Miitomo: Nintendos Mii-App wird im Store veröffentlicht und gleich von Apple beworben

Vor einiger Zeit haben wir euch bereits über Nintendos Pläne, eine eigene App namens Miitomo im App Store zu veröffentlichen, berichtet.

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Nun ist es also soweit: Miitomo (App Store-Link) ist frisch im deutschen App Store eingezogen. Die etwa 98 MB große und ab iOS 7.0 oder neuer nutzbare Universal-App für iPhone und iPad lässt sich kostenlos herunterladen, beinhaltet aber auch einige In-App-Käufe in Form von sogenannten Miitomo-Münzen. Nintendos erste App in Apples App Store kann seit ihrem Erscheinen bereits komplett in deutscher Sprache genutzt werden.


Bevor es überhaupt los gehen kann in Miitomo, heißt es zunächst, einen Account zu erstellen, wenn man beim Löschen der App keine Daten verlieren will. Wer schon über einen Nintendo-Account verfügt, kann diesen mit Miitomo verknüpfen. Mir als Besitzerin einer Wii U sowie eines Nintendo 3DS XL war es allerdings nicht möglich, meine Nintendo Network ID mit der Anwendung zu verwenden. Optional lässt sich auch ohne Konto fortfahren.

In jedem Fall ist jedoch ein zusätzlicher Download von Daten vor der ersten Verwendung von Miitomo notwendig, für den man sich laut Aussagen der Nintendo-Macher am besten in einem WLAN-Netzwerk befinden sollte. Direkt im Anschluss sollte man sich darum kümmern, einen eigenen Avatar in Form der Wii-bekannten Miis zu erstellen – hier ist es auch möglich, bereits bestehende QR-Codes von erstellten Miis, beispielsweise von einer Wii U, einzubinden.

Miitomo ist ein soziales Mii-Netzwerk

Im Grunde genommen ist Miitomo eine Mischung aus Mini-Games und sozialem Mii-Netzwerk: Es lassen sich nicht nur eigene Miis erstellen, sondern diese können auch mit Charakteren von Freunden kommunizieren. Wie gut kennt man die beste Freundin wirklich? Hat man selbst einige Fragen zur Person – wie etwas das eigene Lieblingsgericht – beantwortet, können Freunde aus Miitomo diese versuchen zu beantworten.

Darüber hinaus kann der eigene Mii-Charakter mit Bekleidung und Accessoires gestaltet werden. Zu Beginn läuft man selbst noch mit einem relativ unscheinbaren grauen Anzug durch die Gegend, kann aber in einem Shop gegen erworbene und verdiente Münzen das eigene Outfit aufpeppen. Auch Fotos lassen sich mit den Miis machen: Die Charaktere können posieren und die Motive mit Stempeln und aufgenommenen Hintergründen versehen, und abschließend in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram geteilt werden.

Spaß macht Miitomo daher auf jeden Fall – vorausgesetzt allerdings, dass man als Mii nicht ganz allein in der App herumläuft, sondern auch Freunde im Netzwerk hat, mit denen man sprechen und Spiele spielen kann. Den Nutzern im App Store scheint Nintendos erstes Werk für iOS aber definitiv zu gefallen: Im Schnitt gibt es aktuell bei knapp 300 Rezensionen vier von fünf Sternen.

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Kommentare 19 Antworten

  1. Ich habe das selbe Problem mit meiner Nintendo ID. Bei der Herstellung der Verknüpfung erscheint immer diese Aussage „Ihre Anfrage enthielt einen Fehler“ (oder so ähnlich).

  2. Die suggestive Aussage im Titel ist unsinnig. Man schaue sich an, wann die App veröffentlich wurde (31.3.). Es gibt jetzt schon viele vom System angenommene Bewertungen. Und die meisten Bewertungen geben die maximale Anzahl an Sternen. Die in der Regel immer realistische Vermutung ist, dass die Downloadzahlen deutlich höher sind. Dies wird im Übrigen von euch mit diesem Artikel auch vorangetrieben. 🙂
    Das Ranking wird anscheinend nach gewissen Zeitabständen aktualisiert, wenn ich mich nicht irre, weshalb diese App dort noch nicht (zur Zeit kurz vor dem Beitrag) auftaucht. Aber weil wahrscheinlich diese App in kurzer Zeit oft heruntergeladen wurde und von den Bewerter diese App meist als grandios eingeschätzt wird, ist es nicht verwunderlich, dass diese App momentan vielversprechend zu sein scheint und es deshalb unter Highlights beworben wird.
    Das ist für mich der Grund, weshalb dies nicht verwunderlich ist.

    PS: Mich interessiert dies App nicht sonderlich, aber man sollte nie von sich auf alle schließen.

    Update: Auch im Ranking hat es eine relativ hohe Position, was ich vielleicht übersehen habe. Nach so kurzer Zeit ein so hohes Ranking ist durchaus „beachtenswert“. 🙂
    (Jetzt merke ich: Ich hatte im Ranking unter paid apps geschaut. Naja, „errare humanum est“.)

  3. Auch wenns noch kein „echtes“ spiel ist, ist es dennoch ein gutes Zeichen! Wer weiß, vielleicht haben wir ja demnächst Mario & Co. auf unseren iPhones 🙂 Pokémon ist ja bald auch soweit…

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