Zum Start der 101. Tour de France 2014: Radsport-Ereignis mit offizieller App verfolgen

Kategorie appNews, iPad, iPhone - von Mel am 04. Jul '14 um 20:45 Uhr

Auch wenn der Profi-Radsport in der Vergangenheit immer wieder von Skandalen überschattet wurde, ist die Tour de France 2014 weiterhin DAS große Event der Szene. 

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Wer die Berichterstattung im Fernsehen nicht den halben Tag lang live verfolgen kann, setzt weiterhin auf die offizielle App zur Tour de France 2014 (App Store-Link), die auch in diesem Jahr vom Autohersteller Skoda gesponsert wird. Die 89 Cent teure Universal-App steht seit Ende Juni im deutschen App Store bereit und erfordert neben iOS 6.0 oder neuer auch etwa 4 MB an Speicherplatz auf iPhone, iPad oder iPod Touch. Alle Inhalte sind bereits in deutscher Sprache vorhanden.

Das Fahrerfeld der Tour de France 2014 ist wieder einmal riesig, knapp 200 Profi-Fahrer beweisen auf insgesamt 21 Etappen in etwas mehr als drei Wochen ihr fahrerisches Können, Ausdauer und Taktik. Um einen Überblick über das Fahrerfeld zu bekommen, lohnt sich in der Tour de France 2014-App ein erster Blick auf die Teams, die auch in diesem Sommer mit einigen deutschen Sportlern gespickt sind, darunter Marcel Kittel, André Greipel oder der Weltmeister im Zeitfahren Tony Martin. Bisher finden sich neben den offiziellen Trikots der jeweiligen Teams und ihren Mitgliedern nur wenige persönliche Informationen zu den einzelnen Fahrern, lediglich die Nationalität und das Geburtsdatum wird präsentiert. Platzhalter für Porträtbilder sind aber auch schon gegeben – vielleicht werden diese Informationen im Verlauf der Tour ja noch nachgereicht.

Interessanter ist die Kategorie „Strecke“, auf der sich nach dem morgigen Start im englischen Leeds neben einer Verlaufskarte, einem Höhenprofil mit Sprint- und Bergwertungen, einem Zeitplan auch eine Präsentation in Videoform sowie aktuelle Live-Stände des Fahrerfeldes während des Rennens einsehen lassen.

Erstmals haben die Entwickler von Amaury Sport Organisation auch eine 3D-Ansicht der kompletten Strecke in die Tour de France 2014-App integriert. Zum Abspielen des Videos ist aber eine Internetverbindung erforderlich. Dieses Feature ist wirklich eindrucksvoll gemacht und zeigt in etwa dreieinhalb Minuten, welche Strecken die Fahrer absolvieren werden.

Mit dem Start der Tour de France 2014 wird es zudem in der App weitere Sektionen wie eine Bildergalerie, Live-Depeschen zum Renngeschehen im Minutentakt, ein Live-GPS-Tracking der Fahrer auf Karten und Etappenprofilen, Zusammenfassungen und Auszüge aus den Rennen, sowie Resultate und Klassements für einzelne Etappen und der Gesamtwertung geben.

Die Tour de France 2014 wird wie in den letzten Jahren auch vom Sportsender Eurosport im deutschen Fernsehen übertragen. Täglich wird gegen Mittag in die aktuelle Etappe eingestiegen und dann bis zum späten Nachmittag live berichtet. Wer das Geschehen nicht am Fernseher verfolgen kann, findet mit der kostenlosen Eurosport Player-App (App Store-Link) eine mobile Alternative, um die Tour de France 2014 live am iPhone oder iPad zu verfolgen. Um die Berichterstattung freizuschalten, ist jedoch ein Abo notwendig, das 4,49 Euro/Monat kostet. Da die Tour de France allerdings nur etwas mehr als 3 Wochen dauert, kann man das Abo nach einem Monat bequem wieder kündigen, sollte man kein Interesse an anderen Sportarten und Live-Übertragungen haben.

Kommentare16 Antworten

  1. Maconym sagt:

    Wenn man das nun kauft, ist dies dann auch für die Folgejahre gültig…?

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    portscan [iOS] antwortet:

    Also bei mir ist das so. Hatte die bereits vor 2 Jahren gekauft.

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  2. 25Enten sagt:

    Wen interessiert die Forschungsveranstaltung der Pharma-Industrie?

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  3. ihorst [iOS] sagt:

    Radfahrern is tot durch Doping Lance und konsorten

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  4. phimema sagt:

    Ich kann echt nicht verstehen wer sich noch die Tour de Doping ansehen möchte.

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    hajobu antwortet:

    Etwa 20 Millionen
    in Europa und 500 Millionen weltweit

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  5. Jupp sagt:

    Auf alle Fälle viel interessanter als den Allerorten vernehmbaren Fußballkrempel, dem man sich ja nichteinmal auf Seiten wie dieser entziehen kann!

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    Smacker antwortet:

    Nicht jeder muss Fußball mögen. Aber bitte, ein Sport, dass durchtränkt ist von Betrug und Doping, kann doch nicht “interessant” sein. Ich fand es schon sehr amüsant, als man diskutierte, dass die Doppingmittel doch legalisiert werden sollten, damit es wieder fair wird. Einfach nur genial.

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    Uwe999999999 [Mobile] antwortet:

    Und im Fußball wird also weniger gedopt?
    Interessante Annahme……

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    Smacker antwortet:

    Ob gedopt wird oder nicht, nachweisen kannst du es nicht. Und wir leben immer noch in einem Rechtsstaat, wo man von der Unschuld ausgeht, bis das Gegenteil bewiesen wird. Aber das bei einer Veranstaltung wie bei der Tour de France bereits so viele überführt wurden, zeigt ja, dass es ohne nicht geht! Beim Fußball gibt es ein Wettmafia Problem, kein Doping!

  6. C sagt:

    Denke Radsport ust inzwischen deutlich sauberer als Fussball. Da regiert doch sowieso nur das Geld. Dass da Nichts gefunden wird ist nur eine Geldfrage. Würde das so behandelt werden, wie der Radsport, würde es keinen Fussball mehr geben.
    Fussball braucht kein Mensch!

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  7. VolkerRacho sagt:

    Sehr sachliche Kommentare hier…

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  8. thomsen1512 sagt:

    Die größte Herausforderung haben die Kontrollärzte zu meistern! Der Radsport hat sich das miese Image selbst zuzuschreiben und das wird dem Sport noch Jahrzehnte nachhängen. Dass bei anderen Sportarten auch betrogen wird (Stichwort: Wettmafia) macht das ganze nicht besser.

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    Smacker antwortet:

    Doch macht es. Weil Doping geht von den Teams und Fahrern direkt aus. Das Wettproblem wird in den Sport reingetragen und betrifft meist untere Ligen und einzelne Spieler, aber niemals ein gesamtes Team. Das Wettproblem ist auch kein Flächendeckendes Problem, wie beim Radsport, wo jeder Zweite gedopt ist/ war.

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    Neal antwortet:

    Selbstverständlich wird flächendeckend auf manipulierte Spiele gewettet. Wie kommst Du darauf, dass das nicht so ist? Und jeder Profi- bzw. Hochleistungssport ist Doping verseucht. Mit dem Radsport lässt sich aber nicht soviel Geld verdienen wie z.B. mit Fußball. Deswegen gibt es ein grösseres Interesse, dass solche Geschichten nicht ans Tageslicht kommen. Bei Fuentes waren auch jede Menge Spieler von Real und Barca…

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