iPhone XR: Die ersten Testberichte sind online

Das sagen die ausgewählten Pressevertreter zum neuen Modell

18 Kommentare zu iPhone XR: Die ersten Testberichte sind online

iphone xr blau

Am Freitag geht das iPhone XR in den Verkauf. Nachdem ausgewählte YouTuber schon erste Eindrücke teilen durften, sind jetzt die Reviews der Pressevertreter online. Wir fassen für euch zusammen.

Der wohl größte Unterschied zwischen iPhone XS (Max) und iPhone XR ist das Display. Während beim iPhone XS ein OLED-Display zum Einsatz kommt, hat das iPhone XR „nur“ ein LCD-Display spendiert bekommen. Wie sich das Display schlägt, zeigen die folgenden Testberichte.


Sven Stein für BILD: „Der große LCD-Touchscreen zeigte ein sehr scharfes, brillantes Bild, reichte allerdings technologiebedingt nicht an die Qualität des iPhone XS heran und bot kein 3D Touch. Beim Fotografieren mit der Kamera des XR erhielt man hervorragende Fotoqualität, musste lediglich auf optischen Zoom und Bokeh-Fotos von Gegenständen verzichten. Der A12-Prozessor des XR war dagegen ebenso schnell wie in den aktuellen Spitzenmodellen – es ist der derzeit schnellste Smartphone-Chip. Im Akku-Test hielt das XR länger durch als sein Vorgängermodell und die Gesichtserkennung ermöglichte ein bequemes Entsperren.“

Christoph Fröhlich für Stern.de: Beim iPhone XR kommt ein Display mit einer Pixeldichte von 326 ppi zum Einsatz, dass entspricht der Schärfe der kleineren Vor-X-Modelle (iPhone 5/5S/5C/SE/6/6S/7/8) und ist immer noch mehr, als es etwa bei E-Book-Readern Standard ist. Insofern kann man den Skeptikern Entwarnung geben: Man wird auf dem Homescreen nicht von Pixelklötzen begrüßt. Klar, wer die Nase gegen das Display drückt und die Schrift inspiziert, wird feststellen, dass die Buchstaben nicht ganz so filigran geschwungen sind wie auf den teureren Modellen. Bei normalen Sehabstand fällt das jedoch nicht ins Gewicht und dürfte den meisten Menschen keine 300 Euro extra wert sein.

iphone xr rot

Lauren Goode für WIRED: Es gibt einige positive Unterschiede zwischen dem iPhone XR und dem Flaggschiff iPhone XS. Wie die Tatsache, dass die Akkulaufzeit des iPhone XR besser ist als die der kleineren iPhone XS. Und persönlich gefallen mir die mit dem iPhone XR angebotenen Farbtöne sehr gut. Es gibt noch weitere Unterschiede zwischen den beiden iPhones, die deutliche Anzeichen von Kostensenkungen im XR zeigen. Apple möchte eine Auswahl bieten, aber auch sicherstellen, dass weiterhin Geld mit dem Verkauf von Smartphones verdient wird.

Nilay Patel für The Verge: Als ich zum ersten Mal das iPhone XR in die Hand nahm, fühlte es sich an, als ob die großen Fragen sein würden, was dem XR im Vergleich zum XS fehlte. Aber jetzt, da ich dieses Ding eine Weile benutzt habe, scheint das der falsche Weg zu sein, um darüber nachzudenken. Die eigentliche Frage für iPhone-Käufer ist, ob das hochauflösende OLED-Display des XS 250 Dollar mehr wert ist als das LCD-Display des XR. Denn sonst bietet das XR fast alles, was ihr euch von einem 2018er Handy wünscht.

Die Frage an euch: Habt ihr ein iPhone XR bestellt?

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Kommentare 18 Antworten

  1. Ich wollte mir ursprünglich ein XR kaufen, habe mich aber für ein iPhone X von Privat entschieden. Dieses war noch eingeschweißt, also neu und das für einen guten Preis, noch unter dem Neupreis des XR mit 64GB. Bin sehr zufrieden!

    1. auch ich habe mich für ein X entschieden und konnte ein neues um unter 700 euro von privat bekommen. da wollte und konnte ich nicht auf das XR warten

  2. Hab mich auch für ein Refirbished X mit 256GB entschieden. 800€ finde ich Zuviel für LCD. Klar kann man drüber streiten ob man es sieht und ob man es merkt… aber alleine die Tatsache das Apple ein Display verbaut was man in 400/300€ Smartphones bekommt, finde ich nicht gut. Und „nur“ 720P auf einem 6,1“ Display… nö

  3. Viele meiner Bekannten wollen den Homebutton behalten. Anderen gefällt das XR in Rot usw. ! Das XR wäre mir schon zu Groß! Mein XS passt gerade so in die Hosentasche das es im Auto nicht drückt.

    1. Bin mir nicht sicher welche Hosen du trägst aber bei mir passt auch mein XS Max (in Lederhülle wohlgemerkt) problemlos in die Hosentasche und drückt in keiner Position.

  4. Das mit dem 3D-Touch würd mich tatsächlich stören…benutze ich zwar nicht oft,aber dennoch regelmäßig.
    Hab aber eh schon seit der Präsentation mich gegen ein Upgrade meines 6S entschieden…

  5. Ich habe schon am 17. Oktober etwas zu dem Post geschrieben, in dem daran erinnert wurde, dass das XR ab dem 19. vorbestellbar sein würde. Und das letzte Review-Zitat aus The Verge bestätigt mich in meinen gemachten Überlegungen, nachdem bekannt war, welche neuen Modelle es geben und welche technischen Daten sie haben würden.

    Bei mir ging es um ein Upgrade vom 6s, dessen Akku nicht mehr getauscht werden konnte, der aber bei 79% nach drei Jahren auch nicht mehr viel Freude machte, dazu ein anderer kleiner Defekt am Telefon und merkliche Einbußen bei der Schnelligkeit mancher Prozesse, gerade nach Update auf iOS 12. Außerdem wollte ich mehr Speicher als die bisherigen 64GB und ein größeres Display.

    Zugegeben, mich hat auch das Blau des XR direkt angesprochen, da ich jemand bin, der seine Geräte gerne ohne Hülle nutzt. (Ich kann allerdings auch sehr gut mit einfachem Schwarz, Weiß oder Silber leben.) Darüber hinaus war aber die Überlegung nicht nur, was das XS oder XS Max mir mehr bieten können als das XR, sondern vor allem, ob mir das den entsprechenden Aufpreis wert wäre. Und die Antwort ist für mich ganz persönlich klar ausgefallen: Mir sind mir das bessere Display mit besserer Auflösung, 3D-Touch, Edelstahl statt Alu sowie die Zwei-Linsen-Kamera das zusätzliche Geld einfach nicht wert. Alles das, was mir das XR bietet, reicht mir, auch wenn ich 3D-Touch für so manche Aktionen (gerade Previews) sicher (anfänglich) vermissen werde. Aber hey, nicht so sehr, als dass ich einige hundert Euro mehr zahlen würde, um es weiterhin zu haben.

    Außerdem wollte ich, wie erwähnt, unbedingt ein größeres Display. Das vom XS wäre mir zu klein, also hätte es das XS Max sein müssen und da ist mir der „Aufpreis“ für all das, was auf dem Papier besser aussieht und objektiv höherwertiger ist, nicht nur ein bisschen, sondern sehr deutlich zu hoch.

    Ob es Vergleichbares oder gar Besseres von anderen Herstellern günstiger gibt, ist mir persönlich egal, weil ein Wechsel zurück zu Android (nach 7 Jahren und 4S, 5s und 6s) für mich aus diversen Gründen nicht in Frage kommt, ohne dass ich nach eigener Einschätzung ein Apple-Fangirl wäre.

    Mein Fazit bis hierher: Aus dem, was Apple an neuen Geräten anbietet, ist das XR für mich nicht nur ausreichend, sondern sehr passend und ich freue mich darauf, es Freitag oder spätestens Samstag endlich in den Händen zu halten 🙂

    1. @Lor-el-ey: Interessanter, angenehm zu lesender Kommentar!
      (Hat möglicherweise auch damit zu tun, dass du „nach eigener Einschätzung“ kein Apple-Fangirl bist… ?)

  6. Das XR ist mir zu gross.
    Das XS wäre von der Größe her okay, aber ist zu teuer.
    Das XSmax ist sowohl zu gross als auch zu teuer.

    -> Ich bleibe beim iPhone 8.

      1. @Felix: Bei mir genau wie bei Christian. Habe letzte Woche mein dienstliches 6s gegen ein 8er getauscht. Ich hatte die komplette Auswahl bis zu Xs (max) und Xr mit (im Vergleich zum Gerätepreis) moderaten Aufschlägen. Aber ich habe trotzdem das 8er genommen. Sehe es wie Loreley, man sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren und die Verhältnismäßigkeit wahren.

    1. @Felix: Manchmal ist es aber gar nicht so furchtbar schlimm, wenn man das Hirn ab und zu doch mal einschaltet ?

      iPhone 8: 138x67x7 mm, 148 gr
      iPhone Xr: 150x75x8 mm, 194 gr

      Oder war das im Sinne gemeint, dass Apple das Xr in das Gehäuse vom 8er hätte reinpacken sollen?

      1. @zeroG Manchmal ist es aber auch gar nicht so furchtbar schlimm, wenn man erst genau liest und dabei sein Gehirn ab und zu doch mal einschaltet ?, um dann zu erkennen, dass es genau so gemeint war wie dann vermutet.

        Natürlich war das so gemeint?
        Aufbau, Austattung und Design vom XR nur eben im Format (Gehäusegröße) vom iPhone 8.

        1. @Felix: Wenn man sich so kurz und knapp ausdrückt, zudem noch in einem Textmedium, kann man schon mal missverstanden werden. Der Sprung von der Realität zum Wunschkonzert war mir nicht sofort klar erkennbar. ?
          Halten wir also fest: Hirn einschalten ist in jeder Lebenslage von Vorteil ?
          Gruß und nichts für ungut

          1. Wir sind hier in diesem neuen Internet. Da musste ich mich kurzfassen?Könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden.Direkt mal ne Kiste Bier zusammen vornehmen und eine philosophiische Diskussion über Missverständnisse in der geschriebenen Kommunikation – und die gesellschaftlicheRelevanz und Veränderung, führen. Herrlich. Nichts für ungut ✌️

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