Harald Schmidt und Jan Böhmermann testen iPad

Harald Schmidt gehört mit seiner erfolgreichen Late-Night-Show schon seit Dutzenden von Jahren zu den absoluten Größen des deutschen Fernsehens. Gemeinsam mit dem noch jungen Kollegen Jan Böhmermann hat Schmidt das von Apple angekündigte iPad einem ersten Test unterzogen.

In der ARD Mediathek gibt es das ganze Video als Stream in hoher Qualität.

Foto: WDR

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Food Guide: Exotisch Einkaufen ohne Fragen

Mal wieder auf dem Markt unterwegs und völlig ratlos, was sich hinter dem exotischen Namen der unbekannten Frucht verbirgt? Keine Ahnung, wie der Käse aus dem aktuellen Angebot schmeckt? Der Food Guide von der Projektagentur Ditter hilft weiter.

Das übersichtlich und einfach gestaltete Programm enthält Informationen zu rund 1.500 Lebensmitteln aller Art und bietet neben den deutschen Bezeichnungen auch alle gängigen Übersetzungen der Produkte. Direkt nach dem Programmstart lässt sich eine Suchmaske bedienen, die in Sekundenschnelle die gewünschten Ergebnisse liefert.

Hier ist bereits positiv zu erwähnen, dass die Datenbank direkt im Programm verankert ist, Food Guide muss also nicht extra auf das Internet zugreifen können und ist somit uneingeschränkt für iPod Touch User oder im Ausland benutzbar. Auf besondere Aktualität kann durchaus verzichtet werden, wichtige Aktualisierungen der Daten erfolgen per Programm-Update.

Hat man ein Produkt gefunden und aufgerufen, werden alle wichtigen Informationen angezeigt. Neben einem Bild wird auch der kulinarische Stellenwert angegeben. So muss das allseits bekannte Hackfleisch mit drei von fünf Sternen auskommen, während Olivenöl die volle Punktzahl erreicht.

Desweiteren wird eine allgemeine Beschreibung geboten, Verwendungsmöglichkeiten aufgezählt und über bestimmte Inhalts- und Wirkstoffe informiert. Selbst sonstige Hinweise, wie etwa die Empfehlung wegen extremer Schärfe beim Verarbeiten Handschuhe zu tragen, sind in Food Guide untergebracht.

Wer lieber etwas stöbern möchte wird im Menüpunkt Kapitel glücklich. In insgesamt 18 Kategorien wie Fisch, Käse, Meeresfrüchte oder Obst sind alle Produkte alphabetisch aufgelistet. Selbstverständlich sind alle Einträge zu einer Favoritenliste aufrufbar. Als besonderes Extra kann außerdem die Sprache der Kapitel und Beschreibungen von Deutsch auf Englisch oder Spanisch geändert werden.

Einen kleinen Kritikpunkt müssen wir allerdings auch festhalten: einige Lebensmittel haben einen so langen Titel, dass die Überschriften der Suchergebnisse und Beschreibungen nicht vollständig angezeigt werden. Hier könnte – wie in der Kapitelliste –  eine variable Schriftgröße zum Einsatz kommen.

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Taxometer: Tarifrechner mit Drunken-Mode

Zu lange gefeiert, nicht mehr fahrtüchtig und nur noch ein wenig Kleingeld in der Hosentasche? Die 2,99 Euro teure App Taxometer verrät euch innerhalb von Sekunden, wie viel euch eine Taxifahrt in etwa kosten würde. Wir haben das Programm getestet.

Die aktuelle Version von Taxometer erwartet den User mit einer aufgeräumten und selbsterklärenden Benutzeroberfläche. Der aktuelle Ort ist automatisch als Startpunkt der Taxifahrt gesetzt, freie Eingaben sind im Textfeld aber ohne Weiteres möglich. Informationen bezieht das Programm direkt aus Google Maps, man kann aber auch eigene Favoriten festlegen, auf Adressen aus den persönlichen Kontakten zurückgreifen oder in der Suchhistorie wühlen.

Identisch verhält sich das Nutzungsverhalten bei der Zieleingabe. Und selbst wenn man die genaue Adresse nicht weiß, ist man nicht aufgeschmissen – aus einer frei zoom- und verschiebbaren Karte kann ein bestimmter Punkt als Ziel gesetzt werden.

Das absolute Highlight der App ist ohne Zweifel der Drunken-Mode. Ist man nicht mehr in der Lage, seine eigene Adresse einzutippen, kann man durch Schütteln des iPhones oder iPod auf eine zuvor hinterlegte Heimatanschrift zurückgreifen. Sofort wird der voraussichtliche Fahrtpreis angezeigt, mit einem Klick wird man telefonisch mit dem zuständigen Taxi-Dienst verbunden.

Die Fahrtkosten werden in Taxometer je nach Tageszeit (kann optional eingestellt werden), Wochentag und natürlich Entfernung zum Ziel variabel berechnet, so dass eine möglichst genaue Angabe bereitgestellt werden kann. Leider wird nicht der absolut genaue Verlauf der Route angezeigt, sondern nur ein nicht ganz korrekter Näherungswert.

Über den Sinn oder Unsinn der Applikation lässt sich sicher streiten, funktionieren tut sie jedenfalls tadellos. Für alle, die häufiger auf ein Taxi zurückgreifen müssen und sich vorher über die ungefähren Kosten informieren wollen, lohnt eine Investition sicherlich. Zu beachten ist allerdings, dass in jedem Falle eine Internetverbindung vorhanden sein muss und die App ohne Ortungsdienste nur eingeschränkt funktionsfähig ist.

In der Datenbank sind derzeit rund 200 Städte in der ganzen Welt hinterlegt. Unter anderem gibt es die Tarife für jede deutsche Stadt mit über 100.000 Einwohnern. Durch Kundenrezensionen geht zudem hervor, dass die Entwickler durchaus auf Wünsche der Benutzer eingehen und kleinere Städte auf Nachfrage in der Datenbank ergänzen.

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Kostenloser Knobelspaß mit SafeKracka

Wer auf Rätsel und Knobelspaß steht und das Internet oder Geschichtsbücher gerne nach einzelnen Informationen durchsucht, sollte sich die früher 1,59 Euro und nun kostenlose Applikation SafeKracka anschauen.

Ganze 30 Tresore warten auf ihren Aufbruch, bekannt ist jedoch lediglich der Name des Besitzers. Da man jedoch weiß, dass berühmte Persönlichkeiten gerne auf Codenummer mit einem persönlichen Bezug zurückgreifen, wie etwa Geburtsjahre oder Hausnummer.

So knackt man den Tresor von Christoph Kolumbus beispielsweise mit der Kombination 1492 – dort hatte er Nordamerika entdeckt. Steven Spielberg vertraut bei seinem Safe auf den Sicherheitsschlüssel 1941 – in dem gleichnamigen Film war er Regisseur.

Zum großen Teil sind die Herausforderungen in SafeKracka wirklich hoch, ohne Wikipedia und das Internet ist man schnell aufgeschmissen. Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall.

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Olympia für die Hosentasche

Die Olympischen Winterspiele in Vancouver stehen kurz bevor. Selbstverständlich muss man auch auf dem iPhone nicht auf das sportliche Großereignis verzichten – es gibt zahlreiche Applikationen, um das Geschehen in Kanada zu verfolgen. Eine von ihnen ist Vancouver 2010 Winter Games Premium.

Trotz englischer Beschreibung im App Store ist die Applikation selbst in Deutsch (oder vier anderen Sprachen) gehalten und nur für begrenzte Zeit stark reduziert für 2,39 Euro erhältlich. Für den immer noch recht happigen Preis bekommt der Benutzer jede Menge und teilweise exklusive Features präsentiert.

Angefangen bei Push-Benachrichtigungen, Live-Resultaten und einem stets aktuell gehaltenen Medaillenspiegel werden natürlich die letzten und besten Nachrichten von den Olympischen Spielen präsentiert.

Für das Auge werden neben Photogalerien auch ein umfangreicher Video-Bereich geboten. Selbst ein Blick in die Geschichte bleibt nicht außen vor – historische Fakten und Daten sind in Vancouver 2010 Winter Games Premium von 1924 bis 2006 aufgearbeitet worden.

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Denken und Malen zum Vorteilspreis

Eine Woche lange ist der beliebte Rätsel- und Mal-Spaß Crayon Physics Deluxe im App Store reduziert. Statt 2,99 Euro kostet die Vier-Sterne-App bis zum kommenden Mittwochabend nur 79 Cent.

Insgesamt stehen dem Spieler in Crayon Physics Deluxe 54 spannende und immer anspruchsvoller werdende Level zur Auswahl, noch dazu gibt es einen Level-Editor, in dem eigene Welten kreiert und mit Freunden getauscht werden können.

Das Spielprinzip ist, wie bei so vielen iPhone-Apps, schnell erklärt – der rote Ball muss irgendwie zum gelben Stern gebracht werden. Mit dem Finger kann man den Ball teilweise schubsen oder man malt mit dem Finger die wildesten Objekte.

Später wird es sogar nötig, kleine runde Kreise als Anker einzubauen, an denen andere Objekte aufgehangen werden können. Weiß man nicht weiter, kann man den Bildschirm durch Auseinanderziehen der Finger vergrößern, das Bild mit zwei Fingern verschieben oder den Level durch Schütteln des iPhones neustarten.

Wir sprechen jedenfalls eine absolute Kaufempfehlung aus – zum App Store geht es hier.

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Rezepte: Mh, Leckerschmecker

Wer statt dem virtuellen Kochlöffel aus Gamelofts neuem Titel Mein petit Küchenchef lieber selber in der Küche wirbeln oder Cocktails mixen möchte, sollte seinen Blick auf „Rezepte“ werfen.

Die von Alexander Blach entwickelte und 2,39 teure App Rezepte ist eine echte Nummer eins. In Deutschland, Österreich und der Schweiz führen seine Rezepte die Lifestyle-Charts an und lassen dabei sogar Star-Koch Jamie Oliver hinter sich.

In der App selbst findet man sich schnell zurecht. Nach einem Start bietet sich direkt die Möglichkeit nach bestimmten Rezepten oder Zutaten zu suchen, was auch zuverlässig funktioniert. Momentan wird auf über 7.000 Kochrezepte und fast 2.000 Zutaten aus der Datenbank von Rezeptewiki zurückgegriffen. Will man sich überraschen lassen, reicht ein Schütteln des iPhones – und schon bekommt man zufällige Rezepte präsentiert.

Hat man einmal ein Rezept ausgewäht, welches übrigens in einer frei sortierbaren Favoritenliste abgelegt werden kann, ist es fast unmöglich, das Rezept noch zu vermasseln. Neben Informationen über die Zutaten wird sogar eine Liste des benötigten Kochgeschirrs aufgeführt, direkt darunter geht es direkt zur Zubereitung.

Alle Arbeitsschritte sind detailliert beschrieben und selbst für Laien verständlich – es wird sogar angegeben, dass einige Schritte bereits am Vortag durchgeführt werden sollten.

Ist ein Rezept einmal aufgerufen, folgt ein weiterer gut netter Clou: man kann das Rezept nicht nur in Safari öffnen oder per E-Mail senden, sondern auch zu einer Einkaufsliste übergeben. Nachdem man die gewünschte Anzahl der Portionen angeben hat, erscheinen alle Zutaten in einer Liste, die man Punkt für Punkt abarbeiten kann.

Hier müssen wir leider mit unserer Kritik ansetzen. Fügt man mehrere Rezepte zur Einkaufsliste hinzu, werden die gleichen Zutaten verschiedener Gerichte nicht addiert. So kann es schnell zu Unübersichtlichkeit kommen und man läuft in Gefahr, kreuz und quer durch den Supermarkt zu laufen.

Leider sind die verschiedenen Rezepte und Cocktails nicht durch den Benutzer bewertbar. So fehlt bisher eine Möglichkeit, sich die beliebtesten und wahrscheinlich leckersten Rezepte anzeigen zu lassen. Außerdem fehlt uns eine Liste der zuletzt aufgerufenen Rezepte, sollte man einmal vergessen seine Favoriten zu speichern.

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Schnibbeln, Braten & Garen

Und wieder gibt es eine neue App aus dem Hause Gameloft; Mein petit Küchenchef. Wieder einmal setzt der bekannte Spiele-Entwickler einen neuen Maßstab – erstmals kann man auf dem iPhone auch in 3D kochen.

19 Minispiele und 25 Rezepte warten in Mein petit Küchenchef für 3,99 Euro auf ihre Entdeckung. In einer von insgesamt fünf Küchen geht es darum, möglichst schnell und genau Gemüse zu schneiden, Fleisch zu grillen oder Eier aufschlagen.

Die Steuerung zeigte sich in einem ersten Test etwas ungenau, aber intuitiv. Ein Messer wird so schnell bewegt, wie man es in der eigenen Küche nie wagen würde, Steaks werden spielend einfach gewendet.

Virtuell gekochte Gerichte bleiben übrigens nicht auf dem iPhone eingesperrt. In einem kleinen Kochbuch kann gestöbert und später selbst nachgekocht werden. Ein ausführliches Video-Review werdet ihr in Kürze auf appgefahren.de finden – versprochen!

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OS 3.1.3 ermöglicht Tethering

Einige mögen sich bestimmt noch an die Tethering-Option erinnern, die mit dem Update auf das iPhone OS 3.0 Einzug auf die beliebten Smartphones gefundet hat.  Einige Zeit verbannt, ist diese Funktion nun wieder offiziell verfügbar.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Anstatt einen UMTS-Stick zu verwenden, kann man seinen Computer einfach per Bluetooth oder USB mit dem iPhone verbinden und dessen Datenverbindung zum Surfen nutzen.

Mit dem gestrigen Update auf die Softwareversion 3.1.3 ist Tethering nun wieder verfügbar. Entweder lädt man sich eine spezielle Konfigurationsdatei herunter oder gibt die entsprechenden Daten in den Netzwerkoptionen ein.

In unserem Test funktionierte Tethering mit o2 zumindest über Bluetooth ohne Probleme. Nach Eingabe der Verbindungsdaten wird ein Menüpunkt freigeschaltet und nach erfolgreicher Koppelung der beiden Geräte kann es losgehen. Lediglich über USB wollte es noch nicht richtig funktionieren – das iPhone wird zwar als Netzwerkgerät erkannt, synchronisiert sich danach aber ständig mit iTunes, anstatt eine Verbindung freizugeben.

Wichtiger Hinweis für die Kunden des rosa Riesen – um Tethering nutzen zu können, müsst ihr eine kostenpflichtige Option zu eurem Vertrag buchen.

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Apple veröffentlicht iPhone OS 3.1.3

Zwar bleibt das iPhone OS 3.2 vermutlich dem bald erscheinenden iPad vorenthalten, aber auch beim iPhone steht die Uhr nicht still. Soeben hat Apple ein kleines Update mit der Versionsnummer 3.1.3 veröffentlicht.

Das rund 300 MB große Update kann wie gewohnt über iTunes geladen werden, wobei in der von Apple mitgelieferten Beschreibung kaum Informationen preisgegeben werden.

Dieses Update für das iPhone und den iPod touch enthält Fehlerbehebungen und andere Verbesserungen, einschließlich:

– Verbessert die Genauigkeit der Batteriestatusanzeige beim iPhone 3GS
– Behebt ein Problem, bei dem die Apps von Drittanbietern gelegentlich nicht starten
– Behebt einen Fehler, der das Abstürzen von Apps beim Benutzen der japanischen Kana-Tastatur verursacht

Mit diesem Software-Update kompatible Produkte:
- iPhone (alle Modelle)
- iPod touch (alle Modelle)

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Flash: Adobe würde Apple unterstützen

Apple bringt Flash nicht auf das iPad und die anderen mobilen Touch-Geräte, da es für zu viele Fehler verantwortlich sei, hieß es im Laufe der Woche. Adobe hat in seinem Blog längst zurückgeschossen.

Der Flash-Herausgeber schickt seinen Mitarbeiter Adrian Ludwig ins Rennen, der im hauseigenen Blog einige Fakten aufzählt, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

„Die Flash Technologie ist nicht offen“ – widerspricht Ludwig ganz offen. Flash und seine Dateiformate seien offen und unbeschränkt, so könne Apple einen eigenen Flash-Player ganz nach den eigenen Wünschen entwickeln. Selbst den Quellende für einen Flash-Player wurde Adobe Apple spendieren – so wie man es schon für eine Vielzahl anderer Hersteller getan hätte.

„Apple will nicht für einen Flash-Player zahlen“ – soll ebenfalls nicht stimmen. Adobe würde Apple liebend gerne Flash als Plattform bereitstellen, ohne irgendwann einen Cent zu verlangen, schließlich sei der Flash-Player schon immer für jeden frei zugänglich gewesen.

„Ich will kein Flash auf meinem iPad (oder iPhone)“ – stattdessen könne man eine Möglichkeit bereitstellen zu wählen. Aber man will den vielen Millionen Leuten, die Flash auf ihrem Gerät haben wollen, auch eine Möglichkeit geben, es zu installieren.

„Flash läuft auf dem iPad (iPhone) nicht vernünftig“ – warum laufen dann Beta-Versionen des Flash-Players auf weitaus leistungsschwächeren Geräten wie dem Palm Pre, dem Nexus One oder dem Motorola Droid?

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iPhone verliert Marktanteile

Bei einer Nachbesprechung zur Keynote im Januar hat Steve Jobs unlängst bekanntgegeben, dass er Google im Telefonsektor als ernsthaften Konkurrenten sieht. Das iPhone ist längst nicht mehr alleine, wie auch die letzten Quartalszahlen beweisen.

Wie das Wall Street Journal berichtet, hat das iPhone im letzten Quartal Marktanteile verloren. Im letzten Viertel des abgelaufenen Geschäftsjahres fiel der Anteil der verkauften Smartphones weltweit von 18,1 Prozent auf 16,6 Prozent.

Zwar seien die Absatzzahlen des iPhones weiter gestiegen, doch die Konkurrenz schläft nicht und zieht nach – sehr schnell sogar. Mit 8,7 Millionen iPhones hat Apple 18 Prozent mehr Geräte abgesetzt als im Quartal zuvor, der gesamte Markt ist allerdings um 26 Prozent gewachsen.

Zum letzten Mal hat das iPhone im Jahr 2008 an Marktanteilen verloren, wie eine Untersuchung von ABI ergeben hat. Ein Analyst der Firma berichtete zudem, dass Apple in eine Art „Razr burn“ verfallen könnte – Motorola sprang 2004 mit dem Razr an die Spitze der Charts, verlor nach zwei Jahren und einem im Aussehen fast unveränderten Handy wieder schlagartig an Popularität. „Marktanteile in einem Rekord-Quartal zu verlieren, ist wie ein kleiner Insektenstich“, so Morgan gegenüber dem Wall Street Journal.

Foto: Apple

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Bundesliga-Clubs im appTest

Rund die Hälfte der aktuellen Bundesliga-Clubs bietet eine kostenlose Vereins-Applikation an. Wir haben die acht Kandidaten genauer unter die Lupe genommen.

Bayer 04 Leverkusen steht nicht nur in der Bundesliga ganz oben, sondern präsentiert sich auch auf dem iPhone in bester Form. In der Gratis-App der Werkself finden man neben den Basisinhalten wie Tabelle, Mannschaft oder Stadion auch eine umfangreiche Auflistung der Termine (inklusive Training und Presseterminen) und frei verfügbare Video-Inhalte. Der News-Bereich ist anständig gegliedert, allerdings mühsam erreichbar: ganze drei Klicks sind notwendig, um eine News aufzurufen – das muss schneller gehen.
appgefahren-Wertung:4 Sterne

Der Rekordmeister FC Bayern München greift wie einige andere Clubs auf die Lösung von Tobit-Software zurück. Auf der Startseite bekommt man in der Gratis-App direkt die neusten Meldungen präsentiert, die damit schnell und leicht abrufbar sind. Neben weitere kostenlosen Inhalten wie Spielplänen, Tabellenständen und Mannschaft ist der Video-Bereich nicht frei zugänglich, sondern erfordert einen kostenpflichtigen Account. Positiv ist dagegen die Möglichkeit für die Aktivierung von Push-Nachrichten, um keine Meldung und kein Tor zu verpassen.
appgefahren-Wertung:3,5 Sterne

Die von Tobit Software entwickelte App wird außerdem von folgenden Vereinen genutzt: FC Schalke 04, Borussia Dortmund, Hamburger SV und 1. FC Köln. Hier muss allerdings auf die (ohnehin kostenpflichtigen) Videos verzichtet werden.
appgefahren-Wertung:3 Sterne

Der in der Bundesliga-Tabelle auf Rang acht platzierte Verein FSV Mainz 05 bietet lediglich einen kostenpflichtiges TV-Abo an, das es allerdings in sich hat. Mit der Gratis-App hat man Zugriff auf ein umfangreiches Video-Archiv, das neben selbstproduzierten Beiträgen wie Interviews, Pressekonferenz und Porträts auch komplette Spiele in der Originalfassung beinhaltet. Leider fehlen kostenlose Inhalte wie Textmeldungen gänzlich.
appgefahren-Wertung:2,5 Sterne

Der VfL Bochum mag Jahr für Jahr gegen den Abstieg aus der Bundesliga kämpfen, auf dem iPhone ist der Club aus dem Pott aber ganz weit vorne. Neben den obligatorischen Basis-Inhalten zu Mannschaft, Verein und Tabelle findet man täglich aktuelle News, die allerdings allesamt sehr kurz ausfallen. Dafür bietet man während der Spiele einen informativen und Umfangreichen Live-Ticker an. Ein toller Service ist auch unter dem Menüpunkt Radio zu finden, wo aktuelle Radio-Streams mit Bundesliga-Inhalten eingebunden sind.
appgefahren-Wertung:4 Sterne

Bisher keinen Weg auf das iPhone haben die Vereine aus Bremen, Frankfurt, Hoffendem, Stuttgart, Wolfsburg, Mönchengladbach, Freiburg, Hannover, Nürnberg und Berlin gefunden.

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iTunes-Update auf Version 9.0.3

Allen iTunes-Besitzern sei ein Blick in die Softwareaktualisierung empfohlen. Seit wenigen Stunden bietet Apple ein Update der beliebten Software auf die Versionsnummer 9.0.3 an.

Laut Angaben des Herstellers umfasst das 98,1 MB große Update viele wichtige Fehlerbehebungen. So soll die Einstellung „Kennwort für den Kauf merken“ nicht mehr von iTunes ignoriert werden und Probleme bei der Synchronisierung intelligenter Wiedergabelisten und Podcast mit dem iPod behoben werden.

Außerdem wurde ein Problem mit der Identifizierung gelöst, sobald ein iPod an das System angeschlossen wurde. Weitere Änderungen sollen die generelle Stabilität und Leistung verbessern.

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Parachute Panic: Hilflose Comic-Fallschirmspringer

Apps in Comic-Grafik sind spätestens seit Doodle Jump der absolute Renner. Ein weiterer hübsch gemachtes Spiel ist Parachute Panic – aber was steckt drin?

Schon nach wenigen Minuten ist klar – Hektik auf dem kleinen iPhone-Display ist an der Tagesordnung. In Parachute Panic gilt es, Fallschirmspringern den rechten und vor allem sicheren Weg zu einem der Boote zu weisen. Gegen die Schwerkraft kommt man allerdings nicht an – die Strichmännchen nähern sich unaufhaltsam dem Meer.

Eingreifen ist lediglich durch zwei Faktoren möglich: So kann man frei bestimmen, zu welchem Zeitpunkt der Fallschirm geöffnet werden soll (aber Achtung, manche Schirme öffnen sich direkt nach dem Absprung automatisch) und die Windrichtung – mit einem Wingerwisch in alle möglichen Richtung kann man die Flugbahn der Springer beeinflussen.

In den schnell aufeinanderfolgenden Leveln werden nacheinander ganze Stafetten an Springern abgeworfen und es gilt, einen möglichst hohen Spielstand zu erreichen. Extra-Punkte kann man durch das Aufsammeln des Ballonfisches sammeln, ein zusätzliches Leben bekommt man, wenn man den vorbeifliegenden Storch erwischt. Seit der Version 1.4 kommt außerdem der Doodler aus Doodle Jump in Parachute Panic zu kurzen Gastauftritten – erscheint er, kann man durch Antippen massig Punkte absahnen – sollte seine Fallschirmspringer aber nicht zu lange aus den Augen lassen.

Auf ihrem Weg gen Wasseroberfläche lauern jede Menge gefahren, die jeweils durch kleine Hinweise am Bildschirmrand angekündigt werden. Man sollte seine Männer mit geöffneten Schirmen von den Gewitterwolken fern halten und vor den Hubschraubern und UFOs beschützen – die beiden Letzteren kann man durch fünffaches Antippen zerstören. Sollte ein Fallschirmspringer ein Boot verpassen, geht ebenfalls eines der sechs Leben verloren, denn im tiefen Blau wartet ein hungriger Hai auf Futter.

Neben lustigen Animationen bietet Parachute Panic zwei verschiedene Soundtracks und verschiedene Soundeffekte zur Auswahl. Wer lieber auf seine iPod-Bibliothek zurückgreifen will, steht ebenfalls nicht vor verschlossenen Türen. Highscores können auf einen eigenen Server hochgeladen und mit Freunden verglichen werden. Der absolute Rekord liegt übrigens bei 36.966 Punkten – viel Spaß beim Überbieten.

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