FoodControl: Neue, kostenlose iPhone-App spürt Kalorienbomben unter den Lebensmitteln auf

Nicht alles, was wir tagtäglich zu uns nehmen, ist unbedingt gesund. Die neue App FoodControl zeigt auf, welche Nahrung durch zu viel Zucker oder Fett krank machen kann.

FoodControl

FoodControl (App Store-Link) steht seit einigen Tagen kostenlos im deutschen App Store zum Download bereit. Die Anwendung, die sich primär an iPhone-Nutzer richtet, erfordert zur Installation neben 5 MB eures Speicherplatzes auch iOS 8.0 oder neuer auf dem Gerät. Alle Inhalte sind bereits in deutscher Sprache nutzbar.


Es ist erwiesen: Die falsche Ernährung kann krank machen. Zu viel Zucker und Fett sorgen dafür, dass wir unserem Körper mehr Kalorien zuführen, als dieser benötigt. FoodControl will dabei helfen, bereits beim Einkaufen den einzelnen Produkten prüfend unter die Verpackung zu schauen. Die App verrät dem Nutzer die Inhaltsstoffe und nennt zugleich auch gesündere Alternativen.

Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Anwendung lässt sich auf zweierlei Art und Weise nutzen. Zum einen kann ein Barcode einer Süßigkeit oder eines anderen Nahrungsmittels mit dem iPhone eingescannt werden, um Ergebnisse angezeigt zu bekommen, alternativ lässt sich FoodControl auch im wahrsten Sinne des Wortes mit Produktnamen füttern.

Nährwertangaben und Allergene werden ausgewiesen

Die App zeigt im Anschluss ein Foto und den Namen des entsprechenden Produktes sowie weiterführende Informationen an – darunter den Prozentteil für Fett und Zucker, die Nährwertangaben für die Bereiche Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett, Ballaststoffe und den Brennwert in Kalorien und Kilojoule. Auch Allergene und mögliche Unverträglichkeiten, sowie eine Zutatenliste und E-Zusätze werden ausgewiesen.

Einzelne Produkte und Lebensmittel können vom FoodControl-Nutzer zudem in einer Favoritenliste gesammelt werden, so dass sie sich schnell wiederfinden lassen. So kann man beispielsweise den Kindern fix aufzeigen, wie ungesund ihre Lieblingsnascherei ist. „Unsere App FoodControl meckert aber nicht nur, sondern zeigt auch gesündere Alternativen auf“, so Entwickler Dr. Sven Abels von Abelssoft. „Dabei weisen wir darauf hin, wie viel Prozent weniger Zucker und Fett in der Alternative stecken. So helfen wir dabei, den Fett- und Zuckeranteil in unserer Nahrung nachhaltig zu reduzieren.“

‎FoodControl
‎FoodControl
Entwickler: snoopmedia
Preis: Kostenlos

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Kommentare 10 Antworten

  1. Habe ernsthaft überlegt, welchen Sinn eine App wie diese für mich macht? Keinen, denn wenn ich nicht weiß, dass mich Schokoriegel und Chips fett werden lassen, sollte ich eine ersthafte Unterhaltung mit meinen Eltern über die versaute Ernährungserziehung in meiner Kindheit anstreben.

  2. Solange der Industrie erlaubt wird, die wirklichen Bestandteile unserer Nahrungsmittel zu verheimlichen/vertuschen hilft auch keine App…

  3. Kalorien sind zwar ein wichtiger, aber auch nur EIN Bestandteil von Nahrungsmitteln. Wer nur auf die Kalorien schaut und viele andere Dinge, wie gute und schlechte Kohlehydrate, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren, Enzyme und Vitamine, Mineralstoffe, etc. vernachlässigt, der nimmt wahrscheinlich nicht ab. Vor allem aber ernährt er (oder sie) sich nicht gesund.
    Schaut einfach was die Natur uns direkt als Nahrung anbietet, egal ob Obst, Gemüse oder Fleisch. Und hört auf euren Bauch. Wer Hunger hat soll essen, wer nur „Appetit“ hat soll es bleiben lassen (Sucht nach Industrie-Zucker). Industriell verarbeitete Produkte sind meistens ungesunde Dickmacher. Egal ob „light“ oder nicht.
    Eine völlig nutzlose App.

    1. Aber das weiß sicher auch die Redaktion. Die Frage ist nur: Warum kommt deine Text nicht von denen? Wegen der Fangprämien? Bestimmt nicht.

      1. Gute Kohlehydrate sind z.Bsp. Vollkornprodukte und Gemüse. Schlechte hauptsächlich Zucker und weißes Mehl. Die sättigen wenig und lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen und du bekommst gleich wieder Appetit auf noch mehr dieser „leeren“ Kohlehydrate. Und Vitalstoffe sind auch keine oder wenig enthalten.

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