Rechtsstreit: Apple zahlt Qualcomm 4,5 Milliarden US-Dollar

Ganz schön viel Geld

Das hat sich für Qualcomm gelohnt. Qualcomm hatte vor Gericht ein Verkaufsverbot für das iPhone 7 und iPhone 8 erwirkt. Darauf hin wurden die Geräte aus dem Verkauf genommen, seit dem 14. Februar bietet Apple in Deutschland überarbeitete Geräte mit einem Qualcomm-Chip an, der die Patente eben nicht verletzt.

Ende April haben die beiden Konzerne dann bekannt gegebenen, dass sie den Rechtsstreit beilegen werden. Der Vergleich beinhaltet eine Zahlung in unbekannter Höhe von Apple an Qualcomm. Doch nun wissen wir, wie teuer der Streit mit Qualcomm wirklich ist: 4,5 bis 4,7 Milliarden US-Dollar. Das geht aus den neusten Quartalszahlen von Qualcomm hervor.


Nachdem Apple und Qualcomm zudem angekündigt haben, dass die beiden Konzerne eine sechsjährige Lizenzvereinbarung abgeschlossen haben, hat Intel verlauten lassen, dass sie sich komplett aus der 5G-Chip-Entwicklung zurückgezogen haben.

Erst gestern hatte Tim Cook gesagt, dass sich die Lösung mit Qualcomm „gut anfühlt“. Cook weiter: „Wir sind froh, den Rechtsstreit hinter uns zu lassen, und alle Rechtsstreitigkeiten auf der ganzen Welt wurden abgelehnt und beigelegt. Wir sind sehr glücklich über einen mehrjährigen Liefervertrag und wir sind glücklich darüber, dass wir eine direkte Lizenzvereinbarung mit Qualcomm haben, die für beide Unternehmen wichtig war.“

(via MacRumors)

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