Ab Sommer schaltet Apple auch in der Karten-App Werbung, allerdings hat der Konzern frisch neue Spielregeln für sein Werbeprogramm veröffentlicht und dabei gleich mehrere Branchen komplett außen vor gelassen.
Die 3D-Ansicht in Apple Karten gefällt mir schon seit einigen Jahren richtig gut. Mit dem kommenden iOS 27 wird die Vogelperspektive mit ihren Luftaufnahmen noch ein ganzes Stückchen besser. Wie sehr, das verraten wir euch in diesem Artikel.
Apple treibt seine Werbepläne weiter voran, denn mit der zweiten Beta von iOS 26.5 verdichten sich die Hinweise darauf, dass Werbung in Apple Karten schon sehr bald Realität werden könnte.
Neue Hinweise direkt in der App
Mit der aktuellen Beta-Version hat Apple eine neue Einblendung integriert, die beim App-Start der Karten-App begrüßt. Diese sogenannte Splash-Screen-Nachricht erklärt erstmals konkret, wie Werbung künftig ausgespielt werden soll.
Demnach orientieren sich Anzeigen unter anderem am ungefähren Standort, an aktuellen Suchanfragen sowie an der gerade angezeigten Kartenansicht. Gleichzeitig sollen Anzeigen auch im Bereich „Vorgeschlagene Orte“ auftauchen – eine Funktion, die bereits in der ersten Beta-Version von iOS 26.5 eingeführt wurde.
Werbung in Apple Karten kommt vorerst in den USA und Kanada. Foto: Macrumors.
Allerdings bleibt bislang unklar, ob Apple mit der zweiten Beta lediglich die technische Grundlage schafft oder ob erste Nutzer und Nutzerinnen bereits konkrete Werbung zu sehen bekommen. Fest steht nur: Die Integration schreitet sichtbar voran.
Datenschutz bleibt zentrales Argument
Gerade weil Standortdaten eine zentrale Rolle spielen, setzt Apple kommunikativ stark auf das Thema Privatsphäre. Der Konzern betont, dass Werbeinformationen nicht mit einem persönlichen Apple Account verknüpft werden.
Rollout im Sommer geplant
Bereits im März hatte Apple offiziell angekündigt, Werbung in Apple Karten einführen zu wollen. Damals sprach das Unternehmen von einem Start „im Sommer“.
Mit Blick auf die aktuelle Beta-Phase scheint dieser Zeitplan weiterhin realistisch. Zunächst soll die Einführung allerdings regional begrenzt erfolgen: Geplant ist ein Start in den USA und Kanada – und zwar auf iPhone, iPad und Mac.
Darüber hinaus wird Apple die Anzeigen klar kennzeichnen. Ähnlich wie im App Store sollen Werbeinhalte mit einem deutlichen „Ad“-Label versehen werden, sodass Nutzer und Nutzerinnen sie sofort erkennen können.
Wann die Anzeige von Werbung in Apple Karten in Deutschland startet, ist bisher noch nicht bekannt.
Ein kurzer Blick auf den Kalender zeigt: Mittlerweile schreiben wir den 2. April. Und bei uns gibt es ganz sicher keine Aprilscherze, außer vielleicht die gestrige Meldung rund um Philips Hue. Auf Apple Karten waren aber anscheinend auch einige Spaßvögel unterwegs.
Ich habe mich ja immer noch nicht entschieden, und deswegen sind auf der ersten Seite meines Homescreens zwei Anwendungen direkt nebeneinander zu finden: Google Maps und Apple Karten. Nun soll Apple in einer bestimmten Kategorie mit Google gleichziehen – doch darauf hätte ich gerne verzichtet.
Noch bleibt etwas mehr als eine Woche Zeit bis zum Start der neuen Formel-1-Saison. Das erste Rennen des Jahres wird am 8. März in Melbourne stattfinden. Ähnlich wie bereits für Monaco im vergangenen Jahr hat Apple auch die australische Metropole für das Rennen ordentlich aufgemotzt – zumindest das digitale Abbild.
Keine strengeren Regeln im Sinne des Digital Markets Act
Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass sie Apple Karten und Apple Ads nicht als sogenannte „Gateways“ im Sinne des Digital Markets Act einstuft. Das bedeutet, dass die beiden Dienste künftig nicht den strengeren Regeln des Gesetzes unterliegen. Beide Dienste seien nicht groß genug, um die Regelungen des DMA auf sie anwenden zu können.
Die EU nimmt erneut Apple ins Visier und prüft aktuell, ob auch Apple Maps und Apple Ads künftig als sogenannte Gatekeeper eingestuft werden sollen. Das berichtet Reuters. Schon 2022 landeten der App Store, iOS und Safari auf dieser Liste und mussten daraufhin zahlreiche Vorgaben erfüllen. Dazu gehörten unter anderem alternative App-Marktplätze, mehr Zahlungsfreiheit für Nutzerinnen und Nutzer sowie strengere Vorgaben zur Interoperabilität.
Apple arbeitet fortwährend daran, seine Maps-App „Karten“ weiterzuentwickeln. Auch unter iOS 26 warten diverse neue Funktionen auf euch. Im Code der Beta von iOS 26 wurden nun zwei weitere Funktionen entdeckt, die Apple bislang nicht offiziell angekündigt hat.
Von Mitte Mai bis Oktober sind die Kartierungsteams von Apple wieder in Deutschland unterwegs. Ab nächster Woche seht ihr vielleicht auch in eurer Gegend die bekannten Kamera-Autos auf Tour. Auch Apple-Mitarbeiter, die mit Kamera-Rucksäcken ausgestattet sind, werden durch die Straßen ziehen, um die Umgebung zu kartieren. Die dabei entstehenden Aufnahmen sollen dann auch für KI-Trainingszwecke eingesetzt werden.
Apple hat am gestrigen Mittwoch das eigene Support-Dokument bezüglich Apple Maps im Web aktualisiert und damit gleichzeitig auch eine neue Möglichkeit hinzugefügt, die Webversion auf einem iPhone nutzen zu können. Dies hatte MacRumors entdeckt.
Apple hat am vergangenen Freitag überraschenderweise eine neue Anwendung für das iPhone veröffentlicht – allerdings bisher nur im US-amerikanischen App Store: Maps Surveyor (App Store-Link). Mit dieser kostenfreien App soll es Nutzern und Nutzerinnen möglich gemacht werden, Daten für Apple Maps zu sammeln, beispielsweise Bilder von Straßenschildern und Ampeln, um so Apple Maps weiter zu verbessern.
In der EU können wir ja Dank des DMA (Digital Markets Act) einige Standard-Apps auf dem iPhone ändern. Unter anderem lässt sich ein anderes E-Mail-Programm, eine andere Nachrichten-App, eine andere Telefon-App, ein anderer Browser oder eine andere Übersetzer-App festlegen.
Apple könnte seine hauseigene Karten-App mit bezahlten Suchergebnissen erweitern, um zusätzliche Werbeeinnahmen zu generieren. Das berichtet der Apple-Blogger Mark Gurman von Bloomberg, der für seine guten Kontakte in die Leaker-Szene bekannt ist. Seinen Aussagen zufolge „prüft“ Apple derzeit die Möglichkeit, bezahlte Suchergebnisse in Apple Karten anzuzeigen.
Vor ein paar Wochen hat Apple beta.maps.apple.com gestartet und damit Apple Karten im Web-Browser zugänglich gemacht. Der Zugriff war bisher auf Safari und Chrome auf Mac und iPad sowie Chrome und Edge auf Windows-PCs geschränkt. Mit dem neusten Update ist die Kompatibilität gestiegen und fortan ist Apples Web-Version von Apple Karten auch mit Firefox und Edge kompatibel.