Innogy: Neue Smart Home Zentrale kommt auf den Markt

Mehr Leistung, mehr Möglichkeiten

Auf dem Markt der Smart Home Zentralen gibt es mittlerweile immer mehr Auswahl. Ich setze aktuell auf die smarten Homee-Würfel, möchte mir aber auch den verbesserten Homey ansehen. Neben den zwei Start-Ups mischen aber auch große Konzerne mit, so hat Innogy in dieser Woche seine neue Smart Home Zentrale vorgestellt.

Die Innogy SmartHome Zentrale der zweiten Generation ist ab sofort direkt beim Anbieter verfügbar und kostet 149,95 Euro. Sie arbeitet von Haus aus mit Amazon Alexa und Google Assistant zusammen, ebenso können einige vorhandene Smart Home Geräte mit dem System gekoppelt werden. Zudem bietet Innogy eine breite Palette eigener Geräte an, die sich direkt mit der Zentrale verbinden.

Im Portfolio von Innogy ist so ziemlich alles vorhanden, was das Smart Home benötigt: Tür- und Fenstersensoren, Unterputz-Module, Heizkörper-Thermostate, Alarm-Sirenen oder Zwischenstecker, nur um einige Beispiele zu nennen. Zudem arbeitet Innogy mit einigen Partnern zusammen, um Geräte zu vernetzen. Mit dabei sind bisher Philips Hue, Netatmo und Miele, schon bald folgt Medion und auch mit Homematic IP will man in Zukunft zusammenarbeiten.

innogy SmartHome
innogy SmartHome
Entwickler: innogy SE
Preis: Kostenlos

Die neue Zentrale ist laut Informationen des Herstellers deutlich leistungsfähiger und zukunftssicher gestaltet. „Die Zentrale der zweiten Generation hat deutlich kürzere Reaktionszeiten und eine höhere Leistungsfähigkeit. Das gilt auch für die optimierte App mit der bewährt einfachen und intuitiven Bedienung“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, die neue Innogy Smart Home Zentrale nach einer kabelgebundenen Installation auch im WLAN zu betreiben. Außerdem ist die kleine Box mit vier USB-Anschlüssen und einem Bluetooth-Modul ausgestattet, über die in Zukunft Erweiterungen angeschlossen werden könnten.

Ein Detail dürfen wir aber nicht unerwähnt lassen: Der Remote-Zugriff von unterwegs ist nur die ersten 24 Monate kostenlos. Wer danach außerhalb des heimischen WLANs auf die Zentrale zugreifen möchte, muss dafür 99 Cent im Monat bezahlen.

Kommentare 14 Antworten

  1. Fernzugriff sollte ja über VPN ausgehebelt werden können, oder?

    Was ich suche ist ein Hue ersatz, der auch Schalter und Lampen mit ZigBee erkennt, die von Xiaomi sind. Der Schlater sieht echt klasse aus, aber wird halt nicht erkannt. Da finde ich Philips leider etwas schwach, wenn sie ihre Bridge und App mal richtig nutzen würden und von mir aus für 1,99€ im Jahr/Abo, richtig schön machen und alles erkennen. Die neuen Aldi sachen werden sicherlich auch noch nicht einzubinden gehen. Und das dann über Alexa zu machen, nerft, weil die nicht alles kann und immer in 2 Apps irgendwas einstellen ist nicht mein Wunsch.

  2. Ist gut, dass es bei Innogy weitergeht.

    Bin selber seit 3 Jahren Kunde und warte auf Innovationen. Bin mit dem System und der Stabilität mittlerweile sehr zufrieden.
    Je mehr Hersteller bzw. Geräte unterstützt werden, umso interessanter ist SmartHome.

    2 Sachen vermisse ich aber sehr bei Innogy:

    – Unterstützung Nuki
    – Apple HomeKit

    Will aber die Hoffnung nicht aufgeben, dass dies irgendwann unterstützt wird.

  3. Grundsätzlich sollten die Hersteller sich mehr zusammen tun. Ich hasse es, wenn jeder seine eigenen Brötchen backt und man für jedes Gerät ne eigene zentrale braucht um die verschiedenen Geräte zu aktualisieren. Geht das bei innogy Herstellerübergreifend? Oder ist es wie bei homee, alles steuern aber nicht aktualisieren….

  4. Bin seit über 6 Jahren RWE/Innogy Anwender. Die aktuelle 1.0 ist einfach schlecht geworden. Unzuverlässig und träge. Hue zu langsam, SamsungCam nicht zu nutzen, Szenarien defekt.
    Hoffe auf eure Rückmeldungen ob 2.0 erheblich verbessert wurde. In den Jahren weit über 1500 reingesteckt. Diese Abhängigkeit von einem relativ inkompatiblen System und wenig Geräten war am Ende ärgerlich. Hoffe durch die neue Version auch auf ein offeneres System (Nuki, Ring, Homatic…) mit zukunftssicheren Linux.

    1. @Danny: Interessant. Nach der Cloudzwang-Strategie werden jetzt also solche Möglichkeiten (die wahrscheinlich ohnehin nur von 1 Promille aller Nutzer genutzt werden, wenn überhaupt) auch noch aktiv unterbunden, damit man das Monatsabo besser verkaufen kann. Sehr sympathischer Anbieter.
      Was genau passiert da, dass es nicht mehr geht? Kannst Du das kurz beschreiben? Danke!

        1. @Danny: Nachtrag: Man soll also nicht nur zusätzlich zahlen, man soll also das Sicherheitsniveau dafür senken und weitere Geräte aus dem LAN von extern erreichbar machen. Ich hoffe, das macht keine Schule.
          Negative Bewertung im Appstore und dann Deinstallieren wäre die einzig richtige Entscheidung. Weg mit dem Gängel-Mist.

    1. @MCT: Nicht einfach nur Abomodell. Abomodell plus aktives Blockieren der Nutzung per VPN*, was quasi Cloud-Zwang bedeutet und die Sicherheit zusätzlich schwächt. ??

      * Also etwas, das ohnehin nur einige wenige Freaks so umsetzen würden

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