Avid Studio: Gelungene iMovie-Alternative

Avid Studio ist seit heute erhältlich. Wir haben uns das Videoschnitt-Programm bereits genauer angesehen.

Apple bietet mit der Universal-App iMovie eine Möglichkeit an, Videos auf dem iPhone oder iPad zu schneiden. Leider mit einigen Einschränkungen, so braucht man mindestens ein iPhone 4 oder iPad 2. Avid Studio (App Store-Link) gibt es zwar nur für das iPad, dafür werden aber auch Geräte der ersten Generation unterstützt.

Unser erster Eindruck der 3,99 Euro teuren Applikation ist sehr positiv. Die Bedienung ist sehr einfach, Fotos, Videos und Musik lassen sich ganz einfach per Drag-and-Drop verschieben. Importiert werden können Mediadaten aus der Bibliothek, per Camera-Connection-Kit (Amazon-Link) oder per direkter Aufnahme.

Mehrere Video- oder Tonspuren, Bild-in-Bild-Effekte oder Überblendungen sind für Avid Studio kein Problem. Natürlich können auch Texte hinzugefügt werden, auch Zoom-Darstellungen von Fotos sind möglich. Einen guten Überblick könnt ihr euch in der App-Beschreibung verschaffen, die genau wie Avid Studio selbst komplett in deutscher Sprache verfügbar ist.

Einen ersten Eindruck wollen wir euch im folgenden, leider leicht überbelichteten, Video liefern (YouTube-Link). Insgesamt macht Avid Studio in Version 1.0 eine gute Figur. Informationen bezüglich einer kommenden iPhone-Version liegen uns derzeit nicht vor.

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Action Movie FX: Raketen-Angriff auf das eigene Auto

Kurz vor Weihnachten ist Action Movie FX im App Store erschienen – eine sehenswerte Spaß-Applikation, wie wir finden.

Mit Action Movie FX (App Store-Link) kann man kleine Videoclips mit zwei netten Effekten versehen. Zur Auswahl steht neben einem Raketenangriff auch ein herabfallendes Auto. Vier weitere Effekte können in zwei Paketen für jeweils 79 Cent freigeschaltet werden, die iPhone-App selbst wird kostenlos angeboten.

Das Erstellen der kleinen Videoclips ist denkbar einfach. Man nimmt einfach direkt in der App eine kleine Sequenz auf und muss dabei nur darauf achten, die richtige Perspektive zu wählen und das Fadenkreuz mittig auszurichten. Nach einer kurzen Rendering-Pause kann man den Clip weiterleiten oder in der Foto-Bibliothek abspeichern.

Nachdem am 24. Dezember ja vermutlich ein wenig Weltraumschrott quer über Deutschland am Himmel geflogen ist, könnt ihr Freunde oder Familie ja mal mit einem kleinen Angriff auf das geliebte Auto schockieren – die Videos kann man auch prima per iMessage verschicken…

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8mm Vintage Camera wieder für 79 Cent

Nach knapp einem Jahr gibt es die 8mm Vintage Camera wieder zum Vorteispreis.

Bei insgesamt 325 Bewertungen kommt die 8mm Vintage Camera (App Store-Link) auf durchschnittlich viereinhalb Sterne, im US-Store sind es sogar deren fünf. Wir können die App jedem Nutzer ans Herz legen, der Videos im Retro-Stil aufnehmen will – denn das kann die 8mm Vintage Camera wie kaum eine andere.

Zuletzt gab es die Retro-Videokamera im Januar 2011 für 79 Cent, der Normalpreis liegt bei 1,59 Euro. Jetzt gibt es wieder ein Angebot, das vermutlich nur noch am heutigen Sonntag gültig ist. Mit einer Größe von gerade einmal 2,5 MB ist die App in Sekundenschnelle installiert.

Wir haben schon mehrfach über die 8mm Vintage Camera berichtet, wollen euch die wichtigsten Funktionen aber noch einmal schnell zusammenfassen. Sechs Linsen und sieben digitale Filmrollen sorgen für Retro-Flair, als Stichwörter kann man hier Super 8, Flickering Frame oder Siena nennen. Aber auch wenn alles Retro ist: Die Auflösung ist auf den neueren Geräten mit 720p im HD-Format.

Eigentlich kann man höchstens Kleinigkeiten bemängeln, die vielleicht bald mit einem Update behoben werden. iPhone-Nutzer Matthias nennt in seiner Rezension zum Beispiel die fehlende Funktion der Musikuntermalung für Stummfilme oder die nicht ganz passende Geschwindigkeit mit dem 1920er-Filter. Insgesamt kann man mit der 8mm Vintage Camera aber nicht viel verkehrt machen.

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iStopMotion: Jetzt auch auf dem iPad Filme basteln

iStopMotion von Boinx Software gibt es jetzt für das iPad. Für Fans der Technik ist das schon fast ein Muss.

Vor wenigen Tagen wurde iStopMotion (App Store-Link) für das iPad der zweiten Generation veröffentlicht. Die speziell angepasste Version der Software ist gerade einmal 16,4 MB groß und wird derzeit zum Einführungspreis von 3,99 Euro angeboten. Was man damit alles anstellen kann, wollen wir euch in den folgenden Zeilen verraten.

Mit iStop Motion kann man Stop-Motion-Animationen und Zeitraffer-Aufnahmen anfertigen. Diese Technik hat sicher jeder von euch schon einmal gesehen, ganz praktisch nett anzusehen ist das zum Beispiel mit Lego-Figuren (Stop-Motion) oder beim Einlass von Zuschauern in ein großes Stadion (Zeitraffer).

iStopMotion bietet nette Zusatz-Funktionen an, die angehenden Filme-Machern das Leben leichter machen. So kann man bei Stop-Motion-Projekten das jeweils zuletzt aufgenommene Bild über das Live-Bild legen lassen, um die Veränderungen im Bild genau sehen zu können. Eine integrierte Timeline hilft zudem dabei, das gesamte Projekten auch bei vielen einzelnen Aufnahmen nicht aus der Kontrolle zu verlieren.

Richtig interessant wird die ganze Geschichte durch eine kostenlose Remote-App. Nutzt man die iStopMotion Remote Camera (App Store-Link) kann man sein iPhone zum Aufnehmen der Bilder verwenden. Dazu müssen die beiden Geröte natürlich im selben WiFi-Netzwerk angemeldet sein. Schade, dass dieses Feature nicht auch die Nutzung mit dem iPad der ersten Generation ermöglicht.

iStopMotion gehört auch auf dem iPad definitiv zu den besten Apps seiner Gattung. Filme können nicht nur einfach angefertigt, sondern auf dem großen Bildschirm auch einfach angepasst und später einfach exportiert werden. Gerne dürft ihr eure Werke in den Kommentaren verlinken, wir sind schon gespannt, was ihr so gezaubert habt.

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