Twinkly Dots: Erster Eindruck der etwas anderen Lichterkette

Bis zu 400 LEDs einzeln ansteuerbar

Bei Twinkly denken wir ja vorrangig immer noch an die smarte Lichterkette für den Weihnachtsbaum. Der italienische Hersteller hat aber längst erkannt, dass man auch abseits der Weihnachtszeit Produkte verkaufen muss, um erfolgreich zu sein. Wir haben euch ja unter anderem schon den Twinkly Flex vorgestellt. Nun hat uns eine weitere Neuerscheinung erreicht: Die Twinkly Dots (Amazon-Link).

Im Prinzip auch eine Lichterkette, allerdings mit einem etwas anderen Design, als man es von Weihnachten kennt. Statt kleiner Kerzen sind die einzelnen Leuchtdioden tatsächlich nur kleine, flache Leuchtpunkte. Der Name Twinkly Dots kommt also nicht von ungefähr.


Twinkly Dots ist in drei verschiedenen Varianten erhältlich

Die Verfügbarkeit auf dem deutschen Markt ist leider noch nicht sonderlich gut, von den drei Modellen könnt ihr euch aber immerhin schon eines bei Amazon bestellen. Ein italienischer Händler verkauft dort die Variante mit 200 LEDs für knapp 130 Euro. Es soll die Twinkly Dots auch noch mit 400 LEDs und 60 LEDs geben. Die Verfügbarkeit wird sich hoffentlich in den kommenden Wochen verbessern, aber so genau weiß man das heutzutage aber nie.

Die von uns getestete Variante ist mit einem schwarzen Netzteil, einer schwarzen Zuleitung und einem schwarzen Controller ausgestattet und lässt sich im Innen- und Außenbereich einsetzen. Innen hätte ich ja ein weißes Netzteil und einen weißen Trafo etwas schicker gefunden, ab dem Controller ist das Kabel aber „transparent“. Bis zur ersten LED beträgt der Abstand 250 Zentimeter, man sollte alle unschönen Elemente also gut verstecken können. Ab der ersten LED folgt dann alle 5 Zentimeter eine weitere, so dass insgesamt 10 Meter beleuchtet werden.

Die Einrichtung mit der Twinkly-App erfolgt nach einer Registrierung denkbar einfach: Man drückt lange auf den Knopf am Controller, dann wird die Lichterkette direkt in der App gefunden. Danach kann der Controller entweder ein eigenes WLAN erstellen oder sich – und das ist definitiv die gängigere Variante – mit dem heimischen WLAN verbinden.

Danach wird es erstmals richtig spannend, wenn man noch nie ein Twinkly-Produkt genutzt hat. Die in der Wohnung oder im Garten platzierte Lichterkette wird mit der Kamera des iPhones oder iPads gescannt. So wird die relative Position jeder einzelnen LED erkannt und die Effekte und Animationen dann entsprechend angepasst. Ganz egal wie ihr die Twinkly Dots platziert – oben ist immer oben, links und rechts sind immer auf der korrekten Seite.

Wie und wo ihr die Twinkly Dots platziert, ist natürlich euch überlassen. Sie können wie jede andere normale Lichterkette auch aufgehangen werden. Zudem ist im Lieferumfang eine ganze Ladung kleiner Klebepunkte enthalten, mit denen man die einzelnen Dots auch – in mühsamer Kleinarbeit – auf glatten Oberflächen befestigen kann.

Twinkly App erlaubt viele verschiedene Effekte

Wenn man sich ein wenig mit der Twinkly App befasst hat, ist die Steuerung übrigens gar kein Problem. Zunächst einmal kann man die Twinkly Dots per Schalter oder Timer ein- und ausschalten. Auch die Helligkeit kann von 1 bis 100 Prozent frei eingestellt werden, wobei man sagen muss, dass die 7 Millimeter kleinen Leuchtdioden natürlich nicht für eine direkte Beleuchtung geeignet sind, sondern definitiv nur dekorativen Charakter haben.

‎Twinkly
‎Twinkly
Entwickler: Ledworks srl
Preis: Kostenlos

Richtig spannend wird es dann aber in der Galerie für die verschiedenen Effekte. Ganz egal ob ein einfacher Regenbogen, ein buntes Funkeln oder ein Kaminfeuer – die Twinkly Dots können verschiedenste Animationen darstellen. Diese lassen sich zum Teil auch noch anpassen, so dass Farben und Geschwindigkeit frei gewählt werden können. Und wer lieber selbst kreativ werden will, kann auch eigene Effekte erstellen oder jede einzelne LED einfach in einer Farbe nach Wahl leuchten lassen.

Nach einem Firmware-Update, das sofort nach der Installation zur Verfügung stand, können die Twinkly Dots auch mit HomeKit verbunden werden und nicht nur mit Amazon Alexa oder Google Assistant. Genau wie anderen Produkte ist die Steuerung der Twinkly Dots in HomeKit aber eingeschränkt, denn Apples Smart Home System versteht sich nicht auf die LED-genaue Steuerung. Um die Twinkly Dots per Siri oder Automation ein- oder auszuschalten, ist die HomeKit-Anbindung aber wunderbar geeignet.

Das Design der Twinkly Dot ist auf jeden Fall einzigartig und die Steuerung mit der Twinkly-App und den einzelnen LEDs ist und bleibt einfach beeindruckend. Allerdings lässt sich Twinkly die Technik auch relativ teuer bezahlen – 130 Euro für 200 kleine LEDs, das ist schon eine Ansage. Ich persönlich bin noch sehr gespannt auf die kleine Dots-Kette mit 60 LEDs, die wird nämlich über eine USB-Stromversorgung verfügen und dürfte damit noch flexibler einsetzbar sein.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Ich habe das iCicle von Twinkly am Balkongeländer im Einsatz. Die Hardware überzeugt.

    Die iOS App dagegen ist katastrophal. Sie erfüllt ihren Zweck, benötigt meiner Meinung nach aber dringend ein Designupdate.

    Die Dots würde ich mir entweder mit einem weißen oder transparenten Kabel kaufen. Eventuell könnte ich mir aber auch den Einbau in einem Möbelstück vorstellen. Das wird aber dann erst ein Projekt für die Winterzeit werden.

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