Husteblume, Allergiehelfer und Co.: Drei nützliche Apps für Pollenflug-Geplagte

Im Frühjahr geht es wieder los: Wer eine Pollenallergie hat, läuft vermehrt mit triefender Nase, roten Augen und Niesanfällen durch die Gegend. Wir listen drei nützliche Apps für Betroffene auf.

Auch bei mir wurde vor einigen Jahren eine Gräserpollen-Allergie diagnostiziert – die entsprechenden Sprays, Tropfen und Tabletten liegen daher schon griffbereit im Bad bereit. Um das eigene Risiko besser einschätzen und die gegenwärtige Pollenfluglage besser einschätzen zu können, gibt es einige praktische Apps für das iPhone, die informieren, Allergie-Tagebücher anbieten und nützliche Tipps für Betroffene geben. Wir stellen drei ausgewählte Anwendungen in aller Kürze vor.

Husteblume

Husteblume (App Store-Link, kostenlos)
Die Gratis-App der Techniker Krankenkasse kommt aktuell im App Store auf 4,5 von 5 möglichen Sternen und bietet dem Nutzer neben einer standortbasierten Belastungsvorhersage für verschiedene Pollenarten (u.a. Birke, Gräser, Hasel, Esche und Roggen) für die kommenden Tage auch die Möglichkeit, ein eigenes Pollentagebuch mit Symptomen an Nase, Augen und Lunge sowie Medikamenteneinnahmen zu führen. Zu Beginn kann der neue Nutzer zudem einen Selbsttest machen und prüfen, wie stark das eigene Allergierisiko ist – natürlich ohne ärztliche Gewähr.

Allergiehelfer

Allergiehelfer (App Store-Link, kostenlos)
Die Allergiehelfer-App von GlaxoSmithKline zeigt die aktuelle Luftbelastung durch Pollen, UV, Ozon und Feinstaub in einem übersichtlichen Layout an. Der jeweilige Standort kann mittels GPS oder Eingabe des Städtenamens bzw. der Postleitzahl ermittelt werden und liefert im Anschluss bis zu acht Mal täglich aktualisierte Vorhersagen, unter anderem für 14 verschiedene Pollenarten. Neben einer 2-Tages-Vorhersage gibt es auch die Option, Favoriten festzulegen, beispielsweise für den Arbeitsplatz oder Ausflugsort, und Benachrichtigungen für kritische Werte einzurichten. Lediglich am Layout dürfte noch gearbeitet werden – die Allergiehelfer-App ist noch nicht für das iPhone 6/6s optimiert.

Pollen

Pollen (App Store-Link, kostenlos)
Aus einer Kooperation zwischen dem Österreichischen Pollenwarndienst, der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, dem Deutschen Wetterdienst, der MeteoSwiss und der ZAMG ist die sehr ansehnlich gestaltete App Pollen entstanden. Neben einer personalisierten Belastungsvorhersage steht auch ein Pollentagebuch bereit, das über zusätzliche Auswertungen in Diagrammform verfügt. Ebenfalls vorhanden ist der oben bereits erwähnte Risikofragebogen, der auch Bestandteil der Husteblume-App ist. Warnungen, Eilmeldungen und Erinnerungen an ausgewählte Blühzeiten per Push-Mitteilung runden die gelungene Universal-App ab.

Kommentare 9 Antworten

  1. Ja, der Bericht ist gut. Und ich habe auch mal ein Jahr lang sowas installiert gehabt und genutzt. Nur irgendwie brachte mir das gar nichts. Ich wurde wie immer jeden Morgen niesend wach, die Augen juckten… Was nutzte mir da der Blick in eine App, was gerade für Pollen im Anmarsch sind? Sie sind da, das merke ich auch ohne. Was nützt es mir darüber auch noch Tagebuch zu führen, es ist auch so schon schlimm genug. Das Ergebnis ändert sich ja nicht, ist ja leider keine Heil-App. Also werfe ich weiterhin nur jeden Abend mein Ceterezin ein, verschwende nicht einen unnützen Gedanken an die Pollenart, die mich da gerade ärgert, kaufe die dreifache Ration Tempos und mache – unterbrochen von gelegentlichem Selbstmitleid – das beste aus dem Sommer.

      1. Aber meidet jemand dann tagelang die Natur? Ich könnte das nicht, ich muss jeden Tag raus. Und leiden tut man eh, ob jetzt viele oder wenige Pollen rumfliegen. Man könnte also erst raus, wenn es regnet. Wer geht im Sommer nur raus, wenn es regnet? Außerdem leide zumindest ich auch im Haus und auch bei Regen. Da tut sich nicht viel.
        Aber klar, ich hab ja oben nur geschrieben wie ich das empfinde. Das hat ja keine Allgemeingültigkeit.
        Aber ich gehe raus, wenn ich Lust dazu habe und lasse mich von diesen miesen Pollen?en nicht unterkriegen! ?

  2. Es gibt auch noch Pollenwarner von Tempo und Otriven. Da gib es Tipps, Pollentagebuch und kann seine Pollen anhaken. Dann kann man einen Alarm einstellen, der einen Tag vorher warnt.
    Außerdem gibt es eine Pollenvorhersage für sechs Tage.

  3. Ich verwende die AsthmaApp ergänzend. Sie enthält Daten zu Ozonwerten und Feinstaub. Sehr nützlich.
    Nicht nur die Pollen sorgen für Beschwerden.
    im Zweifel einen Pneumologen aufsuchen, nicht dass aus dem Heuschnupfen zusätzlich allergisches Asthma wird.
    Da hilft auch kein Ceterizin oder Lorano.

    „AsthmaApp“ von Monks
    https://appsto.re/de/rV3Xz.i

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de