Deutsche iPhone-Apps sind deutlich teurer

Eine deutsche App für das iPhone kostet im Schnitt 3,87 Euro, auf dem iPad zahlt man noch mehr.

iPhone-Nutzer sind ziemlich verwöhnt. Wenn es eine App nicht kostenlos gibt, zahlt man meist nur 79 Cent. Natürlich gibt man ab und zu auch etwas mehr für ein bestimmtes Programm aus – doch wie eine Datenbank mit Apps von 1.925 deutschen Entwicklern zeigt, dass der Durchschnittspreis einer kostenpflichtigen deutschen App überraschend hoch ist.

„Als normaler iPhone-Anwender liest man ja immer im App Store, dass die Apps kostenfrei sind oder um die 79 Cents kosten. Sieht man aber auf den von uns errechneten Durchschnittspreis deutscher iPhone-Apps, so liegt er um die vier Euro“, so Klaus-Martin Mayer von Telefon.de nach der Analyse.

„Beim iPad ist der Durchschnitt sogar doppelt so hoch. Das ist eine echte Überraschung. Richtig günstig sind zurzeit nur die Android-Apps. Hier liegt der Durchschnitt bei knapp zwei Euro“, berichtet Mayer weiter. Immerhin: Viele Programme wurden im Dezember vergünstigt angeboten – wohl um neue Nutzer zum Kauf zu verlocken.

  • Durchschnittspreis pro App – iPhone: 3,87 € (Nov: 3,94 €)
  • Durchschnittspreis pro App – iPad: 7,90 € (Nov: 8,70 €)
  • Durchschnittspreis pro App – Android: 2,01 € (Nov: 2,14 €)
  • Durchschnittspreis pro App – Gesamt: 4,80 € (Nov: 4,94 €)

Ganzen Artikel lesen


Was muss man für ein iPhone 4 ausgeben?

Das iPhone 4 ist ein teures Spaß. Entweder entscheidet man sich für einen Vertrag bei der Telekom oder geht im Ausland auf Shopping-Tour.

Was muss man für ein iPhone 4 ausgeben?In der angehängten Grafik (Originalgröße, mit Updates zu Belgien & Co) könnt ihr sehen, wie viel das iPhone 4 in den verschiedenen Ländern kostet. Lediglich in fünf Ländern, darunter neben Deutschland und Amerika auch die Niederlande, gibt es das iPhone 4 weiterhin nur in Verbindung mit einem Vertrag.

Wer ein freies Apple-Handy kaufen will, kann und muss sich im Ausland umsehen. Allerdings muss auch angemerkt werden, dass sich die Preise außerhalb der EU je nach Wechselkurs ändern können und zudem Kosten bei der Einfuhr anfallen. Am günstigsten kann man das iPhone 4 jedenfalls in Hong Kong kaufen.

Nicht zu verachten ist die Garantie. Anscheinend gewährt Apple in Deutschland auch EU-iPhones. Hoch im Kurs stehen sollten iPhones aus Großbritannien. Am teuersten wird es dagegen in Italien – hier zahlt man rund 40 Euro mehr als in Frankreich oder Belgien (noch nicht auf der Grafik zu sehen). Auch in Spanien gibt es das iPhone 4 ab Freitag – Preise sind bisher allerdings noch nicht bekannt.

Ganzen Artikel lesen

Preisgestaltung der iPad-Applikationen

Viele von euch haben sicher schon die höheren Preise für iPad Apps zur Kenntnis genommen. Wir haben einen Vorschlag an die Entwickler, den wir gerne mit euch diskutieren würden.

Preisgestaltung der iPad-ApplikationenIm Vergleich zu iPhone-Applikationen sind die Apps für das iPad oft um ein vielfaches teurer. Bei vielen Nutzern entsteht dadurch ein Gewisser Unmut, den wir auch nachvollziehen können. Schließlich haben die Programmierer und Verkäufer die Möglichkeit, ihre Angebote als Universal-App anzubieten.

Natürlich ist es mit zusätzlichem Aufwand verbunden, bereits vorhandene Apps für das iPad umzusetzen. Es müssen mindestens neue Grafiken her und ohne ein weiteres Interface gehts ebenfalls nicht. Aber muss das unbedingt drastische Preiserhöhungen zur Folge haben, wie etwa bei der TV Movie oder Plants vs. Zombies.

Uns ist eine weitere Idee gekommen, die zumindest bei neuen oder nicht gekauften Apps doppelte Abzocke verhindert werden kann. Die etwas teureren Universal-Apps werden für iPad-Besitzer angeboten, die dementsprechend die App auch auf ihrem iPhone oder iPod Touch verwenden können. Dafür nimmt man den kleinen Aufpreis doch gerne in Kauf.

Besitzer von iPhones müssen dagegen nicht tiefer in die Tasche greifen, schließlich sind viele Apps für das Apple-Smartphone bereits vorhanden. Für sie gibt es weiterhin die günstigen Apps nur für das iPhone – und alle sollten glücklich sein. Was meint ihr? Macht das Sinn?

Ganzen Artikel lesen


64GB iPads jetzt doch ohne Zusatz-Gebühren

Es ging ein großer Aufschrei durch die Massen, als die iPad-Preise für Deutschland bekanntgegeben wurde – schließlich sollten wir 15 Euro mehr zahlen.

64GB iPads jetzt doch ohne Zusatz-GebührenDie iPad-Preise scheinen nun endgültig angepasst worden sein. Kurz vor dem Start der Vorbestellungen hieß es noch, dass auf alle Modelle eine zusätzliche Urheberrechtsabgabe von 15 Euro fällig werden müsste. Als man das iPad am Montag endlich vorbestellen konnte, waren diese zusätzlichen 15 Euro nur noch bei den 64GB-Modellen zu finden.

Nun sind auch größten iPads von der GEMA-Gebühr befreit. Wie im Apple Store unschwer zu erkennen ist, kosten die beiden Modelle nun 699 (WiFi) und 799 (3G) Euro.

Als mögliche Gründe sehen wir eine von folgenden zwei Möglichkeiten. Entweder hat sich Apple mit der GEMA kurzgeschlossen und erzwungen, dass iPad nicht als PC mit einem Speicherplatz von mehr als 40GB gelten zu lassen – oder Apple schluckt die unschöne Gebühr selbst.

Kunden, die bereits ein überteuertes iPad vorbestellt haben, sollten den zu viel gezahlten Betrag im Normalfall erstattet bekommen.

Foto: Apple

Ganzen Artikel lesen

iPad-Preise: Deutschland blecht, Schweiz spart

Das iPad polarisiert die Massen – und die Preisankündigungen, die in der vergangenen Nacht bekannt wurden, werden einiges dazu beitragen.

iPad-Preise: Deutschland blecht, Schweiz spartViele der deutschen Interessenten hatten gehofft, dass Apple die iPad-Preise gnädig umrechnen wird. Optimisten glaubten an 449 Euro, Realisten rechneten mit 479 Euro, wären aber auch mit einer 1-zu-1-Umrechnung zufrieden gewesen. Nun scheint es noch dicker zu kommen – denn in einem Preisvergleich der italienischen Webseite Setteb.it und auch auf anderen Quellen taucht das 16GB-Modell mit 514 Euro auf.

Grund dafür sind anscheinend Urheberrechtsabgaben, die in Deutschland zusätzlich anfallen sollen und den Preis damit um 15 Euro anheben. Ob das die Kauflust der Deutschen einschränken wird, bleibt abzuwarten, aber es gibt immer noch günstige Alternativen, die wir euch in der Folge aufzählen wollen.

Dank der weltweiten iPad-Garantie kann man sein Gerät einfach aus den USA importieren. 499 US-Dollar plus einer durchschnittlichen Sales-Tax von fünf Prozent, das macht 411 Euro. Damit fällt das 16GB-iPad unter die Freigrenze von 430 Euro und kann, bringt man es selbst mit oder lässt es mitbringen, frei importiert werden.

Ein Import per Versand lohnt sich dagegen nicht. Plus Versandkosten von 50 Dollar werden 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer fällig, das macht im Endeffekt 535 Euro – wenn man das iPad zum Originalpreis in den USA bestellt.

Gerade für die User in den südlichen Gefilden wird sich ein Abstecher in die Schweiz lohnen. Dort sind die WiFi-Modelle mit 460, 550 und 636 Euro, aber auch die 3G-Versionen mit 565, 665 und 740 Euro vermutlich deutlicher günstiger als in Deutschland (Wifi: 514, 614, 714 Euro, 3G: 614, 714 und 814 Euro). Seit ihr nicht abgeschreckt, könnt ihr das iPad ab Montag vorbestellen.

Foto: Apple

Ganzen Artikel lesen