Nachrichten immer und überall: WELT Mobil

Im Zeitalter der digitalen Medien gehen immer weniger Leute zum Kiosk und kaufen noch eine gedruckte Zeitung, doch die iPhone App der Welt könnte eine gute Ergänzung sein.

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Für iPhone-Nutzer wahrscheinlich schon Alltag: Statt morgens kurz zum Kiosk oder Briefkasten zu gehen, startet man heute mit einem Fingerklick die gewünschte Nachrichten-App. Mit WELT Mobil hat man alle Tagesereignisse immer im Blick und ist auf dem aktuellsten Stand der Dinge.

Die individualisierbare Startseite ist das Herz der App. Hier findet man alle tagesaktuellen Informationen, die nach Kategorien wie Sport, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder auch Webwelt unterteilt sind. Ist man zum Beispiel ein Sport interessierter Mensch, genügt ein Klick auf die entsprechende Kategorie und weitere interessante Artikel zum Thema Sport erscheinen auf einer neuen Seite. Mit einem Klick auf den „Mehr-Button“ wird ein zusätzlicher Artikel, als Vorschau, direkt auf der Startseite angezeigt.

Hat man eine anregende Überschrift gelesen und möchte den kompletten Artikel erkunden, klickt man einmal darauf, und wird zur Detailseite weitergeleitet. Hier wird der Augenmerk auf den Text gelegt, was auch sinnvoll ist. Die Nachrichten weisen immer das gleiche Muster auf: Ein Bild zum Anfang, folgend ein kurzer Teaser und danach der eigentliche Text. Was uns nicht so gut gefällt ist, dass die obere und untere Leiste immer sichtbar sind. Wenn man eine Nachricht liest, wäre es wünschenswert, wenn beide Leisten durch einen Klick auf den Bildschirm ausgeblendet werden. Am unteren Rand des iPhone findet man weitere Einstellmöglichkeiten. So ist es möglich, den Text zu vergrößern beziehungsweise zu verkleinern. Außerdem können Artikel in die weite Welt geschickt werden. Sei es durch eine Twitter-Nachricht, ein Facebook-Eintrag oder eine Direkt-Mail an einen Freund.

Funktionalität der App
Die iPhone typische Gestensteuerung ist auch in dieser App umgesetzt worden. Ein Fingerwisch nach rechts reicht aus, um zum nächsten Artikel zu blättern. Zu fast jeder Nachricht werden zahlreiche Kommentare geschrieben, die man auch in der App lesen kann. Leider gibt es keine Funktion, einen Kommentar direkt aus der App heraus zu schreiben. Die angesprochenen Icons am unteren Bildschirmrand, sehen auf dem iPhone 4 etwas verpixelt aus, da es keine hochauflösenden Bilder sind. Hier wäre es gut, wenn die alten durch neue, gut aussehende Icons, ersetzt werden.

Eine weitere tolle Funktion hört auf den Namen iWelt. Bisher ist mir solch eine Ansicht noch nicht über den Weg gelaufen. iWelt splittet sich in drei Unterpunkte auf: News, History und Info. Standardmäßig ist News vorausgewählt und zeigt eine Weltkugel mit rot markierten Punkten an. Fährt man mit seinem Finger über den Bildschirm, bewegt sich die Erde mit und zeigt aktuelle Nachrichten aus dem Land an, wo sich der Finger gerade befindet. Möchte man die Nachricht lesen, einfach darauf klicken. Der Menüpunkt History, zu deutsch Geschichte, ist ebenfalls sehr interessant. Auch hier werden wieder Orte markiert, jedoch nur Orte wo ein historisches Ereignis stattgefunden hat. Zu jedem Ereignis sind kurze Informationen hinterlegt. Der letzte Punkt „Info“ zeigt zu jedem Land Informationen wie Fläche, Bevölkerungsdichte und Hauptstadt an.

Die 5,2MB kleine Applikation bietet noch viele weitere Features. Im eigentlichen Menü, was man von der Starseite aus unten rechts erreicht, werden nochmals alle Kategorien aufgelistet. Hier findet man zusätzlich einen Twitter-Stream, aktuelle Ergebnisse und Tabellen aus der Formel 1 und dem Fußball, das Wetter und vieles mehr. Klickt man hier auf den Bearbeiten-Knopf, kann man alle Einträge individuell verschieben. Es können dabei sogar die Icons im Dock ausgetauscht werden.

Ein integrierter Push-Dienst ist für viele Nutzer ein Muss. Auch die WELT Mobil bringt diese Funktion mit. Bevor man die Funktion nutzt, sollte man festlegen, worüber man wirklich per Push-Nachricht informiert werden möchte. Auf Wunsch sendet die Applikation Breaking-News oder Tore des Lieblingsverein aufs eigene iPhone. Der Vorteil ist, dass bei geschlossener App trotzdem Nachrichten ankommen. Hier fehlt jedoch ein feinerer Filter, denn es gibt nur die Auswahl zwischen Newsflash, Welt Kompakt oder Sport. So trudeln schon recht viele Push-Nachrichten ein, denn die WELT liefert viele News pro Tag.

Welt Kompakt und Abo-Modell
In der App selbst ist die Welt kompakt integriert. Hier liegt leider nur eine PDF-Fassung vor, was das Lesen am iPhone eindeutig erschwert. Jede Seite kann einzeln aufgerufen werden und kann nur mit Hilfe der Zoom-Funktion gelesen werden. Hier muss auf jeden Fall eine iPhone optimierte Ansicht her.

Kommen wir nun zum Abonnement-Modell der Welt Mobil. Der Kaufpreis der App liegt bei 1,59 Euro und dient als 30 Tage Premium-Abonnement. Nach Ablauf der 30 Tage muss man sich entscheiden, ob man für monatliche 2,99 Euro das Standard-Abo wählt, oder das Premium-Abo für 4,99 Euro monatlich verlängert. Entscheidet man sich für keine Abo-Verlängerung, wird die App unbrauchbar, weil keine Inhalte mehr geladen werden.

Die Abonnements kurz erklärt: Das Standard-Modell ermöglicht es, alle Nachrichten zu lesen, jedoch darf man die Welt kompakt nicht öffnen. In der Premium-Variante ist somit die Welt kompakt zusätzlich enthalten. Zu den zwei genannten Abos gibt es noch zwei Alternativen. Für 9,99 Euro erhält man ein 3-Monats-Abo als Premium User. Wer die WELT ein komplettes Jahr abonnieren möchte, muss 39,99 Euro auf den Tisch legen. Wenn man sich nun die Preise zur herkömmlichen Zeitung ansieht, wird man feststellen, dass die iPhone Preise deutlich günstiger sind.

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Angry Birds-Schutzhüllen: Einmal Vogel, immer Vogel

Angry Birds liebt man oder hasst man. Das gilt auch für die Hüllen im passenden Design, wenn auch mit Einschränkungen.

Angry Birds-Schutzhüllen: Einmal Vogel, immer VogelDas Top-Spiel Angry Birds hat sicher ein Großteil unserer Nutzer installiert. Die iPhone-Version des Spiels ist übrigens die einzige App, die wir bisher mit vollen fünf Sternen bewertet haben. An die Wertung kommen die Hüllen für das iPhone 4 (und den iPod Touch der neuesten Generation) allerdings nicht heran.

Verfügbar sind die Angry Birds-Hüllen für das iPhone in drei verschiedenen Farben. Man kann sich entweder für den roten Vogel, den gelben Vogel oder die bösen, grünen Schweine entscheiden. Technisch gesehen tut sich bei den drei verschiedenen Modellen nichts.

Beim Material selbst hat der Hersteller Gear4 deutlich gespart. Es handelt sich lediglich um einfaches Plastik, das nicht unbedingt einen wertigen Eindruck hinterlässt. Aussparungen für Kamera, Anschlüssen und Schalter sind vorhanden, geschützt wird nur die gläserne Rückseite des iPhones.

Nach dem Ende unseres Test mussten wir ein großes Manko feststellen: Vögel und Schweine wollen das iPhone kaum noch loslassen. Es vergingen gefühlte 10 Minuten und ein abgebrochener Fingernagel, bis wir die Hülle wieder entfernt hatten – was uns übrigens nicht ohne Werkzeug, aber immerhin ohne Schäden an iPhone und Hülle gelang.

Aufgrund der schwachen Qualität und der sehr eingeschränkten Flexibilität (einmal Angry Birds, immer Angry Birds), bleibt lediglich das farbenfrohe Design als Pluspunkt. Ob das allerdings gefällt und gleichzeitig 25 Euro wert ist, muss man selbst entscheiden. Bestellen jedenfalls kann man alle drei Hüllen Versandkostenfrei bei Amazon. Allerdings gibt es auf eBay ein besseres Angebot: Derzeit zahlt man für ein Case 21,99 Euro inkl. Versand.

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Die Welt: iPad statt Altpapier

Der Weg zum Briefkasten oder zur Haustür muss nicht mehr sein. Die Tageszeitung gibt es ja auch auf dem iPad.

Die Welt: iPad statt AltpapierDie Welt: iPad statt AltpapierDie Welt: iPad statt AltpapierDie Welt: iPad statt Altpapier

Nach dem Aufstehen einen Kaffee trinken, dazu ein Brötchen essen und die Tageszeitung lesen. Das gehört für viele Deutsche zum ganz normalen Tagesablauf. Den Weg zur Haustür oder zum Briefkasten, möglicherweise im Winter wenn es richtig kalt ist, das muss nicht mehr unbedingt sein. Mit dem iPad und der App „Die Welt“ gibt es die aktuelle Tageszeitung auch im digitalen Format. Nur sollte man hier aufpassen, dass man hier keinen Kaffee verschüttet.

Die Welt war im Mai 2010 eine der ersten iPad-Applikationen aus dem deutschsprachigen Raum. Mittlerweile hat sie einige Updates erhalten und ist seit dem 13. Januar in der Version 2.0 verfügbar, die wir für unseren Test herangezogen haben. Nach dem ersten Download kann man das gesamte Angebot 30 Tage lang kostenlos testen, danach muss man per In-App-Kauf weitere Inhalte kaufen. Die Preise sind dabei, verglichen mit der Printausgabe, recht günstig – für einen Monat zahlt man im Schnitt 10 Euro (bis zum 28. Januar gibt es Sonderangebote, mehr dazu im App Store).

Sudoku und Wetter inklusive
Startet man die App, werden zunächst die aktuellen Daten des Tages nachgeladen. Das geschieht leider nicht im Hintergrund, sodass man – je nach Internetverbindung – einige Sekunden warten muss, bevor man den ersten Artikel lesen kann, allerdings nur einmal pro Ausgabe. Die verschiedenen Seiten sind wie eine Zeitung aufgeteilt, Artikel werden nach einem Klick jeweils in einem neuen Fenster geöffnet und können dort gelesen werden – leider werden sie nicht auf dem kompletten Bildschirm angezeigt, hier geht viel wertvoller Platz verloren.

Die Navigation durch die Zeitung klappt auf Anhieb wunderbar, dazu trägt auch eine kleine Hilfe bei, welche die grundlegenden Navigationsmöglichkeiten einfach veranschaulicht. Wichtig ist hier natürlich das Blättern von links nach rechts, um die Seiten zu wechseln, und das Wischen von oben nach unten, um zur Übersicht zu gelangen.

In der Übersicht kann man zudem schnell zwischen den verschiedenen Ressorts auswählen, so kommt man beispielsweise schnell zum Sportteil oder dem Lokalteil, der für sechs verschiedene Regionen Deutschlands verfügbar ist. An der inhaltlichen Qualität gibt es nichts zu bemängeln, das Welt-Niveau sollte ja hinlänglich bekannt sein. Wer kurze Boulevard-Meldungen sucht, ist hier allerdings an der falschen Stelle.

Für Interaktivität sorgen neben den Bilderserien der Wetterbericht und das Rätsel. Das Wetter wird inklusive Niederschlagsradar, Pollen- und UV-Informationen, sowie einer Ortssuche präsentiert. Auf der Rätselseite gibt es neben einem kleinen Cartoon ein tägliches Sudoku, das man unter anderem auf seine Richtigkeit überprüfen kann, wenn man alle Kästchen ausgefüllt hat.

Liebloser Querformat-Modus ohne Mehrwert
Positiv hervorzuheben ist, dass – abgesehen von einigen Bildern – alle Inhalte auch offline nutzbar sind. So kann man selbst sein Wifi-iPad auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn herauskramen, um die Zeitung zu lesen – praktisch, denn das iPad nimmt deutlich weniger Platz in Anspruch, als eine ausgeklappte Zeitung.

Wer zunächst eifrig durch die digitalen Seiten wischt, kann interessante Artikel auch auf eine Pinnwand heften, um die Texte dort später zu lesen, ohne erneut suchen zu müssen. Gegenüber einer normalen Zeitung ist das ebenso ein Vorteil, wie die integrierte Anbindung zu Welt Online. Das Internet-Portal der Zeitung ist perfekt in das Design der App eingebunden und versorgt den Nutzer bei bestehender Internetverbindung mit minutenaktuellen Nachrichten. Pro Stunde wird man hier mit über einem Dutzend News versorgt – man wird einfach über alles informiert. Was in unserem Test allerdings nicht funktionierte, ist der Welt Online Newsflash per Push-Nachricht. Und selbst wenn das klappt: Hier fehlt ein Filter für die vielen Kategorien, um nicht ständig von den eintrudelnden Nachrichten erschlagen zu werden.

Eine weitere Tatsache, die uns in unserem Test erheblich gestört hat, ist die Schriftart im Querformat. Während im Portrait-Modus alles perfekt und richtig scharf zu lesen ist, stößt man auf verwaschene und schlechter lesbare Buchstaben, wenn man sein iPad quer hält. Anscheinend wird der Inhalt nur vergrößert dargestellt.

Ob das Gesamtpaket für rund 10 Euro im Monat überzeugen kann, überprüft am besten jeder Nutzer selbst – schließlich gibt es eine kostenlose Probezeit. Technisch gesehen kann sich die App, abgesehen von den beschriebenen Mängeln, aber durchaus sehen lassen.

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Cosmopolitan: Das Magazin für Frauen

Das internationale Frauenmagazin Cosmopolitan veröffentlicht monatlich ihr Printmedium nun auch in digitaler Form – Tolle Bilder, viele Zusatzfeatures.

Cosmopolitan: Das Magazin für FrauenCosmopolitan: Das Magazin für FrauenCosmopolitan: Das Magazin für FrauenCosmopolitan: Das Magazin für Frauen

Immer mehr Firmen und Verlage schaffen den Sprung aufs iPad. Bis Dato haben wir noch keine App vorgestellt, die eigentlich nur Frauen interessieren könnte. Wir wollen natürlich die Männer nicht ausschließen, doch die Cosmopolitan ist ein reines Frauenmagazin. Das soll natürlich nicht heißen, dass Männer die Cosmopolitan nicht lesen beziehungsweise kaufen dürfen.

Die Cosmopolitan ist nur für das iPad verfügbar und kann vorerst kostenlos aus dem App Store heruntergeladen werden. Das digitale Magazin bietet viele zum Thema passende Videos, tolle Bilderstrecken und integrierte Kaufoptionen. Durch solche Features ist es keine reine Zeitschrift mehr, sondern eher ein Interaktions-Magazin. Beim Start der App bekommt man, in unregelmäßigen Abständen, eine bildschirmfüllende Werbeanzeige zu sehen, die gefühlte zehn Sekunde sichtbar bleibt. Hat man die Werbepause genossen, wird man zur Kaufoption weitergeleitet.

An oberer Stelle befinden sich vier Reiter mit der Beschriftung Aktuelle Ausgabe, Alle, Gekauft und Mehr. Die ersten drei Punkte erklären sich von selbst. Unter dem Menüpunkt „Mehr“, finden sich Informationen zur gedruckten Ausgabe der Cosmopolitan und zudem  ein verkürztes Impressum. Bevor man nun zum Kauf übergehen möchte, sollte der User Guide studiert werden. Dort werden alle Funktionen aufgelistet, die beim Lesen der Cosmopolitan wichtig sind. Einige davon werden wir gleich näher erläutern.

In einer Cover-Flow-Ansicht werden die letzten Ausgaben angezeigt und können natürlich ebenfalls gekauft und geladen werden. Die aktuelle Ausgabe der Cosmopolitan ist gestern erschienen und kann zum Preis von nur 79 Cent erworben werden. Bei diesem Preis handelt es sich um einen Kennenlerpreis, der sich aber vorerst nicht verändern wird.

Nachdem man den In-App-Kauf bestätigt hat, wird die digitale Ausgabe heruntergeladen. Je nach Internetverbindung kann der Vorgang mehrere Minuten in Anspruch nehmen, da alle Inhalte, Bilder und Videos heruntergeladen werden, damit der Inhalt auch offline abrufbar ist. Wir empfehlen, dass die Ausgabe ausschließlich über ein WLAN-Netz geladen werden sollte, denn lädt man sie über das Mobilfunknetz, ist nicht nur die monatliche Flatrate schnell ausgeschöpft, sondern der Download würde vermutlich Stunden dauern.

Funktionen und Inhalt
Ist der Download beendet genügt ein Klick auf das Cover des Magazins, um die Ausgabe zu öffnen. Die digitale Ausgabe kann bequem im Hoch- und Querformat gelesen werden. Wir empfehlen das Hochformat, da im Querformat die Ansicht nicht optimal ist. Im Querformat werden immer gleich zwei Seiten nebeneinander angezeigt, was das Lesen ohne Zoomen nicht möglich macht. Da der Text zu klein dargestellt wird, müssen die entsprechenden Stellen mit einem Doppelklick oder der Zoom-Geste näher gebracht werden. Leider gibt es auch keine Möglichkeit nur die Schriftgröße unabhängig vom Layout zu vergrößern. Das Blättern erfolgt mit einem intuitiven Wisch nach links oder rechts. Hier wurde nicht auf das klassische Umblättern gesetzt, sondern der Aufbau der einzelnen Seiten erfolgt über ein Mosaik-Muster. Für die einen verwirrend, für die anderen mal etwas anderes.

Am unteren Rand des iPad wird dauerhaft eine Leiste eingeblendet, die verschiedene Optionen beinhaltet. Mit einem Klick auf das Symbol ganz links öffnet man ein Inhaltsverzeichnis. Dort werden alle Themen mit einem Bild, der Überschrift und einem kurzem Teaser angepriesen. Die aktuell aufgerufene Seite wird rot hinterlegt dargestellt. Klickt man nun auf das zweite Symbol, was aussieht wie ein Balkendiagramm, bekommt man eine weitere Übersicht gezeigt. Diesmal aber bekommt man eine vertikale Scrolleiste mit der kompletten Vorschau aller Seiten im Miniformat. Mit dem Finger kann man kinderleicht durch die Ausgabe navigieren und mit einem Tap kommt man zur ausgewählten Seite. Mit der Lesezeichen-Funktion können Seiten eingespeichert werden, um diese später schneller wieder zu finden. Leider bleiben alle Ansichten dauerhaft geöffnet, bis man sie mit einem erneuten Klick wieder schließt. Hat man die Lesezeichen aufgerufen und klickt anschließend auf das Inhaltsverzeichnis, überlappen beide Ansichten. Hier wäre eine bessere Lösung wünschenswert.

Zudem kann man mit einem Klick Kontakt zur Redaktion aufnehmen, zurück zur Startseite navigieren oder die Webseite der Cosmopolitan besuchen. Beim Lesen der Ausgabe findet man integrierte Interaktionselemente, wie zum Beispiel einen Einkaufswagen, ein „I“ für Info, das Facbook-Logo oder ein Symbol zur Video Wiedergabe. Durch diese Elemente kann ein eingebettetes Video abgespielt oder ein Produkt gekauft werden, was in der Cosmopolitan beworben wurde. Bei der Videowiedergabe gibt es leider keine Möglichkeit es anzuhalten oder vor- und zurück zu spulen. Für alle Interaktionselemente wird eine Internetverbindung vorausgesetzt.

Aktuelle Ausgabe Februar 2011
Zum Schluss möchten wir noch kurz auf den Inhalt der aktuellen Ausgabe eingehen. Auf insgesamt 146 Seiten erfährt man alles über Stars, Mode, Lifestyle, Beauty und vieles mehr. „Mein Cosmos“ ist zum Beispiel in verschiedene Kategorien aufgeteilt, und zeigt aktuell angesagt Filme inklusive Trailer an, aktuelle Modetrends oder die edlen Kleider und Accessoires der Stars. Außerdem findet man ein Haar-Special, was die schönsten Frisuren-Trends vom Catwalk zeigt aber auch typgerechtes Styling und Pflege. In jeder Cosmopolitan findet man seinen Horoskop und eine Vorschau auf die nächste Ausgabe.

Der Vorteil der digitalen Variante ist eindeutig der Preis. Die gedruckte Version kostet am Kiosk 2,90 Euro, man spart also mehr als zwei Euro. Alles in allem ist die iPad-App der Cosmopolitan ansprechend, muss aber an einigen Stellen nachgebessert werden. Der günstige Preis ist bestimmt für die ein oder andere ein Grund sich die Cosmopolitan auf das eigene iPad zu laden, doch wenn der Preis erhöht wird, gibt es sicherlich weniger Downloads als zuvor. Durch den günstigen Preis ist die digitale Version der Cosmopolitan nicht nur eine gute Alternative zur gedruckten Ausgabe, sondern bietet gleichzeitig noch einen Mehrwert durch die vielen Interaktionselemente.

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Hard Candy Stylus: Stift statt Finger

Ein Eingabestift für das iPad. Gibt es natürlich, aber macht das auch Sinn und Spaß?

Hard Candy Stylus: Stift statt FingerHard Candy Stylus: Stift statt FingerHard Candy Stylus: Stift statt FingerHard Candy Stylus: Stift statt Finger

Durch den besonderen Touchscreen kann man nicht jedes Material verwenden, um auf dem iPhone oder iPad Eingaben zu machen. Wenn man sich nicht für eine Bockwurst entscheidet, muss wohl oder über der eigene Finger herhalten, dafür wurden die Geräte ja auch konzipiert. Wer aber viel schreiben möchte, kann auch zu speziell entwickelten Touchscreen-Stiften greifen.

Mit dem Silver Stylus von Hard Candy Cases bietet soular.de einen solchen Stift an, der sich natürlich besonders auf dem iPad zu eignen scheint. Der Stift kommt einfach verpackt in einer kleinen Plastik-Hülle, ist selbst aber aus Metall gefertigt und hinterlässt einen sehr ansprechenden Eindruck.

Zieht man die Kappen ab, entdeckt man darunter entweder einen kleinen schwarzen Knubbel oder einen Kugelschreiber. Leider sind die beiden Kappen nicht farblich markiert, man kann sich höchstens an dem kleinen Hersteller-Logo in der Mitte des Stiftes orientieren, um nicht immer die falsche „Mine“ zu zücken.

Was man mit dem Kugelschreiber macht, ist vollkommen klar. Die Mine ist außerdem leicht auswechselbar und kann so einfach ersetzt werden, wenn die Tinte aufgebraucht ist. Auf der anderen Seite geht die Tinte natürlich nie aus, es macht höchstens der Akku des Geräts schlapp.

Mit der Notizbuch-App Penultimate wollten wir herausfinden, ob der Hard Candy Cases Silver Stylus eine gute Figur auf dem iPad hinterlässt – im Screenshot könnt ihr das Ergebnis sehen. Unser eigenes Feedback: Mit dem Stift lässt es sich deutlich schwerer schreiben als mit dem Finger.

Warum wir das so empfinden? Zum einen ist der Knubbel des Stiftes sehr dick und weich, was durch den Touchscreen bedingt und leider nicht anders möglich ist. So bekommt man beim Schreiben ein schlechtes Feedback vom Kontakt mit der Glasoberfläche. Ein weiterer Nachteil: Man kann die Hand nicht auf dem Touchscreen absetzen, so wie man es beim Schreiben auf einem Blatt Papier machen würde, da es sonst natürlich zu weiteren ungewollten Eingaben kommt.

Positiv anzumerken ist auf jeden Fall die edle Verarbeitung und der integrierte Kugelschreiber, was bei vielen anderen Stiften nicht der Fall ist. Eine Kaufempfehlung können wir aber nur bedingt aussprechen. Bestellen kann man den Silver Stylus entweder direkt bei soular.de oder für 29,90 Euro bei Amazon oder für den gleichen Preis bei eBay.

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medpex: Medikamente einfach unterwegs bestellen

Medikamente mit dem iPhone bestellen? Auch dafür gibt es eine App – die medpex Apotheke.

medpex: Medikamente einfach unterwegs bestellenmedpex: Medikamente einfach unterwegs bestellenmedpex: Medikamente einfach unterwegs bestellenmedpex: Medikamente einfach unterwegs bestellen

Auch wenn man nicht bei jedem Wehwechen eine Tablette nehmen sollte – Medikamente sind meist eine tolle Sache, wenn sie richtig verwendet werden. Lästig ist oft nur der Gang in die Apotheke und der spätere Blick auf den Kassenzettel, oft zahlt man nämlich richtig viel Geld und bekommt wenig Inhalt.

Deutlich günstiger kann man seit einiger Zeit im Internet an Arzneimittel kommen, viele Webseiten haben sich auf das Angebot von Aspirin und Co spezialisiert. Geliefert wird alles per Post, bestellt wird am Computer. Noch praktischer soll es mit dem iPhone gehen, das versprechen zumindest die Macher der medpex Apotheke.

Medpex stellt eine kostenlose App für das iPhone zur Verfügung, mit der man seine Arzneimittel einfach bestellen kann. Nach dem ersten Start gelangt man auf eine Übersichtsseite mti den aktuellen Angeboten, über die Suche kann man nach seinen Wunschprodukten ausschau halten.

Schnelle Suche mit Filterfunktion
Zwar vermissen wir eine Kategorie-Übersicht ähnlich wie auf der medpex-Webseite, aber immerhin muss man nicht den genauen Namen des Medikaments wissen, um fündig zu werden. Wer Schmerzmittel oder Halsschmerzen eingibt, kommt ebenfalls zum gewünschten Resultat – und kann über einen Filter die Suche präsizieren, verschiedene Hersteller herauspicken oder maximalen Preis und Packungsgröße bestimmen – das funktioniert wirklich praktisch.

Die einzelnen Produkte sind meist ausführlich beschrieben, außerdem gibt es eine Bewertungsfunktion, in der man seine Meinung über ein Medikament schildern und natürlich eine Sterne-Wertung vergeben kann. Das ist ungemein praktisch, wenn man sich zwischen verschiedenen Produkten entscheiden muss – und da anscheinend die Daten der Webseite einfließen, gibt es meist genügend Bewertungen anderer Kunden.

Preislich gesehen mag man in anderen Versandapotheken vielleicht günstiger wegkommen, da muss man allerdings auch auf eine App verzichten. Gegenüber einer richtigen Apotheke spart man jedenfalls ein paar Euro und insgesamt dürfte sich die medpex Apotheke im vorderen Drittel des Internethandels bewegen.

Guter Support am Telefon
Nachdem man Produkte in Merkliste oder Warenkorb gelegt hat, möchte man natürlich auch bestellen. Sehr ärgerlich ist hier, dass man zunächst einen Account anlegen muss, was aber aus der App heraus nicht möglich ist. Ganz ohne Computer geht es also bei der ersten Bestellung nicht. Hat man einen Account, muss man sich lediglich einloggen und keine weiteren Daten mehr eingeben. Bezahlt werden kann per Vorkasse (auch Paypal), Nachnahme oder Rechnung – sehr praktisch, wie wir finden. Bei rezeptpflichtigen Arzneien muss man sein Rezept übrigens vor dem Versand per Post einsenden.

Ab einem Einkaufswert von 25 Euro ist die Bestellung zudem versandkostenfrei, auch wenn man in der App noch auf 3,90 Euro Versandkosten auftauchen. Nach einem Telefonat mit dem kostenpflichten Telefonsupport hat sich schnell herausgestellt, dass es sich hierbei nur um einen Anzeigefehler handelt, der schon mit dem kommenden Update behoben werden soll.

Ansonsten hätten wir uns auf jeden Fall noch eine Unterstützung des Retina-Displays gewünscht. Auf dem iPhone 4 sehen viele Grafiken verwaschen aus, gerade die Icons und die medpex-Suche auf der Startseite. Hier gibt es noch Potential nach oben, genau wie bei der Übersicht über die verschiedenen Kategorien, auch wenn die App ansonsten einen guten Eindruck hinterlässt. Wünschenswert wäre noch eine Möglichkeit zum Express-Versand, damit man auch bei akuten Krankheiten schnell beliefert wird und nicht zwei bis drei Tage warten muss.

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flipSYNC: Der mobile Begleiter am Schlüsselbund

Erst vor ein paar Tagen haben wir euch extra kurze USB-Kabel zum Synchronisieren von iPhone und iPad vorgestellt. Jetzt haben wir etwas für euren Schlüsselbund.

flipSYNC: Der mobile Begleiter am SchlüsselbundflipSYNC: Der mobile Begleiter am SchlüsselbundflipSYNC: Der mobile Begleiter am SchlüsselbundflipSYNC: Der mobile Begleiter am Schlüsselbund

Das flipSYNC von Scosche ist kaum größer als eine 2-Euro-Münze und eignet sich dank des Lochs perfekt zum Mitnehmen am Schlüsselbund. Gerade im mobilen Einsatz macht der kleine Helfer eine gute Figur, wenn man auch mal unterwegs an seinem Notebook eine Synchronisation des iPhones, iPods oder iPads durchführen will.

Um das Kabel einsatzbereit zu machen, zieht man lediglich die beiden Kappen in der richtigen Reihenfolge (erst Dock-Connector, dann USB-Anschluss) heraus und kann dann ein rund acht Zentimeter kurzes Kabel zur Synchronisation verwenden.

Leider ist der USB-Anschluss etwas breit geraten und ist deswegen etwas schwergängig, aufgrund der dicke kann es zudem beim alten Macbook Air (mit dem ausklappbaren USB-Slot) zu Problemen kommen. Ansonsten macht das 9 Gramm schwere flipSYNC genau das, was es soll: Mobil sein und Daten übertragen.

Mit knapp 17 Euro (Versandkostenfrei bei Amazon) ist das kleine Kabel zwar nicht unbedingt das günstigste, dafür aber umso praktischer. Für alle, die gerne mobil sein möchten und deswegen keine langen Kabel mitschleppen möchten, gibt es deswegen eine klare Kaufempfehlung.

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Gelungener Wecker: AlarmDock Halo von Gear4

In den vergangenen Wochen haben wir zwei Wecker-Apps getestet und waren unzufrieden. Nun fahren wir größeres Kaliber auf.

Gelungener Wecker: AlarmDock Halo von Gear4Gelungener Wecker: AlarmDock Halo von Gear4Gelungener Wecker: AlarmDock Halo von Gear4Gelungener Wecker: AlarmDock Halo von Gear4Gelungener Wecker: AlarmDock Halo von Gear4

Wecker-Apps auf dem iPhone haben ein grundsätzliches Problem: Aufgrund einer vermutlichen Restriktion von Apple wecken sie nur mit einem Standard-Piepton und nicht mit der gewünschten Musik, wenn sie nicht im Vordergrund aktiv sind. Auch wenn das iPhone stumm geschaltet ist, hat man schlechte Karten. Die gute Nachricht vorweg: Diese Punkte scheinen dem AlarmDock Halo von Gear4 nichts ausmachen zu können.

Das AlarmDock Halo ist schnell aufgebaut, man muss lediglich das Netzkabel mit einem der drei Steckdosenadapter anschließen. Steckt man das iPhone oder den iPod Touch auf den Dockanschluss, wird man dazu aufgefordert, eine kostenlose App des Herstellers zu installieren. Das sollte man unbedingt machen, denn nur so erhält man weitere Funktionen.

Eine erste kleine Entdeckung machten wir direkt nach der Installation der App: Uhrzeit und Wochentag werden am Wecker sofort eingestellt, das ist wirklich praktisch. Alarme können ganz einfach in der App hinzugefügt und verwaltet werden, was auch direkt über die Knöpfe des Lautsprechers oder die Fernbedienung möglich ist, allerdings deutlich komplizierter. Per Fernbedienung ist auch eine Sleep-Funktion verfügbar.

Für die Alarme kann man nicht nur aus diversen Tönen und Wochentagen wählen, sondern auch aus Playlisten der iPod-Bibliothek oder dem FM-Radio, das seine Sender über eine Wurfantenne am AlarmDock empfängt. Auch die Lautstärke kann direkt eingestellt werden, später spielt es keine Rolle, ob das iPhone beispielsweise stumm geschaltet ist oder sich im Flugmodus befindet. Selbst wenn die SmartDock-App geschlossen (Multitasking) ist, wird man mit dem gewünschten Wecker aufgeweckt.

Weckt immer, außer bei Stromausfall
Neben Bedienelementen für Wecker und iPod gibt es am AlarmDock Halo natürlich auch eine Snooze-Funktion, deren Dauer minutengenau in der App eingetellt werden kann. Praktischerweise sitzt der Snooze-Knopf direkt am Kopf des Geräts und ist somit leicht erreichbar. Ausschalten lässt sich der Alarm entweder über den Alarm-Knopf am Lautsprecher oder das iPhone-Display.

Richtig toll: Hat man einen Alarm auf dem iPhone eingestellt und entfernt es danach aus dem Dock oder vergisst es später wieder in das Dock zu stellen, wird man zur gewünschten Zeit mit einem voreingestellten Weckton geweckt – auch wenn das iPhone nicht in der Nähe ist.

In Sachen Alarmen kann das Gerät von Gera4 – auch durch die Zusatz-App – vollends überzeugen. Kümmern wir uns zum Schluss noch um die Grundlagen. Das AlarmDock Halo ist ansprechend gestaltet und lädt das iPhone natürlich über Nacht auf. Die Verarbeitung ist prima, auch wenn die Knöpfe nur aus Plastik sind. Die Soundqualität ist gut, nur wenig Bass-lastig, was bei der geringen Größe allerdings kaum verwunderlich ist. Abspielen kann man Musik natürlich nicht nur aus der Hersteller-App, sondern systemweit. Und das FM-Radio funktioniert auch ohne iPhone, zudem gibt es einen AUX-Eingang.

Negativ feststellen konnten wir eigentlich nur zwei Kleinigkeiten: Das Display kann zwar gedimmt werden, ist aus Blickwinkeln von oben oder unten nicht sonderlich gut ablesbar. Und wie das bei Weckern mit externen Stromversorgung halt ist: Bei einem Stromausfall hat man schlechte Karten. Am letzten Punkt könnten die Entwickler vielleicht noch ein Fangnetz über die SmartDock-App nachliefern.

Alles in allem gibt es für das AlarmDock Halo eine klare Kaufempfehlung, wenn ihr euch mit dem Preis von rund knapp 90 Euro anfreunden könnt. Im Amazon Marketplace gibt es das AlarmDock Halo für 86 Euro, Amazon selbst gibt nur 78 Euro an, kann aber auch erst in 1 bis 3 Monaten liefern. Bei eBay kann man den Wecker ab 80 Euro kaufen.

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Clever Lotto: 6 aus 49 immer im Blick

Zum ersten Mal haben wir eine App getestet, in der sich alles um das Thema Lotto dreht. Wie hat sich Clever Lotto auf dem iPhone geschlagen?

Clever Lotto: 6 aus 49 immer im BlickClever Lotto: 6 aus 49 immer im BlickClever Lotto: 6 aus 49 immer im BlickClever Lotto: 6 aus 49 immer im Blick

Ihr sitzt jetzt wahrscheinlich noch auf der Arbeit oder seid schon auf dem Weg nach Hause. Vielleicht habt ihr heute ja sogar frei und überlegt, was ihr mit dem restlichen Samstag noch anfangen sollt. Wie wäre es mit einer Gewinnchance auf mehrere Millionen Euro? Im Lotto-Jackpot befinden sich derzeit immerhin drei Millionen und beim Ausfüllen des Lottoscheins kann Clever Lotto helfen.

Die 1,59 Euro teure iPhone-Applikation ist erst seit Dezember im App Store vertreten, hat allerdings schon ein Update erhalten, das unter anderem die Kompabilität für Systemscheine mit sich brachte. Und das eigentliche Thema ist klar: Es dreht sich alles um die sechs aus 49 gezogenen Kugeln.

Auf dem Startbildschirm sind übersichtlich Informationen zur nächsten Ziehung, unter anderem der aktuelle Jackpot, und die letzte Ziehung aufgelistet. Auf einen Blick sieht man, welche Kugeln gezogen wurden – ein weiterer Klick genügt um zu sehen, ob man etwas gewonnen hat. Die aktuellen Daten werden jeweils kurz nach der Auslosung im System zur Verfügung gestellt. Wenn man weiter zurück möchte, findet man unter „Alle Ziehungen“ zudem eine Übersicht über die letzten Wochen.

Normal- und Systemscheine werden unterstützt
Die eigenen Lottoscheine können spielend einfach direkt in der App eingetragen werden. Egal ob Normal- oder Systemschein, eine große Einarbeitung ist nicht notwendig, man findet sich schnell zurecht. Wenn man keine eigenen Glückszahlen hat, kann man auch auf die Dienste eines Zufallsgenerators vertrauen.

Praktisch: Man kann nicht nur mehrere Lottoscheine verwalten, sondern diese auch wiederholen lassen. Zahlreiche Optionen, wie etwa eine Kalenderauswahl oder Laufzeit in Wochen, lassen keine Wünsche übrig. Natürlich kann man auch auswählen, ob die Lottoscheine mittwochs, samstags oder an beiden Tagen laufen.

Nützlich sind auch die Push-Benachrichtigungen, falls man die Ziehungen nicht selbst am Fernseher verfolgt. Man wird über die Ziehung und die Gewinquoten benachrichtigt. Toll ist, dass man in den Optionen einstellen kann, wann man benachrichtigt werden will – zum Beispiel nur, wenn man auch an einer Ziehung teilgenommen hat. Wer nur gelegentlich spielt, kann auch einen Jackpot-Alarm aktivieren – hier gibt es leider nur Zehnerschritte ab 10 Millionen Euro.

Umfangreiche Statistik zu allen Zahlen
Für Fans der Statistik bietet Clever Lotto ebenfalls einiges. In der eigenen Statistik werden die Daten der eingetragenen Tippscheine zusammengefasst, außerdem hat man hier einen gesammelten Überblick über seine Gewinne, auch einen Durchschnitt kann man sich anzeigen lassen. Zusätzlich wäre hier noch eine Option wünschenswert, einen Zeitraum auswählen zu können, unbedingt nötig ist das aber nicht.

In den allgemeinen Statistiken finden sich alle Informationen rund um die einzelnen Zahlen. Hättet ihr zum Beispiel gedacht, dass die 38 schon seit 77 Spieltagen nicht mehr gezogen wurde? Falls ihr am Samstag spielt, empfehlen wir euch übrigens die 49 – öfter wurde keine Zahl an den Samstagen der letzten Jahre gezogen.

Leider unterstützt Clever Lotto nur das eigentliche Lotto, die Glückspirale oder andere Lotterien werden nicht unterstützt. In Zeiten des Lotto-Tourismus hätten wir uns auch über eine Implentierung der Lotterien aus unseren Nachbarländern gefreut. Ein Manko, das die Entwickler so schnell wohl nicht beheben können: Ausfüllen muss man seinen Lottoschein noch selbst. Trotzdem bietet Clever Lotto allen Spielern einen deutlichen Mehrwert.

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Lautsprecherdock von JBL: Klein aber fein

Heute widmen wir uns wieder einmal einem Zubehörgerät. Diesmal haben wir das JBL On Stage Micro III unter die Lupe genommen.

Lautsprecherdock von JBL: Klein aber feinLautsprecherdock von JBL: Klein aber feinLautsprecherdock von JBL: Klein aber feinLautsprecherdock von JBL: Klein aber fein

Auf Grund der kleinen Größe des Lautpsrecherdocks, fällt auch das Gewicht sehr gering aus. Das 57mm hohe und jeweils nur 168mm breite beziehungsweise lange Gerät, wiegt nur 450 Gramm und findet fast in jeder Tasche einen Platzt zum Mitreisen. Im Lieferumfang enthalten ist natürlich das Gerät an sich, eine Infrarot Fernbedienung, ein Netzteil und ein iPhone- beziehungsweise iPod-Adapter.

Das JBL On Stage Micro III von Außen
Optisch ist das kleine Lautsprecherdock ein Hingucker. Das futuristische Design lässt keine Wünsche offen und bietet einen guten Raumklang. Am Dock selbst befinden sich zwei Tasten, um die Lautstärke manuell zu regeln. An der Rückseite findet man drei weitere Anschlüsse. Zum einem kann hier die Stromversorgung eingesteckt werden, ein anderes Audiogerät mit einem 3,5mm Klinkenstecker aber auch ein Mini-USB Kabel, welches die Verbindung zum Computer herstellt. Der Eindruck von Außen lässt bei der Verarbeitung keine Mängel zum Vorschein kommen.

Wenn man sich dazu entschließt das Gerät zu Hause zu verwenden, schließt man das JBL On Stage an die Stromversorgung an, steckt das iPhone oder den iPod auf, und schon kann der Soundgenuß beginnen. Bevor man sein iOS-Gerät mit der Soundanlage koppelt, sollte man prüfen, ob und welcher Adapter eingesetzt werden muss. Durch die mitgelieferte Fernbedienung kann man die iPod-Applikation auch von der Couch aus steuern. Allerdings ist dies nur möglich, wenn die iPod-App aktiv ist. Sollte man zwischenzeitlich ein anderes Programm aufgerufen haben, fällt die bequeme Steuerung durch die Fernbedienung leider weg.

Da das JBL On Stage Micro III sehr klein ist, kann man es gut auf die nächste Party oder mit in den Urlaub nehmen. Das kleine Gerät kann man auch ohne Netzteil nutzen, indem man vier AAA Batterien oder Akkus einsetzt. Dazu öffnet man die Unterseite, indem man die Abdeckung nach rechts dreht. Ein Hinweis am Rande: Das JBL On Stage lädt Akkus nicht auf! Im Gerät selbst ist eine Status-LED verbaut, die zum Beispiel einen schwachen Batteriezustand signalisiert.

Innenleben und Soundqualität
Das wohl wichtigste bei einem Lautsprecherdock ist die Soundqualität. Im JBL Gerät befinden sich zwei Odyssey-Breitbandlautsprecher und ein Digitalverstärker die sich unter dem Gitter verstecken. Die Ausgabe der Audiosignale ist ansprechend, aber man sollte nicht zu viel erwarten, dann das Gerät ist keine Bass-Maschine. Die Höhen und Tiefen sind gut verteilt und bilden zusammen ein gutes Klangerlebnis. Für die Größe und die Anzahl der verbauten Lautsprecher ist die Soundqualität angemessen. Der Frequenzbereich liegt bei 100Hz bis 20kHz.

Alles in allem macht das On Stage Micro III einen guten Eindruck. Auch ohne technisches Verständnis ist es kein Problem das gut verarbeitete Soundsystem in Betrieb zu nehmen und zu bedienen. Durch die Infrarot-Fernbedienung kann das Gerät fast von jedem Ort aus bedient werden.

Das JBL On Stage Micro III kann natürlich im Geschäft erworben werden. Die nächstmögliche Einkaufsmöglichkeit, kann hier nachgeschlagen werden. Der Online-Shop Amazon listet das Sounddock ab einem Preis von knapp 90 Euro. eBay listet das Dock ebenfals ab 90 Euro.

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The Incident: Spiel in 8-Bit-Manier

Schon seit Längerem gibt es das Spiel „The Incident“ im App Store. Für Freunde von Retro-Spielen ist das Spiel genau das richtige.

The Incident: Spiel in 8-Bit-ManierThe Incident: Spiel in 8-Bit-ManierThe Incident: Spiel in 8-Bit-ManierThe Incident: Spiel in 8-Bit-Manier

Bei The Incident spielt man Frank, der den außergewöhnlichsten Dingen, die vom Himmel herab fallen, ausweichen muss. Das Ziel ist es so hoch wie möglich zu kommen. Man steuert den kleinen Mann, indem man das iPhone oder iPad einfach neigt. Man kann aber auch durch einfaches Tippen auf den Bildschirm hochspringen.

Falls mal ein Gegenstand genau auf Frank fällt, bekommt man ein Leben abgezogen. Abwechslung bringen die einzusammelnden Diamanten, Zusatzleben und andere Extras. Es gibt zwei verschiedene Spielmodi, den Story-Modus und den Survival-Modus. Der Story-Modus umfasst zwar nur sieben Level, was dem einen oder anderen vielleicht etwas wenig vorkommen mag, aber da es manchmal richtig knifflig wird, geht der Umfang durchaus in Ordnung. Im ersten Anlauf sollte man es jedenfalls nicht schaffen. Im Survival-Modus ist das Ziel klar – auch wenn es nie erreicht wird: Man muss einfach so hoch wie nur irgendwie möglich kommen.

Das Spiel ist in 8-Bit-Grafik gehalten und die Musik passt super zum Spiel, leider gibt es hier nur ein Lied, was leider schnell dazu führt, dass man davon genervt ist und den Ton lieber ausschaltet. The Incident gibt einem ein tolles 8-Bit-Feeling. Des Weiteren lässt sich die das iPhone als Controller mit dem iPad verbinden, sodass das Spiel auf dem iPad mit dem iPhone gesteuert wird. Mit dem VGA-Adapter ist es sogar möglich, das Bild auf den TV-Monitor auszugeben.

Das Retro-Spiel gibt es als Universal-App für nur 1,59 Euro im App Store zu kaufen. Alle, die ein kleines Spiel für zwischendurch spielen wollen, können mit The Incident nichts falsch machen. Außerdem kann das Spiel noch mit Game Center verbunden werden, sodass man sein Highscore mit anderen vergleichen kann.

Kurz am Rande erwähnt, gibt es noch eine Mac-Version im Mac App Store. Allerdings kann man die nicht mit dem iPhone koppeln, wie bei Chopper 2. Man kann aber durch den Mac-Beschleunigungssensor mit (fast) allen mobilen Macs „The Incident“ auch mit Neigen steuern.

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SMS Sender: Komplizierter als am iPhone selbst

Die Idee des SMS Sender klingt eigentlich ganz nett, doch birgt einige Tücken, wie wir in unserem Test feststellen mussten.

SMS Sender: Komplizierter als am iPhone selbstSMS Sender: Komplizierter als am iPhone selbstSMS Sender: Komplizierter als am iPhone selbstSMS Sender: Komplizierter als am iPhone selbst

Wenn man im Büro vor dem Rechner sitzt oder sich in den eigenen vier Wänden am Schreibtisch befindet, macht SMS tippen auf dem iPhone eigentlich nicht viel Spaß. Schließlich muss man die kleine Softwaretastatur nutzen, wobei man ja eigentlich ein ausgewachsenes Exemplar vor seiner Nase liegen hat.

Der SMS Sender, den Mac-Benutzer kostenlos aus dem Mac App Store laden können, verspricht Abhilfe. Allerdings nur zusammen mit einer kostenpflichtigen App SMS client für das iPhone, die mit 1,59 Euro zu Buche schlägt. Beides installiert und gestartet, soll es eigentlich schon losgehen.

So leicht ist es allerdings nicht. Zunächst muss am iPhone die WLAN-Verbindung ausgewählt werden, dann muss man sich am Desktop mit dem iPhone verbinden und diese Verbindung auf dem iPhone akzeptieren. Nicht nur beim ersten Start, sondern immer – wenn man es nicht in den Optionen deaktiviert, wobei sich dann jeder Computer ungefragt verbinden könnte. Auch wenn die App zuvor im Hintergrund geschlummert hat. Abstürze der Desktop-Applikation konnten hier öfter reproduziert werden, als es uns lieb ist.

Das ist insofern ärgerlich, dass der SMS client nicht im Hintergrund funktioniert, vermutlich aufgrund von Apples Restriktionen. So muss die App leider immer aktiv sein, wenn man über seinen Mac SMS versenden will.

Der eigentliche SMS-Versand geht recht schnell über die Bühne. Aus dem Mac-Adressbuch können Kontakte ausgewählt werden, auch Gruppen sind möglich. Schnell noch den Text eingetippt (inklusive Zeichenzähler) und schon kann man mit der Maus auf „Send“ klicken. Versendet wird die SMS allerdings nicht – dazu muss man einmal mehr auf dem iPhone bestätigen.

Letztlich hat man mit dem SMS Sender und dem SMS Client nicht viel Spaß. Nur wer öfter eine SMS an viele Personen auf einmal verschicken will, kann sich so etwas Arbeit ersparen. Hier ist es hilfreich, dass man auf den Postausgang und eigene Vorlagen zurückgreifen kann. Letztlich gibt es aber etablierte Online-Dienste, mit denen das schon lange möglich ist.

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Night Stand HD: Tolles Design, aber mit Schwächen

Nachdem uns der erste getestete Wecker nicht überzeugen konnte, haben wir uns einen weiteren angesehen: Night Stand HD.

Night Stand HD: Tolles Design, aber mit SchwächenNight Stand HD: Tolles Design, aber mit SchwächenNight Stand HD: Tolles Design, aber mit SchwächenNight Stand HD: Tolles Design, aber mit Schwächen

Die gerade einmal 79 Cent teure App wird als Universal-App angeboten und kann damit auch auf dem iPad installiert werden, wo die normale Uhren-App ja bekanntlich nicht vorhanden ist. Night Stand HD überzeugt jedoch nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Grafik.

Acht verschiedene Designs können mittlerweile ausgewählt werden, die sich alle grundlegend unterscheiden. Egal ob eine moderne LED-Uhr, etwas klassisches mit umklappenden Zahlen oder sogar eine Weltuhr mit zwei Zifferblättern – hier ist sicher für jeden etwas dabei.

In jeder Uhr wird zudem das Wetter angezeigt, wenn auch nur sehr dezent und manchmal sogar ohne angegebene Temperatur. Die Auswahl der Stadt funktioniert praktischerweise per Ortungsdienst, hier gab es keinen Grund zu Beanstandungen.

Wecken kann man sich entweder per Musik aus der iPod-Bibliothek oder einigen ausgewählten Sounds, darunter natürlich auch ein ganz klassischer Weckerton, wie man ihn wohl von jedem Funkwecker kennt. Es lassen sich mehrere Alarme erstellen, die sich zudem wiederholen können. Die Lautstärke des Alarms kann man gleich mit einstellen.

Solange die App aktiv ist, gibt es absolut keine Probleme, man wird reibungslos mit der gewünschten Musik geweckt, auch wenn das Display des iPhones oder iPads ausgeschaltet ist. Selbst wenn das Gerät über den Stumm-Schalter ruhig gestellt wurde, wird man auf diese Weise sicher geweckt. Um den Wecker zu beenden, reicht ein Klick auf ein leider sehr klein geratenes Icon, auf Wunsch gibt es eine Snooze-Funktion oder eine Mathe-Aufgabe zum Wachwerden.

Problematischer sieht es auch bei diesem Wecker aus, wenn die App nicht aktiv wird. Zwar gibt es unter iOS 4 eine Push-Benachrichtigung zur rechten Zeit, allerdings nur mit einem Standard-Ton und ohne eigene Musik. Gefährlich wird es, wenn man die Lautstärke des Geräts herunter gedreht hat oder es ganz auf stumm steht: Dann schläft man nämlich auch bei dieser App weiter.

Wer sein iPhone auf dem Nachttisch platzieren will, beispielsweise mit dem Nightstand von Kensington, kann das Ausschalten des Displays auf Wunsch verhindern und es mit einem Doppeltipp manuell dimmen. Aber auch hier lautet unser Fazit: Wer sicher geweckt werden will, muss auf dem iPhone leider zum Standard-Wecker greifen.

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Sonio: Radiowecker mit einigen Tücken

Mit dem Sonio Radiowecker mit Wetterinformationen wollen wir euch eine Alternative zur Wecker-App von Apple vorstellen. Leider haben wir einige Tücken gefunden.

Sonio: Radiowecker mit einigen TückenSonio: Radiowecker mit einigen TückenSonio: Radiowecker mit einigen TückenSonio: Radiowecker mit einigen Tücken

Zur Jahreswende hat Apple mal wieder für negative Schlagzeilen mit dem Wecker gesorgt. Wie schon zur Umstellung von der Sommer- zur Winterzeit wollte das kleine Programm nicht anständig funktionieren, ein Glück, dass die beiden betroffenen Tage genau auf ein Wochenende gefallen sind. Doch gerade wegen der Probleme kann man auch mal einen Blick auf alternative Apps werfen.

Die App Sonio kann für gerade einmal 79 Cent aus dem App Store geladen werden und verspricht viele Funktionen, die wir uns natürlich genauer angesehen haben. Nach dem ersten Start der App wird man zuerst lokalisiert, natürlich nur, um den Standort für die Wetterinformationen herauszufinden. Hier wird der Name der Stadt nicht eingetippt, sondern auf einer Karte gesucht, was dank GPS eigentlich recht flott funktionieren sollte. Wir fragen uns nur, warum eine Großstadt wie Bochum nicht gefunden wird.

Woher die Wetterinformationen stammen, wissen wir nicht. Die Temperaturen stimmen jedenfalls mit anderen Diensten überein, nur die Darstellung passt nicht ganz: Draußen taut es, die App zeigt Schneefall an. Zu den weiteren Funktionen der App zählen unter anderem Radiosender, die online empfangbar sind, ein Sleep-Timer, sowie die Möglichkeit Musik aus der eigenen Bibliothek hinzuzufügen. Radio oder Musik wird auf dem Startbildschirm übrigens in einer netten Coverflow-Ansicht eingeblendet.

Außerdem gibt es verschiedene Designs und animierte Hintergründe, auch eigene Fotos kann man sich anzeigen lassen. Selbst an eine Taschenlampe für den Weg zur Toilette wurde gedacht. Nett finden wir auch die Idee des virtuellen Sonnenaufgangs, der zumindest für die Leute Sinn macht, die in einem verdunkelten Raum schlafen. 30 Minuten vor der eingestellten Weckzeit wird das Display langsam heller und soll so für ein entspanntes Aufwachen sorgen. Soweit, so gut. Das alles funktioniert auch prächtig, solange die App aktiv ist und das iPhone nicht im Standby ist.

Wir mussten leider den Eindruck gewinnen, dass die guten Ideen nicht ganz bis zum Ende umgesetzt wurden. Befindet sich das iPhone im Standby und die App läuft, kann keine Verbindung zum Online-Stream des Radiosenders hergestellt werden – stattdessen ertönt ein einfacher Piepton. Das gleiche passiert, wenn die App nur im Hintergrund aktiv ist, selbst Musik wird dann nicht mehr abgespielt wird.

Ganz kritisch wird es, wenn man den Stumm-Schalter am iPhone umgelegt hat oder die Lautstärke auf null gedreht hat. Dann ist der Sonio-Wecker einfach gar nicht zu hören, verschlafen ist hier praktisch vorprogrammiert. Wenn man sein iPhone stattdessen in den Flugmodus schickt, um nachts nicht von von Mails, SMS oder Anrufen gestört zu werden, muss natürlich komplett auf die Radiofunktion verzichten – auch zum Einschlafen mittels Sleep-Timer.

Im App Store ist eine separate HD-Version für das iPad verfügbar, die ebenfalls 79 Cent kostet. Wie sich diese App geschlagen hat, wollen wir euch in einem Video zeigen:

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Feuer und Flamme: Burn the Rope

Über Burn the Rope haben wir schon am Wochenende berichtet. Uns gefällt das Spiel für das iPhone so gut, dass wir glatt einen Testbericht nachschieben.

Feuer und Flamme: Burn the RopeFeuer und Flamme: Burn the RopeFeuer und Flamme: Burn the RopeFeuer und Flamme: Burn the RopeFeuer und Flamme: Burn the Rope

Wie von uns bereits angemerkt, hat Burn the Rope nichts mit dem ebenfalls sehr tollen Spiel Cut the Rope zu tun – abgesehen natürlich von den Seilen, die in beiden Spielen vorhanden ist. In dem gerade einmal 79 Cent teuren Titel Burn the Rope geht es allerdings – wie der Name schon sagt – um die Verbrennung eben dieser Seile.

Nachdem ihr euch durch das Menü zum ersten Level navigiert habt, müsst ihr eigentlich nur noch ein Mal den Touchscreen berühren – und schon geht es los. Dort, wo ihr das Seil antippt, fängt eine kleine Flamme an ihren Weg zu gehen. Da die Flamme immer wieder neues Futter braucht, brennt sie nur nach oben. Wenn sie zu lange an einer Stelle verharrt, erlischt sie.

Um das zu verhindern, müsst ihr das iPhone ständig drehen – was für Außenstehende vielleicht etwas ulkig aussehen mag, aber eine besonders einfache Form der Bedienung ist. Selbst Menschen mit großen Fingern (der Volksmund spricht von Wurstfingern) sollten demnach keine Probleme bekommen.

Ein Level ist er dann geschafft, wenn etwas mehr als 50 Prozent der Seile verbrannt sind. Die Goldmedaille gibt es nur, wenn alles niedergebrannt ist, was gar nicht mal so einfach ist. Die Flamme trennt sich nämlich an Kreuzungen, daher müsst ihr vorher genau planen, welchen Weg ihr nehmt.

Für zusätzliche Herausforderungen und etwas Abwechslungen sorgen Ameisen, Käfer und Spinnen. Ameisen färben die Flamme und nur mit bunten Flammen könnt ihr manche Seilabschnitte oder Käfer verbrennen. Daher ist es gar nicht so einfach, immer die Goldmedaille zu erhalten.

Zu bemängeln gibt es an Burn the Rope eigentlich nicht viel. Nur den Soundtrack sollte man lieber abschalten, denn irgendwie ist er schon ziemlich schnell ziemlich eintönig. Ein Feuerwerk an Action solltet ihr übrigens auch nicht erwarten – vielmehr dreht es sich in Burn the Rope um die richtige Strategie: Wann muss man wo das Seil anzünden und wie muss man sein iPhone drehen?

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