Notability: iOS- und Mac-App erhalten größeres Update mit neuen Formen und Lösch-Features

Ab sofort liegen die Apps in Version 9.0 bzw. 4.0 vor.

Auch auf meinen iOS-Geräten ist die praktische Notiz- und Anmerkungs-App Notability (App Store-Link) ein nicht unbedeutender Helfer im Alltag. Die 10,99 Euro teure und etwa 242 MB große Anwendung kann dort ab iOS 11.0 oder neuer auf iPhones und iPads installiert werden. Für Mac-User gibt es noch ein Pendant für macOS (Mac Store-Link), das ebenfalls für 10,99 Euro zu haben ist. Hier wird zur Einrichtung mindestens macOS 10.12 oder neuer benötigt. 

Mit Notability können Anwender kreativ und produktiv sein und so Notizen anfertigen, PDFs bearbeiten, Ideen festhalten, Vorlesungen aufnehmen, Audio-Feedback geben und vieles mehr. Dank einer iCloud-Anbindung sind alle mit der App erstellten Ideen, Skizzen und Dokumente auf allen Geräten synchronisiert, zudem gibt es eine Backup-Funktion, Multitasking auf kompatiblen iDevices, eine Spotlight-Suche und unter iOS eine Unterstützung für den Apple Pencil.

Neben handschriftlichen Eingaben kann man in Notability die Tastatur verwenden, Fotos hinzufügen, Audio-Kommentare einfügen und mit vielen verschiedenen Werkzeugen arbeiten. Die Handhabung der App ist dabei denkbar einfach: Am oberen Displayrand befindet sich die Menüleiste, in der aus verschiedenen Pinseln und Werkzeugen gewählt werden kann. Über eine erweiterte Tastatur werden je nach getroffener Auswahl individuelle Optionen angezeigt. So lässt sich Text färben oder auch die Stärke des Pinsels einstellen. Selbstverständlich können einzelne Aktionen per Fingertipp auch einfach wieder rückgängig gemacht werden.

Optimiertes Interface zum Drehen und Zuschneiden von Bildern

Mit dem jetzt vorliegenden Update auf Version 9.0 (iOS) bzw. 4.0 (macOS) haben die Entwickler von Ginger Labs ihren Anwendungen einige praktische Neuerungen spendiert. So gibt es unter iOS und macOS jetzt Formen, ein teilweises Löschen sowie eine verbesserte Bildkontrolle. Im Formen-Bereich kann eine Form gezeichnet werden, der Strich einen Moment lang gehalten und dann an der korrekten Position automatisch eingerastet werden. Zudem lassen sich mit der neuen Version von Notability jetzt Kreise, Ellipsen, Dreiecke, Quadrate, Rechtecke, Sechsecke und unregelmäßige Formen erstellen. Diese können vom User auch verändert werden.

Unter der Funktion „Teilweises Löschen“ versteht sich das präzise Entfernen von jeder Art von Tinte mit einer Vielzahl unterschiedlicher Radiergummi-Größen, einschließlich der Formen. „Teilweises Löschen unterstützt sowohl das Löschen freihändiger als auch perfekter Formen“, heißt es von den Entwicklern im Changelog. „Sobald ein Strich getrennt wird, verhält er sich genau wie eine gewöhnliche Handschrift.“ 

Zu den weiteren Verbesserungen der neuen Versionen zählt eine neue, optimierte Benutzeroberfläche, mit der sich Bilder einfach drehen und schneiden lassen, sowie ein neues Punktrasterpapier in insgesamt vier Größen. Unter macOS gibt es außerdem noch eine Unterstützung für eine automatische Sicherung für WebDAV. Beide Aktualisierungen können ab sofort kostenlos in den jeweiligen App Stores bezogen werden.

Notability
Notability
Entwickler: Ginger Labs
Preis: 12,99 €+

Kommentare 6 Antworten

  1. Hat jemand Notability mit Goodnotes 5 verglichen und kann von seinen Eindrücken berichten? Vor-/ Nachteile der einen gegenüber der anderen App?
    Danke im Voraus!

    1. Bei notability gefällt mir das Schreibgefühl wesentlich besser als bei GN. Fühlt sich natürlicher an und führt bei mir zu einer schöneren/leserlicheren Schrift.

    2. Ich habe vergangene Woche Notability in der Technikerschule getestet. Seit dieser Woche bin ich testweise auf Goodnotes umgestiegen.
      Grundsätzlich haben beide Apps ihre Stärken und Schwächen. Alles in Allem liegt für mich persönlich allerdings Goodnotes einen Tick weiter vorne, da drei Farben für Stifte voreingestellt werden und Zeichnungen, wie etwa Diagramme, präziser angefertigt werden können. Außerdem hat man mehr Freiheiten in der Datei- und Ordnerstruktur.
      Der Vorteil bei Notability ist eindeutig der Split-Screen. So kann man beispielsweise Übungsaufgaben und Lösungen nebeneinander legen und direkt vergleichen. In Goodnotes wird das durch Tabs gelöst.
      Ich denke, man kann keine klare Empfehlung aussprechen, da hier die Details den Unterschied machen. Für meine Bedürfnisse liegt Goodnotes einen Tick weiter vorne.

  2. Hab ein Problem mit Notability und der Synchronisation. Notability lädt immer ALLE Notizen neu, auch wenn nur eine Notiz auf einem anderen Geräte verändert wurde.
    Nervt etwas

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