Safer Internet Day: Apple will Geräte für Kinder sicherer machen

Auch Google mit eigener Aktion

Heute ist der Safer Internet Day (SID), der auf Online-Risiken und einen besseren Umgang mit diesen aufmerksam machen möchte. Apple widmet sich an diesem Tag insbesondere der Nutzung der eigenen Geräte durch Kinder und Jugendliche und einigen Hilfestellungen, wie Eltern dafür sorgen können, dass iPhone, iPad und Co. von den Kleinen sicherer verwendet werden.

Eltern können die Geräte von Kindern beispielsweise so einrichten, dass der Zugriff auf Inhalte für Erwachsene eingeschränkt wird oder sie nur Webseiten öffnen können, die man selbst ausgewählt hat. Auch spezielle Webbrowser lassen sich installieren, mit denen nur für Kinder geeignete Inhalte angezeigt werden. Erwachsene können verhindern, dass Kinder neue Apps installieren können, wie soziale Medien oder Apps zum Teilen von Fotos. Ebenso lässt sich der Safari Webbrowser abschalten. Apple berichtet dazu:


  • Wenn man die Kaufanfrage aktiviert, kann man die App-Käufe und Downloads direkt auf dem Gerät erlauben oder ablehnen. Mehr zur Kaufanfrage gibt es hier zu lesen.
  • Viele Apps, auch kostenlose, erlauben es oder ermutigen dazu, in der App selbst etwas zu kaufen. In Bildschirmzeit unter „Beschränkungen“ kann man alle In-App Käufe automatisch blockieren.
  • Webinhalte verhindern: Website-Inhalte können automatisch den Zugriff auf nicht jugendfreie Inhalte in Safari und Apps auf Deinem Gerät beschränken. Wie man das einstellt, findet sich hier.
  • Siri-Websuche beschränken: Man kann die Funktionen von Siri beschränken und so zum Beispiel Siri daran hindern, das Web zu durchsuchen, wenn eine Frage gestellt wird. Weiteres dazu hier.

Auch die Bildschirmzeit lässt sich für jüngere Nutzer verwenden. Sie präsentiert einen Überblick darüber, wie lange Kinder Apps verwenden, surfen und Geräte insgesamt nutzen. Man kann festlegen, wie viel Zeit man selbst und die Kinder mit bestimmten Apps und Webseiten verbringen kann. Alle Infos zur Einrichtung der Bildschirmzeit gibt es hier. Außerdem können folgende Einstellungen verwaltet werden:

  • Auszeit: Eine bildschirmfreie Zeit festlegen, in der nur Telefonanrufe und die von Erwachsenen zuvor bestimmten Apps verwendet werden.
  • App-Limits: Setze Tageslimits für bestimmte Apps fest.
  • Kommunikationslimits: Kontrolle darüber, mit wem Kinder kommunizieren können.

Über das Feature der Familienfreigabe können bis zu sechs Familienmitglieder problemlos App Store-Einkäufe, Apple-Abonnements, einen iCloud-Speicherplan und mehr gemeinsam nutzen – alles ohne gemeinsame Nutzung einer Apple-ID. Eltern können so eine Apple-ID für Kinder einrichten, Berechtigungen entfernt per Bildschirmzeit festlegen und mit der Kaufanfrage Ausgaben und Downloads vom Gerät eines Elternteils genehmigen. Mehr zur Familienfreigabe gibt es hier zu lesen.

Auch vom Tech-Riesen Google gibt es zum Safer Internet Day entsprechende Informationen. Amanda Storey, Director Emerging Trends and Risk Management, sowie Jochen Eisinger, Engineering Director for Chrome Trust & Safety, geben im aktuellen Blogpost „Unser Engagement für mehr Online-Sicherheit – von Europa bis Afrika“ Einblicke in aktuelle und neue Investitionen und Entwicklungen aus dem Hause Google. Auch Artikel zu drei einfachen Richtlinien für mehr Online-Sicherheit oder Sicherheit im Home Office hat Google über entsprechende Dokumente bei Google Drive zur Verfügung gestellt.

Anzeige

Kommentare 2 Antworten

  1. Mir lieber die Bildschirmfreigabe würden sie verbessern.
    Minecraft wird nicht gezählt als Bildschirmzeit.
    Die Anfragen kommen nur noch bei mir nicht aber bei meiner Frau.
    Webseiten wo hinzugefügt wurden verlangen immer wieder Freigaben auf der Bildschirmzeit
    Usw.

  2. Ich habe ein altes iPad meinen Töchtern genau wie von Apple beschrieben eingerichtet und bin begeistert! Was Apple schon seit langem bietet, da denken andere Hersteller noch nicht mal drüber nach.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de