Mein WWDC-Tagebuch: Bochumer Nachwuchs-Entwickler trifft Tim Cook

Jan-Niklas Freundt studiert an der Ruhr-Uni in Bochum Angewandte Informatik und wurde als einer von 350 Schülern und Studenten von Apple zur WWDC nach San Francisco eingeladen.

Version 2

(Text & Bilder von Jan-Niklas Freundt)


Als ich vor fünf Jahren meine erste Todo-Liste entwickelte, habe ich von einem Besuch der WWDC wohl nur träumen können. In diesem Jahr habe ich mich mit meiner Gehirntrainer-App Brainy (App Store-Link) für das WWDC-Scholarship von Apple beworben und habe tatsächlich eines der begehrten WWDC-Tickets ergattern können. Nun gut, für den Flug, Unterkünfte und Verpflegung müssen wir Nachwuchs-Entwickler selbst aufkommen, aber ich sehe das eher als Investition in meine Zukunft.

Am Sonntag war die Orientation im Mission Bay Conference Center in San Francisco für die Scholarship-Gewinner. Nach dem Check-In und dem Abholen der WWDC Jacken und Eintrittspässe, begann eine Präsentation von Apple-Ingenieuren. Wir sollten unsere iPhones ausschalten und dürfen nicht darüber berichten, was wir erfahren haben – also darf ich auch hier nichts verraten.

Kurze Zeit später wurden Gruppenfotos bei sonnigem Wetter draußen im Park gemacht, wo wir von einem Special Guest überrascht wurden: Tim Cook begrüßte uns und direkt sind alle Scholars auf ihn losgestürmt. Er hat Autogramme gegeben und hat Selfies mit uns gemacht. Glücklicherweise hatte ich das Glück in der Nähe zu sein, ein paar Worte mit ihm zu wechseln und ein Selfie zu bekommen.

Daraufhin hatten die Scholars noch die Gelegenheit Apple Ingenieure zu treffen und Tipps von Ihnen zu bekommen. Ich hatte Ihnen meine Gehirntraining-App „Brainy“ gezeigt, um Feedback zu bekommen. Vielen gefiel die App sehr.

Vier Stunden warten für einen Platz in der zweiten Reihe

Am Montag hieß es dann: Früh aufstehen. Gegen 4:00 Uhr nachts haben wir uns mit einigen anderen Scholars in die Schlange gestellt, um gute Plätze bei der Präsentation zu bekommen und andere Entwickler kennenzulernen. Wir waren längst nicht die ersten Gäste…

Wir mussten rund vier Stunden warten ehe das Bill Graham Civic Auditoriun öffnet. Ich hatte das Glück einen Platz in der zweiten Reihe zu erhalten, sodass ich ganz nahe an Tim Cook und anderen Apple Managern war.

Nach der Präsentation der neuen Betriebssysteme war Mittagspause und es gab die Gelegenheit, das neue iOS, macOS, tvOS und watchOS zu laden. In der kurzen Zeit habe ich es leider nicht geschafft alle Geräte zu aktualisieren, ein Termin folgte dem nächsten. Es stand beispielsweise noch die State of the Union auf dem Plan, eine kleine, eher technisch gehaltene Keynote für Entwickler.

Am frühen Abend ehrte Apple einige großartige Apps mit den Apple Design Awards. Apple bewirbt die Apps und die Entwickler bekommen zahlreiche Apple-Produkte: Brandneue iPhones, iPads, Apple Watches und Macs. Auch wenn ich nach den Apple Design Awards ursprünglich noch eine der zahlreichen Veranstaltungen besuchen wollte, habe ich mir vorgenommen auszuschlafen und den Abend etwas ruhiger angehen zu lassen. Ich habe stattdessen noch die neuesten Entwicklerversionen auf meinen Geräten installiert und die kommende Woche geplant.

Jan Niklas WWDC

Es war ein sehr aufregender, toller Tag und ein einmaliges Erlebnis. Die Keynote war großartig. Für Entwickler gibt es viele neue Schnittstellen und Möglichkeiten. Nun lassen sich Erweiterungen für zahlreiche Apps schreiben und neue Programmierschnittstellen wie der Siri-SDK ermöglichen die Verwirklichung ganz neuer Ideen. Ich bin mir sicher, dass Brainy davon profitieren wird und ich einige neue App-Ideen haben werde. Ich bin sehr gespannt, was ich in den kommenden Tagen lerne werde und bin mir sicher, dass es eine großartige Woche wird.

Neben seiner Gehirntrainer-App Brainy hat der 20-jährige Jan-Niklas Freundt bereits zahlreiche andere Apps für iPhone und iPad veröffentlicht, eine Übersicht über seine Werke bekommt ihr im App Store. Als Nachwuchs-Entwickler freut er sich ganz bestimmt über ein paar Downloads – und vielleicht motiviert ihn das ja so sehr, dass er uns noch ein bisschen mehr über seine Woche in San Francisco berichtet!

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