Eine Stunde mit Apples HomePod: Hochwertiges Design und besserer Sound als die Konkurrenz

Auch wenn wir deutschen Kunden nicht direkt zum Start am 9. Februar 2018 in den Genuss des Apple HomePods kommen werden, gibt es schon jetzt erste Personen, die dem intelligenten Lautsprecher näher gekommen sind.

Homepod

Das englischsprachige Magazin Refinery29 fragt in einem gestern veröffentlichten Artikel, „Ist Apples HomePod den Hype wirklich wert?“ und hatte danach die Möglichkeit, noch vor dem offiziellen Release eine Stunde lang mit dem smarten Lautsprecher zu verbringen. Bereits auf der WWDC im Juni des letzten Jahres bekamen die Redakteure des Magazins den HomePod erstmals zu Gesicht – dieses Mal allerdings war es ihnen auch vergönnt, Siri auf dem neuen Apple-Lautsprecher auszuprobieren und den HomePod selbst einzurichten.


„Gleich zum Start: Der HomePod sieht gut aus, wirklich gut“, berichtet die Autorin des Artikels, Madeleine Buxton. „Sowohl die schwarze als auch die weiße Version sind gleichermaßen schlank designt und bei einer Höhe von 6,8 Zoll (= 17,27 cm) überraschend kleiner, als sie auf Fotos erscheinen. Das Gerät ist größentechnisch vergleichbar mit dem Sonos One und wesentlich kleiner als sein rechteckiger Google-Konkurrent Google Home Max. Es fügt sich so nahtlos ein, dass ich den HomePod gar nicht bemerkte, als ich den Raum betrat.“

Neben den ästhetischen Charakteristika ist es bei einem Lautsprecher aber immer auch die Soundqualität, die zählt. Und an einen kleinen Speaker von Apple, der in den USA, Großbritannien und Australien bald für 349 USD über die Ladentheke gehen wird, sind selbstverständlich einige Erwartungen geknüpft. Redakteurin Madeleine Buxton hatte die Möglichkeit, den HomePod im direkten Vergleich zu anderen Konkurrenzprodukten zu testen. „Glücklicherweise liefert der HomePod genau dort, wo es von ihm erwartet wird: beim Sound“, so Buxton.

„Als ich den Lautsprecher neben dem Google Home Max, dem neuesten Amazon Echo und dem Sonos One ausprobierte, erwies sich der Gesang auf dem HomePod als durchgängig knackiger und klarer“, erklärt Madeleine Buxton hinsichtlich des Klangbilds. „Das Zupfen von Gitarrensaiten kommt zum Vorschein, und Bassnoten haben den notwendigen Druck, den man hören will.“

Siri kennt nur zusätzliche Musik-Infos von Apple Music-Tracks

HomePod Apple Music

Ausgehend von der Tatsache, dass sich die Audiocharakteristik intelligent an die Größe des Raumes anpasst, können mit dem HomePod sowohl kleine als auch größere Räume ohne Qualitätsverlust beschallt werden. Auch im Hinblick auf die integrierte Siri-Sprachsteuerung ist dieses Feature von großem Vorteil. „Wenn man die Lautstärke ändern oder den Song wechseln möchte, muss man sie nicht anschreien – ein sanftes ‚Hey, Siri‘ genügt schon“, sagt die HomePod-Testerin.

Im Zuge der HomePod-Veröffentlichung hat Apple Siri zudem mit einem breiteren Wissen hinsichtlich Musikthemen ausgestattet, die sich laut Madeleine Buxton auch deutlich bemerkbar machen. So sollen die Songtitel natürlich und korrekt ausgesprochen werden, zudem weiß Apples Sprachassistentin einiges über Bandmitglieder und Alben. Hat man außerdem andere smarte Geräte wie Philips Hue-Produkte im Haus, können diese ebenfalls per Siri gesteuert werden.

Den größten Nachteil des HomePods sieht Madeleine Buxton in der Limitierung für Nutzer, die keine Apple Music-Abonnenten sind. „Siri ist nicht in der Lage, detaillierte Informationen zu einem Song oder einem Album zu liefern, wenn dieser nicht mit Apple Music abgespielt wird“, berichtet sie. „Außerdem wird nur die Person, die den HomePod mit dem eigenen iCloud-Account eingerichtet hat, in der Lage sein, Nachrichten zu verschicken, Erinnerungen zu erstellen und Kalender-Benachrichtigungen per Sprachbefehl abzurufen. Google Home und Amazon Echo hingegen erkennen verschiedene Stimmen und stellen entsprechend personalisierte Inhalte zur Verfügung.“ Ein erstes Video, das die Einrichtung des Apple HomePod zeigt, haben wir euch abschließend eingebunden.

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Kommentare 11 Antworten

  1. Ließt sich leider wirklich so, als ob es sich dieses Magazin nicht mit Apple verscherzen möchte.
    Und Soundtechnisch mit dem Echo vergleichen?
    Die spielen ja nicht umsonst in der Preisklasse in unterschiedlichen Ligen.

  2. Bei diesen Preis sollte man schon mit Bose oder B&Q den Sound Vergleich machen und wenn Siri nur 5 Klassen hat taugt das edelste Teil nix ….ich höre sie schon sagen „Ich weiss nicht was du meinst ?“

  3. Ich hab noch gar nix in der Art, aber vom Nutzen her würde mich der Echo Spot noch am ehesten ansprechen.
    Ich weiß auch nicht, was das ganze geschisse mit den Lautsprechern soll? Die Meisten werden ne vernünftige Anlage und/oder Speaker haben mit der man ein solches Device verbindet. Wer sich für Sound/Multiroom interessiert, sogar in jedem Zimmer…
    Insofern ist mir ein wenig unklar, für wen genau dieses Gerät ein must have sein soll? Ganz zu schweigen von der Limitierung auf Apple Music…

  4. Für mich null interessant nun – die quasi @ Pflicht @ Apple Musik zu haben ist schon mal doof. Und zudem wie einer oben schrieb – wer Musik oft und gerne hört – hat eben zuhause eine Endstufe mit Abschluss Möglichkeiten und Lautsprechern stehen –

      1. Fehlende Infos über Künstler ist weitestgehend uninteressant, aber soweit ich informiert bin (z.B. Golem), unterstützt der Homepod generell (noch?) keine Sprachsteuerung von z.B. Spotify.
        Das wäre für mich ein zusätzliches/letztliches KO Kriterium!

        Wir werden sehen…

  5. Gibt es Informationen darüber ob das Gerät auch ohne Internet auskommt? Grundsätzlich ein BT-Lautsprecher zu haben, der auch noch gut klingt ist ja erstmal nicht verkehrt. Ja, eine dicke Stereoanlage ist vorhanden, doch die ist zum hören von Musik im Sofa eingemessen und nicht zum beschallen im Hintergrund gedacht. Eine Bose Soundlink ist auch vorhanden und für’s Büro völlig ausreichend. Und billig ist der Soundlink verglichen mit dem Homepod auch nicht.

    Ich denke man sollte sich das Gerät erstmal anhören bevor man sich hier auskotzt.

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