Das Zerlegen des neuen iPhones ist bei iFixit Tradition und ermöglicht uns einen Blick ins Innere, der Details verrät, die Apple nicht mitteilt. Besonders spannend ist diesmal der Blick auf die variable Blende, die Apple erstmals in einem iPhone verbaut. Mit insgesamt sechs hauchdünnen Lamellen steuert das iPhone, wie viel Licht auf den Sensor fällt, was für mehr Tiefenschärfe sorgt und Fotos bei wenig Licht besser macht.

iFixit stellt fest, dass die sechs winzigen Lamellen durch Magnete gesteuert werden, ähnlich wie beim optischen Bildstabilisierungssystem, obwohl die beiden Mechanismen unabhängig voneinander arbeiten. Die filigranen Blenden sorgen aber auch dafür, dass eine Reparatur kompliziert ist und bei einem Defekt wohl das ganze Modul getauscht werden muss.
iFixit bestätigt auch, dass die Sensoren für Face ID, die ja jetzt unter dem Display liegen, auf ein paar Pixel verzichten müssen. Denn nur so schafft es Apple, dass per Infrarot der Scan des Gesichts „durch die Pixel“ hindurch fungiert.
So groß ist der Akku im iPhone 18 Pro
Der sogenannte Teardown zeigt auch auf, wie groß die Akkus in den neuen iPhone-Modellen wirklich sind. Da Apple zwei Varianten herstellt, einmal mit eSIM und einmal mit physischem SIM-Slot, unterscheiden sich die Werte minimal.
- iPhone 18 Pro mit SIM-Slot: 4.056 mAh
- iPhone 18 Pro Max mit SIM-Slot: 5.391 mAh
- iPhone 18 Pro mit eSIM: 4.288 mAh
- iPhone 18 Pro Max mit eSIM: 5.567 mAh
Die reinen eSIM-Modelle des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max werden in den USA, Kanada, Mexiko, Japan, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Oman, Bahrain und Kuwait verkauft. Hierzulande kommt weiterhin das Modell mit SIM-Kartenslot zum Einsatz, das einen leicht schwächeren Akku integriert, da es weniger Platz gibt.

Darüber hinaus gewährt der Teardown einen Blick auf die neue Dampf- beziehungsweise Kühlkammer, die eine neue Struktur aufweist, damit der neue A20 Pro-Chip effizient gekühlt wird. Zudem befindet sich der NAND-Speicher nun im zweischichtigen Logikboard, was laut iFixit Reparaturen am Speicher erschwert.
Darüber hinaus ist bei drei von vier geöffneten Modellen der Kunststoffrahmen des Displays gerissen, was bei früheren Modellen nicht der Fall war. Die Funktionalität der Displays bleibt bestehen, allerdings kann der gerissene Rahmen bei der späteren Abdichtung Probleme verursachen.
Reparatur nicht immer einfach
Hinzu kommt, dass einige Komponenten nach wie vor schwer zu erreichen sind, insbesondere der USB-C-Anschluss, für dessen Austausch laut iFixit ein Großteil der inneren Bauteile des iPhones entfernt werden muss. Daher könnten DIY-Reparaturen am iPhone 18 Pro je nachdem, welche Komponente ausgetauscht werden muss, eine Herausforderung darstellen.
iFixit vergibt bis zu 10 Punkte für ein sehr gut zu reparierendes Smartphone, wobei die Tester das iPhone 18 Pro mit 7 Punkten bewerten. Obwohl das iPhone 18 Pro an einigen Stellen die Reparatur erschwert, kommt das neue iPhone auf die gleiche Bewertung wie das iPhone 17 Pro.
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