VirtualBox 6.0: Kostenlose Virtualisierungssoftware mit großem Update

Für Windows, Mac und Linux

Ihr habt einen Mac im Einsatz, wollt aber auf Windows nicht komplett verzichten? Dann könnt ihr mit dem kostenlosen Programm VirtualBox auch eine Windows-Installation am Mac vornehmen und diese gleichzeitig nutzen. Gleiches erlauben ja auch Parallels oder VMware.

Unter anderem gibt es eine stark verbessert Benutzeroberfläche mit Untsertüzung für HiDPI und einer besseren Skalierung. Ebenfalls neu ist ein Dateimanager, der jetzt das einfache Verschieben von Daten zwischen beiden System ermöglicht. Auch die Grafik hat Verbesserungen erfahren, fortan gibt es 3D-Grafikunterstützung für Windows-Gäste und VMSVGA-Emulation von 3D-Grafikgeräten für Linux- und Solaris-Gäste.


Die Liste der Verbesserungen is ebenfalls sehr lang. Die genauen Änderungen im Wortlaut könnt ihr hier abrufen. Der Download für macOS ist 158,8 MB groß, zudem ist VirtualBox auch für Windows und Linux verfügbar. Da ich das Programm selbst nicht nutze, ich benötige Windows nicht, kann ich aktuell auch keinen Vergleich zu den großen Playern ziehen.

VirtualBox 6.0: Die Änderungen

  • Unterstützung für den Export einer virtuellen Maschine in die Oracle Cloud.
  • Benutzeroberfläche: stark verbesserte HiDPI- und Skalierungsunterstützung, einschließlich besserer Erkennung und Konfiguration.
  • Umfangreiche Überarbeitung der Benutzeroberfläche mit einfacheren und leistungsfähigeren Anwendungen und der Einrichtung virtueller Maschinen.
  • Benutzeroberfläche: ein neuer Dateimanager, mit dem der Benutzer das Gastdateisystem steuern und Dateien zwischen Host und Gast kopieren kann.
  • Grafik: Größeres Update der 3D-Grafikunterstützung für Windows-Gäste und VMSVGA-3D-Geräteemulation unter Linux- und Solaris-Gästen.
  • Unterstützung für Surround-Lautsprecher-Setups hinzugefügt (wie von Windows 10 Build 1809 verwendet)
  • Das Dienstprogramm vboximg-mount wurde auf Apple-Hosts hinzugefügt, um auf den Inhalt von Gastfestplatten auf dem Host zuzugreifen.
  • Unterstützung für die Verwendung von Hyper-V als Fallback-Ausführungskern auf Windows Host hinzugefügt, um zu vermeiden, dass VMs nicht zum Preis einer verminderten Leistung ausgeführt werden können.

Habt ihr schon Erfahrungen mit VirtualBox gemacht? Die Berichte im Netz lesen sich ja insgesamt sehr gut.

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Kommentare 6 Antworten

  1. Hm, ich bin 2014 umgestiegen auf den Mac und werde mir Windows garantiert nicht auf meine Maschine laden, egal mit welcher Lösung es auch „ganz“ gut funktionieren würde.
    Und für diejenigen, die eben nicht auf Windows verzichten wollen/können oder das beste aus zwei verschiedenen Welten möchten ist es auch ganz einfach.
    2 Computer und schon läuft alles rund und kein System wird in irgendeiner Form beeinträchtigt. ?

    1. Ich hab immer das Gefühl, dass ein virtualisiertes Windows auf einem Mac geschmeidiger läuft, als nativ auf einem Computer installiert.
      Sicher liegt das daran, dass im virtualisierten Windows meist nur die wirklich notwendige Software installiert ist, aber mich amüsiert das immer wieder.

  2. Ich hatte auf einem 2007er Imac Parallels laufen und dort lief das Windows ebenfalls problemlos. Ich hatte es seinerzeit benötigt um mit meinen Dreamboxen kommunizieren zu können. Jetzt, auf meinem 2015 Imac habe ich Windows nicht und benötige es auch nicht. Ich habe den Schritt von Windows zum Apfel ja nicht gemacht um mir später den alten Poltergeist ins Boot zu holen. Ich benötige Windows nicht, aber es ist natürlich dennoch interessant zu wissen ob diejenigen die es benötigen mit dem angebotenen Programm zufrieden sind.

  3. Mich würde einfach ein Vergleich zu Parallels interessieren. Für die jährlichen Upgrades inklusive Invest von 49€, würde mich interessieren wie sich die kostenlose Variante schlägt.
    Für solche Fälle, wenn Ihr euch mit dem Thema nicht auskennt wäre doch eventuell ein Link zu einem Artikel interessant.

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