macOS: Apple veröffentlicht stilles Update und entfernt Zoom-Webserver

Damit soll die Sicherheitslücke geschlossen werden

Kürzlich wurde bekannt, dass die beliebte Videokonferenz-Anwendung Zoom ohne Zutun der Nutzer einen Webserver installiert. Dieser bleibt sogar auf dem Mac präsent, selbst wenn man die Anwendung deinstalliert und bot damit einigen Websites und Hackern die Möglichkeit, auf die eigene Webcam und das Mikrofon des Macs zuzugreifen.

Apple hat nun auf dieses potentielle Sicherheitsproblem reagiert und im Rahmen eines sogenannten stillen Updates den Zoom-Webserver entfernt. Auch Zoom selbst hatte bereits ein Update angekündigt, um das Problem zu lösen. Apple hat selbst Hand angelegt, wie aus einem Bericht von TechCrunch hervorgeht. Dort heißt es,

„Apple pusht häufig stille Signatur-Updates auf Macs, um bekannte Malware unschädlich zu machen – ähnlich wie bei einem Anti-Malware-Dienst -, aber es ist selten, dass Apple öffentlich gegen eine bekannte oder beliebte App vorgeht. Das Unternehmen gab bekannt, dass es das Update veröffentlicht hat, um die Benutzer vor den Risiken des exponierten Webservers zu schützen.“

Wie es scheint, haben Apple und Zoom bei diesem Sicherheitsproblem zusammengearbeitet. Priscilla McCarthy, Sprecherin von Zoom, erklärte gegenüber TechCrunch: „Wir sind froh, dass wir dieses Update gemeinsam mit Apple getestet haben. Wir gehen davon aus, dass das Webserver-Problem heute behoben sein wird. Wir bedanken uns für die Geduld unserer Benutzer, wenn wir uns weiterhin mit ihren Anliegen befassen.“

Die Sicherheitslücke des Zoom-Webservers wurde glücklicherweise schnell als potentielles großes Problem erkannt und effizient in Kooperation zwischen Apple und Zoom zügig behoben. Nutzt ihr den Videokonferenz-Dienst Zoom auf eurem Mac?

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