Vom praktischen Webtool WalletWallet haben wir bereits Ende Dezember des vergangenen Jahres berichtet. WalletWallet ermöglicht es, Barcodes von Kunden- und Mitgliedskarten in eine digitale Apple Wallet-Karte umzuwandeln. Das Gute dabei: WalletWallet funktioniert komplett über den Browser, es ist keine Installation oder die Einrichtung eines Accounts notwendig. Zudem verbleiben laut des Anbieters alle Daten auf dem Gerät selbst und werden nicht auf fremde Server geladen.
Die Erfassung einer Karte mittels WalletWallet kann über drei verschiedene Methoden erfolgen: So kann entweder die Kamera des Geräts, beispielsweise des iPhones oder iPads, genutzt werden, um ein Foto von der Karte zu machen, oder auch ein bereits vorhandenes Bild hochgeladen oder die Ziffernfolge des Karten-Barcodes manuell eingetippt werden. Im Anschluss lassen sich noch weitere Anpassungen vornehmen, beispielsweise der Titel der Karte, das Ablaufdatum und die Farbe der digitalen Karte im Apple Wallet einpflegen. WalletWallet generiert nach diesen Schritten automatisch eine entsprechende PKPASS-Datei, die sich mit nur einem Fingertipp oder Klick dann in das Apple Wallet transferieren lässt.
Integration von Markenlogos und Live-Vorschau

Nun hat der Entwickler von WalletWallet, Alen Todorov, einige Neuerungen für das Webtool bekanntgegeben, um selbiges noch nützlicher im Alltag zu gestalten. So gibt es nun eine Live-Pass-Vorschau, um in Echtzeit während der Erstellung des Passes sehen zu können, wie dieser schlussendlich aussehen wird. Ebenfalls möglich ist nun das Scannen eines Barcodes: Code 128, EAN, UPC und mehr können über die Kamera oder durch das Hochladen eines Bildes gelesen werden.
Weiterhin hat Alen Todorov einen Logo-Upload in WalletWallet integriert: Damit kann man ein lokal verarbeitetes Markenlogo in den Pass einbetten. Zudem gibt es eine Entwickler-API, mit der sich Pässe mit einer einzigen POST-Anfrage generieren lassen.
WalletWallet lässt sich auch mit diesen Optimierungen weiterhin komplett kostenlos verwenden, zudem ist die Web-App quelloffen. Wer einen Wust von Kunden- und Mitgliedskarten in der Geldbörse besitzt und diese digitalisieren möchte, sollte daher definitiv einen Blick auf dieses kleine, aber feine Werkzeug werfen. Zur Sicherheit sollte man bei der ersten Nutzung der digitalen Version der Karte noch das physische Original bei sich tragen, für den Fall, dass die digitale Karte im Apple Wallet nicht angenommen wird.

Das ist wirklich eine super Empfehlung. Habe gerade letzte Woche angefangen, meine Karten zu digitalisieren. Top!