GoPro: Größter Kritikpunkt der Action-Kameras ausgeräumt & neue Drohne in Deutschland

GoPro hat heute ein interessantes Update für seine Capture-App vorgestellt, das einen großen Kritikpunkt der Action-Kameras ausräumt.

GoPro Hero 5 Black Unterwasser

Als ich die neue GoPro Hero 5 Black im Januar und Februar getestet habe, musste ich vor allem einen Kritikpunkt festhalten: Die schönsten Videos in 4K-Auflösungen sind nur noch die Hälfte wert, wenn man sie unterwegs mit dem iPhone oder iPad nicht öffnen bzw. weiterverarbeiten kann. Unter den Kommentaren wurden viel diskutiert, nun hat sich GoPro dem Problem angenommen und bietet neue Möglichkeiten.

„Keine Download-Begrenzungen mehr: Jetzt kannst du alles von der GoPro auf dein Mobilgerät transferieren. Wir konvertieren es für die Wiedergabe, egal, welche Auflösung es hat. Für beste Ergebnisse die App während des Downloads im Vordergrund geöffnet lassen“, heißt es dazu in der Update-Beschreibung. Insbesondere auf älteren Geräten sollte die Bearbeitung etwas Zeit in Anspruch nehmen, zudem belastet der Prozess natürlich auch den Akku – aber immerhin ist es jetzt möglich, Clips überhaupt zur weiteren Bearbeitung zu übertragen.

Mit dem Update hat GoPro weitere, bereits angekündigte Neuerungen eingeführt. Mit den neuen Hero5-Modellen ist beispielsweise ab sofort auch der Online-Service GoPro Plus verfügbar: Damit können Videos von den neuen Kameras direkt per WLAN in die Cloud geladen werden. Ab sofort können Besitzer einer passenden GoPro-Kamera den Dienst 30 Tage lang ausprobieren und danach für 5,99 Euro pro Monat nutzen, bezahlt werden kann unter anderem per In-App-Kauf.

‎GoPro
‎GoPro
Entwickler: GoPro, Inc.
Preis: Kostenlos+

Kamera-Drohne Karma ab sofort verfügbar

Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Hardware. Die bereits im vergangenen Herbst angekündigte Karma-Drohne ist ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Ausprobiert haben wir die Drohne bisher leider noch nicht, GoPro schreibt über sie in einer Pressemitteilung: „Karma ist kompakt und portabel gebaut, so passt es bequem in einen Rucksack. Es enthält zudem einen tragbaren mechanischen Bildstabilisator (Karma Grip), der entweder per Hand geführt oder an Fahrzeuge, Ausrüstung und mehr montiert werden kann. Dies ermöglicht jedem, atemberaubende, unglaublich flüssige Aufnahmen in fast jeder Situation festzuhalten. Das System ist einfach zu bedienen, sodass selbst Beginner sofort loslegen können. GoPro packt für 1.399,99 Euro hollywoodreife Luftaufnahmen und handgeführte sowie an der Ausrüstung montierte Bildstabilisierung in einen Rucksack.“

Kommentare 10 Antworten

  1. Endlich! Es war so nervig, nur Videos bis 720p/30fps überspielen zu können. Wer nimmt mit einer GoPro in dieser oder schlechterer Einstellung auf???!!!

    1. Kommt auf die Länge an. Je länger das Video, desto länger der Upload auf YouTube. Bei 1MBit DSL Upload überlegt man sich das schon…

  2. Naja ich finde das ehrlich gesagt nicht so wichtig mit dem kopieren. Viele vergessen, das diese Kameras dafür gebaut sind um damit Videos zu schneiden. Nicht um mal eben was auf Facebook zu posten. Dafür kann ich mein Handy nehmen. Wenn ich zu hause bin wird die SD geleert, alles in FCPX geladen und dann damit gearbeitet. Schnitt in einer App ist einfach zu rudimentär.

      1. Weil es personell und finanziell unmöglich ist und sein wird zu überprüfen, ob die bisher (und wohl künftig noch zu erlassenden) Gesetze/Regeln alle eingehalten werden.
        Das fängt bei den Flughöhen an, bei Störungen/Gefährdungen von anderen Flugkörpern, Datenschutzproblem, sonstigen Gefahren für die Allgemeinheit (z. B. Gefängnisse, Einschmuggeln, unerlaubte Nachrichten) etc. etc.

  3. Diese Cloud verstehe ich irgendwie nicht.
    Die Datenmengen sind doch so groß, dass man z.B. eine 64 Gb Karte gar nicht hochgeladen bekommt.
    Ich hab das mal mit meinem Upload ausgerechnet, dauert daheim mit 5 MBit 35 Stunden.
    Im Urlaub wird das WLAN nicht mal das hergeben.
    D.h. ich habe mit eine andere Lösung gekauft: RavPower RP-WD03 Filehub mit dem ich von SD auf HDD kopieren kann (direkt SD auf HDD, nicht übers Mobilgerät).
    Die Lösung bringt bei mir 10 MByte/Sec.

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