Outbank: Kostenlose Banking-App erhält Aktualisierung mit neuen Auswertungs-Funktionen

In den letzten Wochen und Monaten hat sich bei der Banking-App Outbank einiges getan. Nun wurde ein weiteres Update veröffentlicht.

Outbank Reporting

Spätestens seit der Übernahme von Outbank (App Store-Link) durch Verivox geben die Entwickler der Banking-App richtig Gas und veröffentlichen fast monatlich frische Updates mit neuen Funktionen und Verbesserungen. Outbank ist als deutschsprachige Universal-App weiterhin gratis verfügbar und kann ab iOS 9.0 oder neuer sowie bei 170 MB an freiem Speicherplatz installiert werden. 

Mit dem nun veröffentlichten Update auf Version 2.8.0 gibt es vor allem eine große Neuerung, nämlich eine überarbeitete Auswertungs-Möglichkeit. In einem Dashboard unter dem Menüpunkt „Auswertung“ werden ab sofort die Bereiche Einnahmen und Ausgaben angezeigt, die sich aus der Summe der automatisch gesetzten Tags für einen vordefinierten Zeitraum ergeben. „Nach Tipp auf den jeweiligen Bereich werden Ausgaben und Einnahmen aufgeschlüsselt nach Kategorien angezeigt“, heißt es von den Entwicklern. „Beim Tippen auf eine Kategorie werden Sub-Kategorien und schließlich einzelne Transaktionen aufgeschlüsselt. Umbuchungen sind in dieser Darstellung nicht vorhanden.“

Weiterhin ist eine Aufstellung von Einnahmen und Ausgaben als sogenannte Pie Chart, sprich einem Kuchendiagramm, möglich, zudem haben automatisch gesetzte Tags in Outbank jetzt eine eigene Hierarchie-Struktur bekommen. „In der obersten Hierarchie sind sieben Kategorien enthalten“, schreiben die Macher im Changelog. „Jeder Kategorie sind Sub-Kategorien zugeordnet.“ Darüber hinaus gibt es die üblichen Bugfixes und kleinen Verbesserungen. Das Update auf v2.8.0 von Outbank lässt sich ab sofort gratis im App Store laden.

Outbank – 360° Banking
Outbank – 360° Banking
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Preis: Kostenlos

Kommentare 13 Antworten

  1. Was hat Verivox mit Outbank gemacht, dass eine kostenlose Version a) wieder in Mode ist und b) sich rentiert?

    1. Na rate einfach mal… Daten haben einen monetären Wert und somit wird hier nicht mehr Wertschöpfung über den Vertrieb einer Software betrieben, sondern man macht die gesammelten Daten zu Geld. Vom Prinzip her ist das dann ein Model wie z.B. FB oder Payback.
      Wird wohl auch der Grund sein, dass wir auf ApplePay solange warten müssen, den Deutschen Kreditinstituten passt es nicht, dass sie ein Großteil der Transaktionsdaten (ebenfalls von monetärem Interesse) verlieren, wenn das iDevice anstelle ihrer Karten benutzt wird.

    1. Das sehen viele Leute wohl etwas anders. Für mich immer noch die beste Banking-App, die ich auf dem iPhone hatte bzw habe.

        1. Nur weil Outbank eine etwas unrühmliche Vergangenheit besitzt, kann man nicht leugnen, dass die derzeitige Entwicklung sehr positiv zu sehen ist. Viele Updates, neue Funktionen und so gut wie alle Banken werden unterstützt. Derzeit kenne ich keine Banking-App, die vergleichbar ist. Lasse mich gerne eines besseren belehren 😉.

          1. Stimmt schon. Aber wenn man vor nicht allzu langer Zeit noch verkündet hat, alle Banken up-to-date zu halten geht nicht mit einem einmaligen Kaufpreis, warum klappt es jetzt kostenlos. Haben die einen besseren Abnehmer für unser Kontodaten gefunden? Somit wäre es jetzt ein größerer Betrug als vorher. Warum sollte man dann jetzt noch mehr an die glauben?

          2. „Haben die einen besseren Abnehmer für unser Kontodaten gefunden? “

            Wäre im Klartext die glatte Unterstellung, sie hätten bereits VORHER schon nen „guten“ Abnehmer gehabt – oder?

            „Somit wäre es jetzt ein größerer Betrug als vorher.“

            Noch eine Unterstellung?
            Worin bestand der „Betrug“ denn vorher? Die Verschlüsselung hat so schnell keine ne ander App. Nicht dass ich von einer einzigen Anderen wüsste.

            Das Bezahlmodell? Die App wurde von einem einzigen Entwickler gestartet (Stoeger), der nicht voraussehen konnte, dass er die Wartung langfristig nicht alleine schafft. Hilfe in Entwicklung und Support kostet auch Geld. Punkt. Wer wurde wie und womit gezwungen Stoegers Geschäftsmodell mitzumachen? Wodurch war der Ausstieg unmöglich?

            „Warum sollte man dann jetzt noch mehr an die glauben?“

            Weil T. Stoegers Ausstieg damit begründet ist, dass er Entwickler ist, Lust auf neue Projekte hat und nicht länger fest an eine einzige App gebunden sein wollte.
            Und… weil jeder, egal für welchen Müll 1. Kosten für seine App und 2. für Inapps, Monats- und Jahresabos verlangen kann und Keiner motzt rum.

            Verivox… einfach kann Eigenwerbung/Sponsorentätigkeit sein. Geld dafür hätten sie.
            Datenklau… äh… muss man beweisen, was wenn nicht?

            Whatsapp, Facebook und Co. vertraue ich weitaus weniger bis gar nicht.

          3. @HaPe: In der Umgangssprache wirft der Rechtslaie schnell mit Begriffen wie Betrug, Nötigung, etc. um sich. Da dies hier kein Juristenforum ist, sollte man das entsprechend einordnen können. Einfach nicht so ernst nehmen 😉 Vermutlich versteht Dein Vorredner Deine diesbezüglichen Nachfragen ohnehin .

            Danke für Deine Hintergrund-Infos zum Entwickler. Ich muss allerdings gestehen, dass Outbank auch bei mir ein deutlich negativ geprägtes Image hat, und das seitdem Outbank 1 die TouchID-Funktion bewusst vorenthalten wurde, um Bestandskunden zu animieren, nochmal zu zahlen und Outbank 2 zu kaufen. Das war lange vor der Einführung des unsäglichen Abomodells. Seitdem bin ich zufriedener Nutzer von Finanzblick.

            Apropos: Es ist nicht richtig, dass bei Abogebühren niemand motzt. Ganz im Gegenteil, es gibt gefühlt kein anderes Thema mit noch mehr Einigkeit darüber: das Abomodell will man dringend meiden.

          4. Am Ende des ersten Absatzes ist mir ein „nicht“ abhanden gekommen.

            Gruß, zeroG

          5. @ all: war nicht 100 % mein Ernst. Wollte nur zeigen, dass Unterstellungen nichts bringen.
            Ja – auch ich hab damals überlegt. Das ist absolut legitim. Halte ich auch für normal, dass man nichts ungeprüft hinnehmen sollte. Ich wäre dann aber auch in der Konsequenz abgesprungen. Falls sich irgendwas bewahrheitet, geht das auch immer noch.
            Ich finde aber echt, dass die jetzt den „roten Faden“ wiedergefunden haben und die App und das Team dahinter gerade z.Zt. wieder auf einem guten Weg sind.
            Schaun mer mal…

          6. Vergessen: bevorzuge den 1x Kauf ohne Abo/ In-App … aber die Luft wird dünner in diesem Sektor.

          7. Noch vergessen: bevorzuge den 1x Kauf ohne Abo/ In-App … aber die Luft wird dünner in diesem Sektor.

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