gesagt hat und als ein Feature der variablen Blende darstellt, hat er sich damit gleich selbst disqualifiziert!

    Eine variable Blende kann nie weiter öffnen als eine nicht vorhandene Blende, also kann er sich das mit „mehr Lucht“ in die Haare schmieren.

    Zum Glück hat wenigstens Apple nicht solch einen Mist bei der Keynote verzapft.

    1. im Vergleich zum iPhone 17 Pro kann die Variable Blende weiter öffnen, als die feste Blende des iPhone 17 Pro mit fester Blende.
      Somit kommt mehr Licht auf den Sensor des iPhone 18 Pro als beim iPhone 17 Pro.
      Ist also Grundsätzlich schon richtig was er sagt. Die Sensoren im 17 und 18 sind ja die Gleichen, somit kommt da mehr Licht an beim 18er als beim 17er.
      Und ein Kamerasystem hat immer eine Blende egal ob fest oder variabl, somit ist deine Aussage „als eine nicht vorhandene Blende“ schon mal völlig für die Haare, aber das nur am Rand.

    2. Sagte er so nicht, da ging was bei der Übersetzung schief.

      Was das Upgrade die neue variable Blende bet trifft sagte er „einen Schritt auf dem Weg, das iPhone zu einer ernstzunehmenden Kamera zu machen“.

      Und dann merkte er noch an, dass die größere Blende von ƒ/1,48 mehr Licht auf den Sensor gelangen lässt, dies kann dazu beitragen, den ISO-Wert bei schlechten Lichtverhältnissen niedriger zu halten und die Notwendigkeit für den Nachtmodus zu verringern.

      Denn Blende ist ja im vergleich zu ƒ/1,78 Blende des 17 Pro auch besser geworden.

  2. Das ist nur eine halbe Blendenstufe, also nichts Weltbewegendes. Mit anderen Worten kann z.B. statt mit 1/100 Sekunde mit 1/150 Sekunde bei gleicher Lichtmenge fotografiert werden.

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