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HalteWecker: iPhone-App erinnert euch ans Aussteigen

Wenn TikTok mal wieder zu spannend ist

HalteWecker in einer Straßenbahn

Ist euch das auch schon einmal passiert? Ihr sitzt in der Straßenbahn oder im Bus, seid in super spannenden TikTok-Videos (oder in Artikeln auf appgefahren.de) vertieft und verschlaft die Haltestelle. Je nach Linie und Entfernung bis zur nächsten Station kann das zu einem echten Problem werden. Genau hier kommt der HalteWecker (App Store-Link) ins Spiel.

Die aus Wuppertal stammende Anwendung unterstützt Haltestellen in mehr als 10.000 deutschen Städten und Gemeinden. Die Handhabung ist dabei recht einfach: Man wählt zunächst die Stadt aus, in der man gerade ist (das funktioniert auch automatisch über die Ortungsdienste), und sucht dann in einer Liste nach der gewünschten Haltestelle. Ist der Alarm einmal aktiviert, erledigt HalteWecker den Rest und erinnert euch kurz vor dem Ziel an den Ausstieg.


Wann genau das passiert, könnt ihr in den Einstellungen der iPhone-App festlegen. HalteWecker kann sich 100 Meter bis 1.000 Meter vor Erreichen der Haltestelle mit einem einfachen oder wiederholenden Alarm melden. Auf Wunsch kann sogar ein kritischer Alarm aktiviert werden, der selbst im Stummmodus nicht zu überhören ist.

HalteWecker ist besonders einfach zu bedienen

Besonders spannend finde ich die Einfachheit der App. In HalteWecker müsst ihr euch nicht durch unnötige Menüs klicken oder irgendetwas manuell auf einer Karte markieren. Es muss einfach nur die Haltestelle eingegeben werden und schon kann es loslegen.

In einigen wenigen ausgewählten Städten, dazu zählen unter anderem Berlin, Münster oder auch Wuppertal, gibt es sogar einen Live-Radar. Hier könnt ihr auf einer Karte sehen, wo euer Bus steckt, und Verspätungen auf einen Blick erkennen. Die Zeit können zwar die meisten Fahrplan-Apps auch darstellen, wo genau der Bus steckt, erfährt man aber oftmals nicht.

Nur eine Sache finde ich bei HalteWecker schade. Nach dem kostenlosen Download soll es wohl eine Testmöglichkeit geben, bei mir wurde aber direkt beim ersten Versuch angezeigt, dass meine kostenlosen Fahrten aufgebraucht sind. Die Vollversion ist mit einmalig 2,99 Euro immerhin fair bepreist.

HalteWecker
HalteWecker
Entwickler: Anton Stremovskiy
Preis: Kostenlos+

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 12 Antworten

  1. Hmm? Auf was Programmierer immer wieder für Ideen kommen. Ich nutzt die ÖPNV Navigation aus dem Apple eigenen Karten. Da bekommt man jedes Mal eine Pushnachricht vor dem umsteigen. Nichts kompliziertes und einfach zu bedienen. Und das auch so gut getimt, das es bis jetzt immer passte. Für längere Fahrten mit der Bahn nehme ich den DB Navigator. Der pusht ja auch recht gut und zeigt einen bei der Bahn auch noch weitere Details wie pünktlich Abfahrt und Gleis an.

  2. Dinge, die die Welt nicht braucht. Man könnte ja auch mal das Smartphone aus der Hand legen. Dann weiß man auch wo man sich gerade befindet und man merkt auch was in der Welt um einen herum passiert.

      1. Verstehe irgendwie auch nicht, warum Leute immer nur von sich ausgehen und ihnen nicht einfällt welche guten Gründe Menschen anders handeln lässt.

        Gebe dir voll Recht

      2. Das habe ich auch schon vor vielen Jahren gemacht – noch ohne Smartphone – und dabei immer ein Auge auf der Strecke gehabt. Irgendwann brauchen manche Menschen noch eine App, die ihnen beim Gehen hilft: „Linker Fuß, rechter Fuß, linker Fuß, …“

      3. Habe ich in den 90 und 00 Jahren schon, auch Musik habe ich gehört und habe es dennoch geschafft rechtzeitig auszusteigen. Sei es weil man einfach wusste 10x halten und man muss raus oder weil man bei jeder Haltestelle geschaut hat wo man gerade ist.

        Mir ist aber durchaus klar, dass diese Jahre einfach noch entspannter waren und man nicht ein Süchtig machende Ding sich vor die Nase gehalten hat und deswegen um sich rum nichts mehr mitbekommt.

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