Jourist Weltübersetzer im Test (+Audio)

Der Jourist Weltübersetzer soll auf sprachbarrieren auf internationaler Ebene aushebeln können. Wir haben uns das Sprach-Wunder genauer angesehen.

Verschlägt es einen nicht gerade nach Österreich, die Schweiz, Holland oder nach Mallorca, kommt man mit einfachem Deutsch nicht immer weiter. Und selbst wenn englisch mittlerweile als Weltsprache gilt, wird man international nicht immer so verstanden, wie man es gerne hätte.

Klar, auf dem iPhone gibt es hunderte Wörterbücher, die aber meist auf das Internet zurückgreifen müssen und damit im Urlaub nicht unbedingt die erste Wahl sind. Auch fehlt oft eine vernünftige Sprachausgabe. Besser macht es der Jourist Weltübersetzer – er beherrscht 23 Sprachen und über 2.100 Redewendungen.

Alle Redewendungen sind als Audio-Datei hinterlegt und werden zudem bildlich dargestellt. Besonders gut: es handelt sich nicht um kompilierte Computer-Stimme verwenden, sondern um echte Tonaufzeichnungen von Sprachexperten. Als kleinen Vorgeschmack liefern wir euch eine Redewendung in verschiedenen Sprachen mit – kommt ihr auf die richtige Übersetzung?

Die einzelnen Redewendungen sind nach Sprachen und Themengebieten geordnet. So findet man schnell zum gewünschten und benötigten Satz. Hat man bereits eine Sprache ausgewählt, kann man außerdem auf eine Suchfunktion zurückgreifen, die zweisprachig nach den passenden Inhalten sucht.

Für den nächsten Urlaub sollte man in jedem Fall gerüstet sein. Egal ob es um den Weg zu Sehenswürdigkeiten, ein Essen im Restaurant oder um einen Notruf geht – der Jourist Weltübersetzer steht immer hilfreich zur Seite. Klasse: hat man eine Übersetzung geöffnet, kann man sie auf Knopfdruck in alle anderen Sprachen übersetzen lassen.

Durch die fertig hinterlegen Redewendungen ergeben sich allerdings zwei entscheidende Nachteile. Man ist wenig flexibel, gerade was Wegbeschreibungen angeht – wie genau eine gewünschte Sehenswürdigkeit in der Muttersprache heißt, kann der Weltübersetzer nämlich nicht verraten. Außerdem ist das ganze Paket mit 539 MB richtig groß – nicht jeder wird so viel Platz auf seinem iPhone freischaufeln können, die Installation dauert entsprechend lang.

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23 Sprachen und 2100 Sätze mit Sprachausgabe

Wörterbücher gibt es für das iPhone dutzende. Doch nur die wenigstens Apps funktionieren offline und sind damit im Urlaub nur schlecht nutzbar. Der Jourist Weltübersetzer ist dagegen für den nächsten Auslandstrip bestens geeignet.

Der Jurist Weltübersetzer 1.1, der ein halbes Gigabyte auf dem mobilen Gerät belegt und demnach alle erforderlichen Daten zum Offline-Gebrauch bereits mitbringt, hilft Urlaubern auf allen Reisen dabei, sich mit der einheimischen Bevölkerung zu verständigen. Ganz egal, ob es um Reisen nach England, Frankreich, Spanien, Finnland oder gar bis nach China geht: Die App kennt passend zu 23 Sprachen die 2.100 wichtigsten Redewendungen.

Nach der Auswahl einer Sprache im Hauptmenü schlägt die App verschiedene vorbereitete Themenbereiche vor, etwa „Hotel“, „Fahren“, „Sehenswürdigkeiten“, „Essen und Trinken“, „Sport oder Freizeit“. Auf diese Weise ist es kein Problem, schnell die Sätze zu finden, die etwa im Hotel nötig sind, um ein Zimmer zu reservieren. Zwei, drei Fingertipps reichen in der Regel aus, um den gesuchten Text zu finden. Auch die wichtigsten Standardwörter einer Sprache – von „Danke“ über „Auf Wiedersehen“ bis hin zu einer Entschuldigung – sind hier zu finden. Wer sich nicht durch die Menüs bewegen möchte, kann auch die Volltextsuche verwenden.

Der Clou: Der Jourist Weltübersetzer zeigt nicht nur die Übersetzung einer deutschen Floskel. Zusätzlich gibt es auch noch eine erläuternde Comiczeichnung. Noch wichtiger: Muttersprachler sprechen den übersetzten Text laut vor. Das hilft dabei, selbst die richtige Aussprache zu üben und wichtige Sätze in der Landessprache auswendig zu lernen. Hinzu kommt, dass es auch möglich ist, das iPhone selbst als Dolmetscher zu verwenden. Der Weltübersetzer spricht dann den gewünschten Satz laut aus und teilt so etwa einem Arzt, einem Polizisten oder einem Zollbeamten in korrekter Aussprache mit, was der Tourist eigentlich selbst sagen möchte – und mangels Sprachkenntnisse nicht kann.

Igor Jourist, Geschäftsführer des Jourist Verlags: „Unser multilinguale illustrierte Sprachführer nimmt zwar aufgrund der 23 x 2.100 gesprochenen Sätze recht viel Speicherplatz ein. Dafür arbeitet die App aber komplett offline und beansprucht gerade im Ausland keine Telefon- oder Internet-Verbindung, was teure Roaming-Gebühren verhindern hilft. Unsere Anwender schätzen auch, dass sie in einer einzelnen App gleich Übersetzungshilfen für 23 Sprachen erhalten. So brauchen sie nicht für jeden Urlaub eine neue App anschaffen.“

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Mietwagen direkt auf dem iPhone buchen

Sixt, Hertz, Avis oder Co – die Suche nach dem günstigsten Mietwagenanbieter ist nicht immer einfach. Die App Mietwagen soll den Weg zum besten Angebot ebnen.

Die Applikation wird kostenlos vom Online-Dienst Mietwagen.com bereitgestellt und kann ab sofort im App Store heruntergeladen werden. Damit wird das Reservieren eines Autos zum Kinderspiel – egal wo man sich befindet.

Selbstverständlich lässt sich bei der Suche der Übernahme- und Abgabeort frei wählen. Dabei ist man natürlich nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern hat Zugriff auf Angebote aus allen wichtigen Ländern.

Die verfügbaren Mietwagen werden in einer Liste mit Bilder und Preisen dargestellt, wo weitere Optionen eingestellt werden können: soll das Auto an der Mietstation oder am Flughafen abgeholt werden oder direkt zum Hotel gebracht werden?

Zahlen kann man bequem per E-Mail, der Voucher für den Mietwagen kommt direkt danach per Mail – Papierkram fällt also im Normalfall nicht an. Damit die Übersicht nicht verloren geht, wird zudem eine Buchungsübersicht angeboten.

Klar, es gibt schon Applikationen der einzelnen Anbieter wie Sixt oder Avis – aber mit Mietwagen kann man unter mehreren Anbietern nach dem besten Preis suchen.

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Taxometer: Tarifrechner mit Drunken-Mode

Zu lange gefeiert, nicht mehr fahrtüchtig und nur noch ein wenig Kleingeld in der Hosentasche? Die 2,99 Euro teure App Taxometer verrät euch innerhalb von Sekunden, wie viel euch eine Taxifahrt in etwa kosten würde. Wir haben das Programm getestet.

Die aktuelle Version von Taxometer erwartet den User mit einer aufgeräumten und selbsterklärenden Benutzeroberfläche. Der aktuelle Ort ist automatisch als Startpunkt der Taxifahrt gesetzt, freie Eingaben sind im Textfeld aber ohne Weiteres möglich. Informationen bezieht das Programm direkt aus Google Maps, man kann aber auch eigene Favoriten festlegen, auf Adressen aus den persönlichen Kontakten zurückgreifen oder in der Suchhistorie wühlen.

Identisch verhält sich das Nutzungsverhalten bei der Zieleingabe. Und selbst wenn man die genaue Adresse nicht weiß, ist man nicht aufgeschmissen – aus einer frei zoom- und verschiebbaren Karte kann ein bestimmter Punkt als Ziel gesetzt werden.

Das absolute Highlight der App ist ohne Zweifel der Drunken-Mode. Ist man nicht mehr in der Lage, seine eigene Adresse einzutippen, kann man durch Schütteln des iPhones oder iPod auf eine zuvor hinterlegte Heimatanschrift zurückgreifen. Sofort wird der voraussichtliche Fahrtpreis angezeigt, mit einem Klick wird man telefonisch mit dem zuständigen Taxi-Dienst verbunden.

Die Fahrtkosten werden in Taxometer je nach Tageszeit (kann optional eingestellt werden), Wochentag und natürlich Entfernung zum Ziel variabel berechnet, so dass eine möglichst genaue Angabe bereitgestellt werden kann. Leider wird nicht der absolut genaue Verlauf der Route angezeigt, sondern nur ein nicht ganz korrekter Näherungswert.

Über den Sinn oder Unsinn der Applikation lässt sich sicher streiten, funktionieren tut sie jedenfalls tadellos. Für alle, die häufiger auf ein Taxi zurückgreifen müssen und sich vorher über die ungefähren Kosten informieren wollen, lohnt eine Investition sicherlich. Zu beachten ist allerdings, dass in jedem Falle eine Internetverbindung vorhanden sein muss und die App ohne Ortungsdienste nur eingeschränkt funktionsfähig ist.

In der Datenbank sind derzeit rund 200 Städte in der ganzen Welt hinterlegt. Unter anderem gibt es die Tarife für jede deutsche Stadt mit über 100.000 Einwohnern. Durch Kundenrezensionen geht zudem hervor, dass die Entwickler durchaus auf Wünsche der Benutzer eingehen und kleinere Städte auf Nachfrage in der Datenbank ergänzen.

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