Mathe Verstehen: Das kleine Einmaleins mit Zahlen bis 100 entdecken und lernen

Nicht wenige Kinder haben in der Grundschule so ihre Schwierigkeiten mit der Mathematik. Mit der App Mathe Verstehen kann ihnen auf die Sprünge geholfen werden.

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Mathe Verstehen (App Store-Link) richtet sich laut App Store-Informationen an die Nutzergruppe 4+, als empfohlenes Alter wird dort 9-11 Jahre angegeben. In insgesamt sechs von Pädagogen entwickelten Übungen wird vom didaktischen Prinzip EIS, das auf enaktiven (handelnden), ikonischen (bildlichen) und symbolischen (verbal oder formal) Handlungen basiert. Die kleinen Schüler können so aktiv das kleine Einmaleins lernen und verstehen, wie die Ergebnisse zustande kommen.


Zum Preis von derzeit 3,99 Euro erhält der Nutzer eine knapp 25 MB große Universal-Anwendung, die mindestens iOS 4.3 oder neuer auf dem zu installierenden Gerät einfordert. Damit ist Mathe Verstehen auch mit älteren iPhones und iPads kompatibel, die nicht mehr auf iOS 7 oder 8 upgraden können. Selbstverständlich sind alle Inhalte in deutscher Sprache nutzbar.

In Mathe Verstehen finden die Kinder sechs Aufgabenarten, so zum Beispiel ein Hunderterfeld, in dem der kleine Nutzer eine Multiplikations-Aufgabe, so etwa 5 x 4, auf einem Feld mit der entsprechenden Anzahl an Kugeln markieren muss. Möglich sind in diesem Fall also fünf Viererreihen oder auch vier Fünferreihen, um zum gewünschten Ergebnis 20 zu kommen.

Duell-Modus zum Rechnen gegen Freunde

Weiterhin gibt es klassische Aufgaben, bei denen das Ergebnis vom Kind auf das Display gezeichnet werden muss, oder eine Fingertipp-basierte Aufgabenform. Letztere stellt die Lösung über wiederholtes Antippen des Displays dar, so etwa sechs Mal das Display mit fünf Fingern gleichzeitig antippen, um die Aufgabe 6 x 5 zu lösen. Im Divisionsbereich wird eine Aufgabe gelöst, indem eine große Anzahl an Objekten gleichmäßig in dafür vorgesehene Kisten sortiert wird. Im späteren Schwierigkeitsgrad kommen dann auch Aufgaben mit Rest hinzu, wie etwa 23 : 5 = 4, Rest 3.

In einen kleinen Duell-Modus können sogar zwei Kinder gleichzeitig gegeneinander antreten. berücksichtigt wird dabei der unterschiedliche Wissensstand der kleinen Nutzer, so dass auch verschieden starke Partner mit- bzw. gegeneinander spielen können. Ein zusätzliches Hunderterfeld für freie Übungen, die Möglichkeit, verschiedene Profile mit Namen anzulegen und ein ansteigender Schwierigkeitsgrad nach dem LehrplanPlus sorgen für weitere Motivation. Verzichtet wurde dankenswerterweise auch auf jegliche In-App-Käufe, Social Media-Buttons oder Werbebanner: Die vorhandenen Links sind in einem Elternbereich nur geschützt zugänglich.

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Kommentare 1 Antwort

  1. An Mel: Muss man ständig zur Schau stellen, dass man Mathe nicht mag? Mit Verständnis hat Rechnen wenig zu tun. Ich kenne keine Mathematik-Professoren, die gut rechnen können, obwohl ich in meinem akademischen Bereich mehrere kenne. Um guter Mathematiker zu werden, muss man NICHT rechnen können. Solche trivialen Dinge können eher nur Kassierer gut.

    An Alle: Es wird hier immer wieder dargestellt, dass man für gutes Mathematik-Verständnis angeblich gut rechnen können sollte. Das ist Unsinn! Mathematik-Professoren können in der Regel nicht rechnen, weil dies in der Mathematik vollkommen unwichtig ist. Nur wird in der Schule irrtümlicherweise angenommen, dies sei so, weil man in der Schule nur Rechenmethoden vorgesetzt bekommt, dort vorgeschrieben wird auf eine bestimmte Weise zu rechnen und daher viele denken, Mathematik sei nur Rechnen. Und genau da meinen viele Mathematik nicht zu verstehen, weil Methodiken genutzt werden sollen, die (natürlich) unbewiesen erscheinen. Erst im Mathematik-Studium lernt man, dass z.B. 1+1 nicht 2 sein muss, sondern es vom definierten System abhängt. Auch lernt man erst dann die Beweise, wobei man dort so viele Beweise lernt, dass man nicht die Zeit hat alle Beweise nachzuvollziehen. Schließlich ist Mathematik KEINE Naturwissenschaft, SONDERN eine Geisteswissenschaft. Daher gibt es für Mathematiker (leider) keine Nobel-Preise.

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