Parallels Desktop 14: Neue Version der Virtualisierungs-Software für Mac erschienen

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Mel 21. August 2018, 13:37 Uhr

Auch wenn macOS immer beliebter wird, gibt es immer noch Software und Apps, die nur unter Windows oder Linux laufen. Hier hilft eine Anwendung wie Parallels Desktop 14.

Parallels Desktop 14 Mac

Auf Freddys erstem MacBook befand sich noch eine Windows-Partition, doch die wurde bereits nach einiger Zeit aus Mangel an Programmen, die nur mit Windows kompatibel sind, verbannt. Wenn es bei euch anders aussieht und ihr Windows, Linux oder ein anderes Betriebssystem zum Beispiel aus beruflichen Gründen verwenden müsst, aber trotzdem lieber auf einen Mac setzen wollt, ist die Virtualisierungs-Software Parallels die richtige Wahl. Ab sofort steht Parallels Desktop 14 für den Mac zum Kauf bereit - wir listen euch in aller Kürze die wichtigsten Änderungen und Neuheiten auf.

Laut Angaben der Entwickler von Parallels wartet die neue Version 14 mit „über 50 neuen Funktionen, einer verbesserten Leistung und Grafik sowie den neuesten Versionen von Parallels Toolbox und Parallels Access für Mac und Windows“ auf. Natürlich versteht sich Parallels Desktop 14 mit dem neuen macOS Mojave und spart darüber hinaus bis zu 20 GB an Speicherplatz auf dem Mac, auf dem es installiert wird.

Denn: Virtuelle Maschinen sind in der Regel groß und benötigen zwischen 15 und 100 GB Speicherplatz oder mehr. Dank einer neu entwickelten Speicherplatzoptimierung, die sowohl Windows- als auch Mac-Mechanismen berücksichtigt, gibt es erhebliche Einsparungen beim Speicherplatz. Über ein neues Dialogfenster „Speicherplatz freigeben“ können unter Parallels Desktop 14 mehrere virtuelle Maschinen besser verwaltet werden. Zudem belegen neu erstellte Snapshots bis zu 15 Prozent weniger Speicher. 

Anwender von Version 12 oder 13 können vergünstigt upgraden

Mit Parallels Desktop 14 können User jetzt auch die neuesten Funktionen von Microsoft Ink verwenden, um Microsoft Office für Windows-Dokumente auf einem Mac zu bearbeiten, einschließlich drucksensitiver Unterstützung in Anwendungen wie PowerPoint, Microsoft Edge, CorelDRAW, Fresh Paint, Leonardo, openCanvas und Photoshop für Windows. Außerdem gibt es weitere vorkonfigurierte Touch Bar-Sets für Anwendungen unter Parallels Desktop 14, darunter MS OneNote, AutoCAD, Quicken und Visual Studio. Mit dem Parallels Desktop Touch Bar-Assistenten lässt sich die Touch Bar eines MacBooks ganz leicht an Tausende von Windows-Anwendungen anpassen, so dass deren Funktionstasten-Kürzel bei der Verwendung der Anwendungen immer verfügbar sind.

Mit der Unterstützung von macOS Mojave wurde auch ein Support für den Dark Mode des neuen Apple-Betriebssystems implementiert, und weitere Spezialfunktionen, die nach der Veröffentlichung von Mojave eingeführt werden, werden ebenfalls unterstützt. Zudem erhalten Nutzer in Parallels Desktop 14 eine bessere Bildrate bei Videokonferenzen und können gemeinsam genutzte Kameratechnologien mit Kameras verwenden, die bis zu 4K-Auflösungen unterstützen.

Parallels Desktop 14 für Mac, Parallels Desktop 14 für Mac Pro Edition und Parallels Desktop für Mac Business Edition sind ab sofort sowohl für Abonnenten als auch für Nutzer verfügbar, die von Parallels Desktop 12 oder 13 upgraden. Neue Kunden können Parallels Desktop auf der Website der Entwickler, im Einzelhandel und in Online-Shops kaufen. Kostenlose voll funktionsfähige 14-Tage-Testversionen von Parallels Desktop stehen ebenfalls zum Download zur Verfügung. Das Jahresabo von Parallels Desktop 14 ist ab 79,99 Euro zu haben, die unbefristete Lizenz für 99,99 Euro. Ein Upgrade von Version 12 oder 13 ist für 49,99 Euro möglich.

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Kommentare10 Antworten

  1. Cincinpif sagt:

    Möglich das ich demnächst Upgrade aber da tut keine Eile Not, meiner Erfahrung nach laufen auch immer noch die älteren Varianten von Parallels auf einem neuen macOS. Parallels 11, das ich bis vor kurzem noch genutzt habe lief noch einwandfrei unter High Sierra bevor ich auf 13 upgegradet habe!

    • Aufpasser sagt:

      Naaa, dass mit den älteren Versionen würde ich lieber nochmals prüfen. Da gibt es nämlich an einigen Stellen Diskussionen über die Upgrade-Gier der Hersteller.
      Ich hatte Version 11 und meinem MBP 2011 gingen immer die Lüfter durch wenn das Tool lief. Vom Support gab es keine Hilfe. Alles was von denen kam war Werbung, Werbung und dann noch Werbung.

  2. Danny sagt:

    Nutze noch 12 und hab Version 13 übersprungen. Warte jedoch noch Sonderangebot ab. Das folgt erfahrungsgemäß ob den kommenden Wochen als attraktivess bundle oder mit Amazon Gutschein.

  3. Sören sagt:

    Am Anfang meines umstieges von Windows zu Apple habe ich immer eine gute Lösung gefunden, entweder gab es die Programme auch für Mac oder es gab eine gute alternative. Jetzt mittlerweile nutze ich nur noch Macs im hause und vermisse kein bisschen Windows und brauche es auch nicht.
    Microsoft Office befindet sich dennoch auf meinem Mac, auch nach ein paar Jahren konnte ich mich weder an Numbers bzw. Pages gewöhnen.

    • Cincinpif sagt:

      Es gibt auch andere Gründe warum man Parallels nutzt, es muss noch unbedingt Windows sein, ich z.B. nutze über Parallels Linux, was ein Hobby von mir ist und muss deswegen nicht einen zweiten Rechner benutzen, zudem sind in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis soviele mit Windows unterwegs, das ich gerne ein wenig auf dem laufenden bleibe und mich auf die Art mit Windows auseinandersetze, falls Mutter, Onkel oder Schwester mal wieder Probleme mit ihrem Windoof haben, damit ich ihnen helfen kann und nicht sagen muss, Kauf dir einen vernünftigen Rechner mit einem vernünftigen Betriebssystem! 😏

      • Cincinpif sagt:

        Würde ich trotzdem manchmal gerne sagen, es juckt mich richtig! 😬🙈

        • STR sagt:

          Für Deine Zwecke reicht doch auch VirtualBox oder? Da muss man doch nicht gleich Parallels kaufen.
          Ich brauch Windows mangels Alternative nur für ein Programm. Daher weiß ich, dass VirtualBox super mit Windows 10 zurecht kommt. Starte es zwar nicht oft, aber wenn dann geht es einfach.
          Würde ich Windows tatsächlich häufiger nutzen, so käme mir VM Ware oder Parallels ins Haus. Ist es nur für mal zum Starten, wäre es mir den Preis nicht wert.

  4. JoeJoe_HH sagt:

    Nein, Parallels sorgt schon dafür, dass mit einem neuen OS nur noch eine neue Version laufen wird. Alle Apple Jünger, die es brauchen, zahlen dann ein weiteres Mal… ich bin schon vor Jahren auf VMware umgestiegen. Die verarschen zumindest niemanden!

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