iRobot Terra: Neuer Rasenmäher-Roboter erscheint nicht 2020

Auf unbestimmte Zeit verschoben

Vorgestellt auf der CES im vergangenen Jahr sollte der iRobot Terra eigentlich noch im Jahr 2019 in Deutschland und den USA starten. Als es zur Garten-Saison nichts wurde und es auch auf der IFA im vergangenen Herbst keine neuen konkreten Informationen gab, war klar: Der Rasenmäher-Roboter soll erst im Jahr 2020 erscheinen.

Eigentlich wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt: Der Rasen wächst wieder, alle kümmern sich um ihren Garten. Aber da ist dann auch noch Corona – und die jüngste Ansage von iRobot, dass Terra auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Zusammen mit der Bekanntgabe der Quartalszahlen hat man angekündigt, iRobot Terra auf unbestimmte Zeit zu verschieben.


Zudem wurde der US-Blog TechCrunch mit dem folgenden Statement direkt von iRobot versorgt:

Wie viele andere Verbraucher- und Technologieunternehmen hat sich die COVID-19-Pandemie auch auf iRobot ausgewirkt und eine Neuordnung der Prioritäten für Markteinführung und Produktentwicklung erforderlich gemacht. Aufgrund der aktuellen Marktsituation ist es für das Unternehmen notwendig geworden, die für 2020 geplante Markteinführung des Terra-Robot-Rasenmähers auszusetzen und sich stärker auf sein Kerngeschäft und andere strategische Prioritäten zu konzentrieren. iRobot ist nach wie vor der Ansicht, dass es ein großes Potenzial für Roboter-Rasenmäher gibt, und während es die Markteinführung von Terra vorerst aussetzt, wird es die Optionen für die Markteinführung zum richtigen Zeitpunkt neu bewerten.

Was wohl auch klar ist: Die Zahl der Kunden, die aktuell mal eben 1.000 Euro für einen Rasenmäher-Roboter auf den Tisch legen, dürfte aktuell geringer sein, als sie es im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit gewesen wäre.

Von den Spezifikationen und Funktionen wäre der App-gesteuerte Terra von iRobot auf jeden Fall eine spannende Sache: Der größte Unterschied zu vielen bisherigen Modellen ist sicherlich die Tatsache, dass der iRobot Terra keine Begrenzungskabel benötigt. Stattdessen setzt der Roboter auf kleine Beacons, die vom Nutzer im Garten platziert und danach vom Mäher zur Navigation genutzt werden. Vor dem ersten Einsatz wird daher einfach der Garten mit dem iRobot Terra abgefahren. Der Mähroboter orientiert sich dabei an den zuvor gesetzt Markierungspunkten und kann diese danach nutzen, um den Rasen intelligent zu mähen.

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Kommentare 2 Antworten

  1. ?☹️ Also bleibt es auf absehbare Zeit bei den beiden Zucchetti-Modellen Wiper und Ambrogio als einzige Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Schade, hatte gehofft, es kommt langsam etwas Bewegung in den Markt.

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