Netgear Orbi: WLAN-System mit Router und eigenem Satelliten für Highspeed-Internet

In vielen größeren Wohnungen oder Eigenheimen gibt es „tote“ Zonen, was die WLAN-Abdeckung betrifft. Mit dem Netgear Orbi soll dieses Problem der Vergangenheit angehören.

Netgear Orbi

Das Netgear Orbi ist ein WiFi-System für das Heimnetzwerk, mit dem es möglich gemacht werden soll, auch abgelegene Ecken der eigenen vier Wände mit Hochgeschwindigkeits-WLAN zu versorgen. Dazu stellt das System einen Router und einen eigenen Satelliten bereit, wobei letztgenannter als eine Art Repeater fungiert. Der Orbi-Satellit nutzt dabei die gleiche SSID und erweitert ohne Bereitstellung eines neuen Netzes das WLAN.

Der Hersteller Netgear gibt an, dass mit dem Orbi-WLAN-System eine 400 qm-Abdeckung erreicht wird, was in etwa einer Fläche von 20 x 20 Metern entspricht. Ist auch das noch zu wenig, besteht die Möglichkeit, das System durch weitere Satelliten zu erweitern.

Neben den WLAN-Funknetzen 2.4- und 5 GHz leistet das Orbi-System Geschwindigkeiten von bis zu 3 Gbps über 802.11ac AC3000 und kommuniziert zwischen Router und Satellit mit einem 5 GHz-Quad-Stream. Sowohl am Router als auch am Satelliten gibt es zudem vier Gigabit-Ethernet-Ports und jeweils einen USB 2.0-Port. Der Router versteht sich mit Funktionen wie IPv6, dynamische DNS, Port Forwarding, Nutzungsbeschränkungen für Kinder und Gäste, und kann in einem Access Point-Modus genutzt werden.

Einfache Plug-and-Play-Einrichtung des Netgear Orbi

Netgear gibt zudem an, dass die Einrichtung des Orbi-Systems schnell und einfach von der Hand gehen soll. „Schließen Sie den Orbi-Router an Ihr bestehendes Internetmodem oder Service Provider-Gateway an, und platzieren Sie den Orbi-Satelliten an einem zentralen Ort ihres Zuhauses. Binnen weniger Minuten erhalten Sie so ein einziges, sicheres, High-Performance-WiFi-Netzwerk unter einem einzigen Netzwerknamen.“

Das Netgear Orbi-System soll laut Herstellerangaben ab September dieses Jahres weltweit erhältlich sein. Für den US-Markt ist eine UVP von 399,99 US-Dollar angegeben, wie sich der Preis für den europäischen Markt anpasst, bleibt abzuwarten. Alle Infos zum Orbi-System finden sich auf der Website von Netgear.

Kommentare 11 Antworten

      1. Ne. Ick komm nich aus’m Hartz.auch nicht aus dem 4. Bin Berliner. Wenn du sehen würdest wo und wie ich wohne, würdest du nur platzen vor Neid. Schade, kann hier keine Fotos hochladen

    1. Es geht wohl darum, das kein neues Netzwerk aufgebaut wird, was bei einem normalen Repeater der Fall wäre. Du hast somit dein Netzwerk im ganzen Haus.

      1. Das sollte jeder normale Repeater können.
        Signal verstärken und SSID bleibt gleich.
        Nur die Bandbreite halbiert sich.
        Kann zumindest mein Wald und Wiesen Repeater

  1. Oder man nutzt einfach den AC Pro von Ubiquidi (hoffe das ist richtig geschrieben). Einfach bei YouTube mal nach IDomix und WLAN suchen – da gibt’s eigenen guten Bericht

    1. Ubiquiti UniFi AP AC Pro, da braucht man aber noch einen Controller Raspberry Pi, Linux- oder Windowsrechner) und einen Router, z.B UniFi Security Gateway, hat dann aber viel mehr Möglichkeiten und so viel teurer ist es auch nicht und wenn man die AP AC Lite nimmt, dann wieso nicht mal teurer

      1. Controller brauchst du nur zum einrichten – kann am PC oder Handy erfolgen. Router hat man ja meist sowieso. Und bei der Reichweite vom AC Pro langt in den meisten Fällen einer aus – damit ist es auch egal im seamless Roaming funktioniert (können die angeblich bei laufendem Controller)

  2. Unterm Strich ist das doch einfach nur eine zweiter Accesspoint mit gleicher ssid und 5GHz Uplink… Gleicher Effekt wie ein Dualband-Repeater.
    Wäre mal interessant zu wissen, ob da im Hintergrund ein Management für Seamless Roaming (802.11r) läuft, sonst ist es nämlich nur ein stink normaler Repeater

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