Seit dem Erscheinen von Simplebanking des deutschen Entwicklers Maik Klotz, einer Finanz-App für macOS, haben wir bereits mehrfach über die Anwendung bei uns im Blog berichtet. Nun gibt es erneut Neuigkeiten zu vermelden, denn Maik Klotz hat seiner Mac-App ein weiteres Update auf Version 2.0.9 spendiert. Die neue Version ist ab sofort über die offizielle Website von Simplebanking erhältlich.
Mit dem nun erfolgten Update bekommt Simplebanking vor allem unter der Haube einige Verbesserungen. Das kostenlose Open Source-Banking-Tool erweitert die eigene Bankabdeckung, verbessert die Prognose wiederkehrender Ausgaben und wagt mit einer ersten öffentlichen Beta den Sprung auf Windows. Auch bei der Bedienung gibt es eine kleine, aber durchaus sinnvolle Änderung.
Das Update auf Version 2.0.9 bringt laut Entwickler zahlreiche technische Verbesserungen und Fehlerkorrekturen mit. Eine Änderung fällt im Alltag besonders auf: Simplebanking öffnet Bank-Webseiten nicht mehr automatisch. Ein Aufruf erfolgt nur noch, wenn Nutzer und Nutzerinnen unmittelbar zuvor selbst eine entsprechende Aktion ausgeführt haben. Das sorgt für ein kontrollierteres Verhalten und verhindert ungewollte Weiterleitungen.
Simplebanking erstmals für Windows erhältlich

Die wohl spannendste Neuerung ist der Start der ersten öffentlichen Windows-Beta. Die eigenständige Anwendung unterstützt Windows 10 und Windows 11 und bringt zentrale Funktionen der bisherigen Mac-Version auf den Desktop. Dazu gehören die Anzeige des Kontostands im Infobereich der Taskleiste, eine Übersicht der Umsätze und die sogenannte Money Mood. Letztere visualisiert die finanzielle Situation anhand des verfügbaren Kontostands. Die Entwicklung befindet sich allerdings noch in einem frühen Stadium. Der Download der Windows-Beta ist über die Simplebanking-Website sowie bei GitHub verfügbar.
Auch die internationale Bankabdeckung wächst weiter. Insgesamt nennt der Entwickler 1.339 unterstützte Bankverbindungen in Deutschland, Österreich, Spanien und Portugal. Den größten Anteil macht Deutschland mit 1.133 Verbindungen aus, gefolgt von Österreich mit 96, Spanien mit 88 und Portugal mit 22. Während Deutschland und Österreich damit praktisch vollständig abgedeckt sein dürften, unterstützt Simplebanking auch in Spanien und Portugal bereits einen großen Teil der Bankenlandschaft. Eine neue Bankenseite erleichtert die Suche nach passenden Instituten und Verbindungen.
Daueraufträge verbessern die Finanzprognose

Eine weitere praktische Neuerung betrifft die Analyse der eigenen Finanzen. Simplebanking erkennt jetzt Daueraufträge und berücksichtigt diese direkt bei den Fixkosten sowie in der Übersicht „Noch offen“. Bisher mussten regelmäßig wiederkehrende Zahlungen teilweise anhand des bisherigen Buchungsverlaufs erkannt und abgeleitet werden. Werden Daueraufträge dagegen bereits von der Bank als solche ausgewiesen, kann die Anwendung diese Information direkt nutzen.
Am Geschäftsmodell ändert sich mit Version 2.0.9 nichts: Simplebanking bleibt kostenlos und Open Source. Die regulären Funktionen stehen ohne Abonnement zur Verfügung. Lediglich das Zusatzmodul simplesend für Überweisungen kostet einmalig 15 Euro. Ein laufendes Abo gibt es nicht. Die Anwendung setzt auf Open Banking und verbindet verschiedene Bankkonten, ohne dass dafür ein neues Konto oder ein Wechsel des Geldinstituts erforderlich wäre.

Habe ich und find die App gut