King Rabbit: Nachfolger des 5-Sterne-Spiels Furdemption als Premium-App erschienen

Furdemption kennt ihr spätestens seit der Gratis-Aktion am vergangenen Wochenende. Mit King Rabbit ist heute der offizielle Nachfolger erschienen.

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Einen Tag eher als geplant und vor allem mit einer überraschenden Änderung in Sachen Bezahlmodell ist King Rabbit (App Store-Link) im App Store erschienen. Der Nachfolger des Puzzle-Hits Furdemption sollte eigentlich als Freemium-Spiel veröffentlicht werden, noch vor einigen Wochen sagten die Entwickler: „Der erste Teil wurde im App Store mehr als 1,3 Millionen mal aufgerufen, aber nur 1,4 Prozent der Nutzer haben das Spiel auch gekauft, daher wollen wir den Nachfolger kostenlos anbieten.“


Letztlich haben die Entwickler diese Idee wieder über den Haufen geworfen. Stattdessen wird King Rabbit für 99 Cent verkauft und ist damit deutlich günstiger als der erste Teil, denn Furdemption kostet regulär 2,99 Euro. Doch im Gegensatz zum Vorgänger gibt es in der Neuerscheinung In-App-Käufe für zusätzliche Hinweise und Zeitlupen. Diese spielen meiner Meinung nach aber keine Rolle und sollten von halbwegs talentierten und ambitionierten Puzzle-Fans gekonnt ignoriert werden können.

Spielidee des Vorgängers bleibt unverändert

An der eigentlichen Spielidee hat sich in King Rabbit trotz des komplett anderen Namens glücklicherweise nichts verändert: Das wichtigste beim Absolvieren der Level ist neben dem Einsammeln von möglichst allen Goldmünzen auch das finale Erreichen einer eingesperrten Hasen-Dame, um ein Level zu beenden. Mit Hilfe von Wischgesten navigiert man das weiße Karnickel durch das unwegsame Gelände. Plattformen mit brüchigen Steinen, todbringende Kreissägen und andere unliebsamen Gegebenheiten machen es dem weißen Kaninchen schwer, bis zum Ende des Levels durchzudringen.

Die wichtigen Goldmünzen sind dabei oftmals nicht sofort erreichbar, sondern im Level versteckt. So müssen beispielsweise Holzkisten ins Wasser geschoben oder mit einer Säge geschreddert werden, um die Münzen zu erreichen. Zudem muss man sich in späteren Leveln des komplett in deutscher Sprache lokalisierten King Rabbit vor einem Sensenmann in Acht geben, der dem kleinen Hasen an den Kragen will.

Mit den gesammelten Goldmünzen erhält man alle paar Level ein kleines Geschenk. Mit diesen Diamanten kann man nicht nur die Zeitlupen-Funktion freischalten, die in besonders kniffligen Leveln hilft, sondern auch den Tod des kleinen Hasen individualisieren. Bei einem Missgeschick kann der Hase beispielsweise in dutzende kleine Herzen zerfallen – ein optisches Gimmick, das keinen Einfluss auf den Spielverlauf hat.

King Rabbit bietet 96 Level und viele neue Gefahren

Und wo wir gerade beim Thema Tod sind – ein Blick in die Einstellungen von King Rabbit lohnt durchaus. Dort kann nämlich die Option „Blut“ aktiviert werden. Gerät man mit dem Hasen dann beispielsweise in eine Kreissäge, spritzt das Blut nur so durch die Gegend und ist auch beim nächsten Versuch noch zu sehen. Das ist sicherlich etwas makaber, aber im besten Fall passiert dem Hasen ja erst gar nichts.

Auch sonst kann King Rabbit optisch überzeugen. Die insgesamt 96 Level verteilen sich auf mehrere Welten, die unterschiedlich gestaltet sind. Der Comic-Stil zieht sich aber durchgängig durch das komplette Spiel und ist absolut als gelungen zu bezeichnen. Puzzle-Freunde und Fans des ersten Teils machen bei einem Preis von 99 Cent ganz sicher nicht verkehrt.

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(YouTube-Link)

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