Jabra Elite 4 Active: Neues Einsteiger-Sportmodell der TW-Reihe vorgestellt

Wir haben sie schon ausprobieren können

Es ist noch gar nicht so lange her, dass der dänische Audio-Spezialist Jabra die neue Elite-Reihe der hauseigenen True Wireless-InEar-Kopfhörer angekündigt und veröffentlicht hat. Mittlerweile sind die drei bisher erschienenen Modelle seit einigen Wochen am Markt vertreten. Wie es bei Jabra und der Elite-Serie häufig der Fall ist, werden zu einem späteren Zeitpunkt die „Active“-Kopfhörer der Reihe nachträglich veröffentlicht. Mit den Jabra Elite 7 Active gibt es schon das Premium-Modell inklusive aktiver Geräuschunterdrückung – nun hat man auch im neuen Einsteiger-Segment des aktuellen Portfolios nachgelegt und die Jabra Elite 4 Active angekündigt.

Die Jabra Elite 4 Active werden ab dem 9. Januar 2022 im deutschen Handel zu einem Verkaufspreis von 119,99 Euro erhältlich sein. Bei Amazon lassen sich alle drei Farben – Schwarz, Mint und Navy – bereits jetzt vorbestellen, so dass sie pünktlich zum Erscheinungstag ausgeliefert werden.


Die neuesten Kopfhörer aus der True-Wireless-Reihe von Jabra sind IP57 zertifiziert und damit wasser- und schweißbeständig – perfekt für intensive Nutzung während des Workouts. Das Athleisure-Design garantiert außerdem eine sichere Passform, so dass der Kopfhörer auch beim Training sicher im Ohr sitzt. Dank vier Mikrofonen wird eine hervorragende Sprachqualität für Anrufe und Sprachnachrichten mit Freunden und Kollegen garantiert. Die Elite 4 Active kommen auf eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden (28 Stunden mit dem Ladecase) und lassen sich zudem schnell aufladen.

Schneller Musikgenuss und voller Fokus

Einzigartig für einen Kopfhörer dieser Preisklasse sind die integrierte Alexa- und Spotify Tap-Wiedergabe sowie Google Fast Pair (ab Android 6.0). Letzteres ermöglicht ein sofortiges Koppeln beim Einschalten und damit eine nahtlose Verbindung mit Android-Geräten. Die Spotify Tap-Wiedergabe bietet einen schnelleren Zugriff auf die eigene Musiksammlung. Damit sich Träger bzw. Trägerinnen bestmöglich konzentrieren können, blenden die Elite 4 Active Geräusche dank Active Noise Cancellation (ANC) überall aus.

Zusätzlich wird das Musikerlebnis beim Training durch die 6-mm-Treiber und den anpassbaren Equalizer noch weiter verbessert. Die Kopfhörer verfügen außerdem über den beliebten HearThrough-Modus für eine verbesserte Aufmerksamkeit. Der Modus ist perfekt für das Joggen an belebten Straßen: So entgehen den Usern keine potenziellen Gefahrensituationen. Wer sich nicht auf den HearThrough-Modus verlassen kann oder möchte, kann beide Ohrhörer auch in einem Mono-Modus verwenden.

Das sind unsere Eindrücke zur Neuerscheinung

Wir hatten vor der offiziellen Ankündigung durch Jabra bereits vorab die Möglichkeit, die neuen Jabra Elite 4 Active ausprobieren zu können. Grundsätzlich verfügt die Neuerscheinung über ein Design, das sich an den Jabra Elite 7 Active orientiert und mit einem zu den Jabra Elite 3 identischen Ladecase daherkommt. Die Ohrhörer werden mit einer Silikonbeschichtung ausgeliefert, die für einen sicheren Sitz im Ohr sorgen soll. Jeder der beiden Ohrhörer wiegt lediglich 5 Gramm, das Ladecase kommt auf knapp 38 Gramm.

Im Lieferumfang enthalten sind neben den Ohrhörern samt Ladecase auch die üblichen Paare Silikonstöpsel in drei Größen vorhanden, ebenso wie ein kurzes USB-C-auf-USB-A-Ladekabel. Hier könnte Jabra bald einmal nachbessern und ein mittlerweile übliches USB-C-auf-USB-C-Kabel mitliefern. Die InEars sind binnen weniger Sekunden über die Bluetooth-Einstellungen von iPhone, iPad und Co. mit dem neuesten Standard Bluetooth 5.2 mit dem Gerät verbunden und schalten sich wie gehabt automatisch aus, wenn man sie ins Ladecase zurücklegt.

Die Verarbeitungsqualität der Jabra Elite 4 Active kann sich, wie auch bei den schon vorher veröffentlichten drei Modellen, absolut sehen lassen. Lediglich beim Ladecase wird auf die günstigere und etwas klappriger wirkende Variante, die auch schon bei den Jabra Elite 3 auf den Tisch kam, gesetzt. Auch auf Wireless Charging für das Ladecase muss man hier, ebenso wie beim Elite 3-Modell, verzichten. Meine relativ kleinen Ohren konnten sich auch bei diesem neu erschienenen Exemplar der Elite-Serie nicht mit dem neuen Design anfreunden – wirklich fest und stabil sitzt keines der Modelle bei mir. Ein Freund, der die Jabra Elite-InEars ausprobiert hat, bestätigte mir aber einen hervorragenden und perfekten Sitz ohne Rutschen oder Herausfallen. Es ist also definitiv eine Frage der Ohr-Anatomie, ob man mit dem Design der aktuellen Jabra Elite-Generation zurechtkommt.

Klang wie gewohnt gut, ANC verbesserungswürdig

Dafür kommt dieses Zwischenmodell, das eine Brücke zwischen den Elite 3 und der Elite 7-Serie bildet, überraschenderweise auch mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) daher. Diese lässt sich werksseitig über ein Antippen des linken Ohrhörers aktivieren bzw. deaktivieren und auch zum HearThrough-Modus wechseln. Das klappte bei meinen Tests wirklich gut, und auch der HearThrough-Modus ist eine hervorragende Sache, wenn man zwischendurch auf die Umgebung und ihre Geräusche achten muss. Wie bei den anderen Elite-InEars von Jabra kann das ANC auch hier leider nicht mit der Konkurrenz von Apple und Co. mithalten. Ein besonders merkbarer „Aha“-Effekt beim Einschalten des ANCs setzte bei mir nicht ein, zudem gibt es im Ruhezustand ohne Musikwiedergabe zunächst für ca. eine Minute ein kleines zischendes Grundrauschen, ehe die komplette Stille einsetzt. Das mag auch an meinem vorab zur Verfügung gestellten Testexemplar liegen – vielleicht sieht es bei den finalen Modellen, die im Handel landen, anders aus.

Überzeugen können die Jabra Elite 4 Active aber wie vom Hersteller gewohnt bei der Soundqualität. Hier zeigt sich Jabras jahrelange Erfahrung im Audio-Bereich, die sich in der Preisklasse als überdurchschnittlich gut bezeichnen lässt. Gute, klare Höhen und ein weicher, etwas betonter Bass machen hier viel Freude beim Musikhören. Ganz so ausgewogen, fein nuanciert und lebendig wie bei den beiden Top-Modellen Elite 7 Pro und Elite 7 Active ist der Klang nicht, aber für knapp 120 Euro bekommt man hier trotzdem ein sehr gutes Sound-Paket. Über die Jabra Sound+ App (App Store-Link) lässt sich der Klang zudem noch mit einigen Equalizer-Presets optimieren bzw. an eigene Bedürfnisse anpassen. Über die App lassen sich auch Firmware-Updates einspielen, der Akkustand checken und mehr.

Insgesamt bilden die neuen Jabra Elite 4 Active also eine Verbindung zwischen dem Einsteigermodell der Elite 3, die für 79,99 Euro im Handel gelandet sind, und den beiden Top-Modellen der aktuellen Generation, den Elite 7 Pro für 199,99 Euro und den Elite 7 Active für 179,99 Euro. Unseren Testbericht zu den vorher veröffentlichten Modellen findet ihr hier. Weitere Informationen zu den neuen Elite 4 Active gibt es auch auf der Produktseite von Jabra.

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