Eve Window Guard: Neue Informationen zum Fenster- und Glasbruchsensor

Produkt zeigt sich beim Partner des Münchner Herstellers

Eve Systems hat in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche neue HomeKit-Produkte auf den Markt gebracht, zu den bekanntesten Vertretern zählt sicherlich das Heizkörper-Thermostat Eve Thermo der zweiten Generation. Von einem anderen Produkt hat man dagegen seit der ersten Präsentation im September 2017 nicht mehr viel gehört: Dem Eve Window Guard.

Der Fenster- und Glasbruchsensor hätte eigentlich schon längst auf dem Markt erscheinen können und wird auch von mir sehnlichst erwartet, da ich die Technik für deutlich besser und ausgereifter halte als die eines normalen Fenster-Sensors, wie wir ihn ja auch schon von Eve Systems selbst kennen.

Wie wir bereits wissen, stellt Eve Systems den Window Guard nicht selbst her, sondern verlässt sich genau wie beim Eve Smoke auf eine Kooperation mit einem erfahrenen Partner. In diesem Fall ist das die Firma Eimsig, die bereits jahrelange Erfahrungen auf dem Gebiet der Einbruchsicherung aufweist.

Mit 149 Euro wird der Eve Window Guard leider nicht günstig

Wie die Kollegen von SmartApfel entdeckt haben, wird der Fenster- und Glasbruchsensor ohne das Eve Branding bereits im Online-Shop von Eimsig zum Verkauf angeboten, allerdings soll der HomeKit-Sensor erst ab April oder Mai in die Massenproduktion gehen.

Mit einem Preis von 149 Euro wird der Eve Window Guard leider kein Schnäppchen, dafür bietet er aber auch einige spannende Features. So wird er nicht nur zwischen einem offenen und geschlossen Fenster unterscheiden können, sondern auch erkennen können, wenn ein Fenster gekippt ist. Außerdem kann ein Erschütterungssensor einen möglichen Einbruchversuch erkennen. Was ich persönlich besonders klasse finde: Der Sensor verschwindet komplett im Fensterrahmen und ist nicht sichtbar.

Ich habe nur ein Problem: Dank bodentiefen Doppel-Fenstern würde eine Installation in meinem Erdgeschoss nicht gerade günstig werden. Mein Taschenrechner hat 1.043 Euro für sieben Fenster ausgespuckt. Diese Idee muss ich mir wohl noch einmal genau überlegen…

Kommentare 11 Antworten

  1. Was auch zu bedenken ist, ist die äusserst geringe Reichweite der Bluetooth Sensoren. Habe dort schlechte Erfahrungen mit anderen Eve Produkten gemacht. Eigentlich nur für eine kleine Wohnung geeignet und nicht für ein Haus.

      1. So habe ich es auch gemacht. Im Erdgeschoss (Wohnzimmer) und im Obergeschoss (Schlafzimmer) habe ich je einen Apple TV. Einen ausgedienten Apple TV ohne 4K habe ich dann im Dachgeschoss untergebracht.

  2. Ich hab mir die Xiaomi Aqara-Sensoren zugelegt für die Offen/Zu-Erkennung. Glasbrucherkennung kommt hoffentlich bald softwareseitig von Amazon für die Echos.

  3. „Mein Taschenrechner hat 1.043 Euro für sieben Fenster ausgespuckt. Diese Idee muss ich mir wohl noch einmal genau überlegen…“

    Stolzer Preis! Ich hab meine Lösung (s.o. gefunden. Wobei der Preis sich nach einem Einbruch relativiert. Das Geld ist dann das wenigst was zu schaffen macht.

    Was man auch noch beachtet sollte: Solche Anschaffungen für die Wohnung bzw. Haus lassen sich von der Steuer absetzen.

  4. Mir wird bei den BT-Bastelzeug im Bezug auf Sicherheitstechnik immer ganz schwindelig. Nur weil es mit HomeKit verbunden werden kann, kaufen viele User überteuerten Kram. Aber bei Sicherheitstechnik würde ich doch etwas nehmen, was anerkannt ist und entsprechende Sicherheit bietet.

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