Tier: E-Scooter-App bietet jetzt monatliche Pakete mit Freischaltungen und Freiminuten

Günstiger auf zwei Rädern unterwegs

Über den Sinn und Unsinn von E-Scooter könnte man sich streiten, gerade in der aktuellen Zeit finde ich es zum Teil aber angenehmer, mal eben auf einen der Scooter zu hüpfen, anstatt sich in eine möglicherweise gut gefüllte Straßenbahn oder einen Bus zu quetschen, um schnell von A nach B zu kommen.

Leider gibt es bei der ganzen Geschichte ein Problem: Jede Aktivierung eines E-Scooters, bevor man überhaupt losfährt, kostet einen festen Betrag. Bei Tier, dem größten Anbieter in Deutschland, fällt beispielsweise 1 Euro an. Hinzu kommen dann pro Minute 15 bis 19 Cent. Das geht auf Dauer schon ins Geld.


Etwas günstiger wird es jetzt bei Tier mit den monatlichen Paketen, hier stehen drei verschiedene Modelle aus Auswahl, die nach der Aktivierung für 30 Tage gültig sind:

  • Freischalten (unbegrenzt) für 5,99 Euro
  • Freischalten (unbegrenzt) + 60 Freiminuten für 14,99 Euro
  • Freischalten (unbegrenzt) + 120 Freiminuten für 21,99 Euro

Wenn man die sonst übliche Aktivierungsgebühr pro Fahrt einfach mal komplett weg lässt, kommt man beim größten Paket auf einen Minutenpreis von 0,18 Euro. Das finde ich gar nicht mal so verkehrt und durchaus sinnvoll, wenn man spontan Strecken überbrücken möchte, für die man zu Fuß zu lange bräuchte.

Falls ihr Tier noch gar nicht ausprobiert habt und die Roller bereits in eurer Nähe verfügbar sind, könnt ihr euch bei einer Anmeldung über diesen Link eine kostenlose Freifahrt über 15 Minuten sichern – das ist genug Zeit, um sich mal mit einem solchen E-Scooter vertraut zu machen.

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Kommentare 11 Antworten

    1. @escence: Die unmöglich rumstehenden Dinger sind lediglich Ausdruck menschlichen Verhaltens. Was Du eigentlich verbieten möchtest sind die Dummheit und Rücksichtslosigkeit der Kunden, die solche Scooter nutzen. Leider geht das nicht. ?
      Aber ich bin bei Dir.
      Man könnte natürlich entsprechende Anreize setzen (Geld geht immer) oder Mut beweisen und bspw. das Abstellen nur bei einer Station erlauben, analog zu den Stadträdern. Aber dann müsste man leider auf den Teil der zahlenden Kundschaft verzichten, die für einen Fußweg von 200 m bis zur nächsten Station zu faul sind. Und das geht natürlich nicht. Lieber riskiert man, dass die Teile von genervten Fußgängern demoliert oder im nächsten Teich geparkt wird, denn diese Kosten lassen sich ja prima wieder auf die zahlenden Kunden umlegen.

      1. Ich würde mal behaupten, dass Nutzer die Scooter in der Regel vernünftig parken. Oftmals treten Gegner die Dinger einfach um, um irgendwelche inneren Bedürfnisse zu befriedigen. Ich habe einen privaten Scooter und würde mir deshalb härtere Sanktionen und mehr Akzeptanz wünschen. Auch mein vernünftig an Fahrradständern geparkter Scooter wurde schon Opfer von Vandalismus. Das ist dann einfach Dummheit der Leute, die Neuerungen nicht akzeptieren wollen. Aber z.B. in Berlin wird ja in bessere Infrastruktur für Scooter und Fahrräder investiert, vielleicht hat das ja positive Effekte auf die Anzahl von Falschparkern und Aggressiven.

        1. @bt: Ich glaube Dir. Auch glaube ich, dass viele die Scooter ordnungsgemäß abstellen, spätestens die Juicer tun das. Auffalen tun aber insbesondere diejenigen, die Mitten auf dem Weg oder mittig vor einer Treppe abgestellt werden. Die nerven unendlich. Und zumindest in der Hamburger Innenstadt fahren nach meinen Beobachtungen fast alle falsch, sprich auf dem Fußweg, statt auf dem Radweg oder halt auf der Straße, wo kein Radweg da ist. Der Anteil der Falschfahrer ist deutlich höher als bei Radfahrern.
          Von Vandalismus will ich gar nicht erst anfangen, das sind einfach Assis, die keinen Respekt vor fremdem Eigentum haben und betrifft leider alles, egal ob sie Scooter umtreten, Autos zerkratzen oder Häuser beschmieren.

  1. Abgesehen von der nervigen Problematik, wie die Roller immer abgestellt werden, könnte man noch mal erwähnen, dass Tier in manchen Städten (z. B. Köln) auch große Roller (also keine Scooter) mit max. 45 km/h und 2 Personen, zum gleichen Preis angeboten werden.

  2. Nun, ich finde 18 eurocent die minute schon viel geld.

    Eine std. kostet im schnitt immer 10,- €. Ratzfatz

    Also ÖPNV für 10,- €….
    Ein fahrrad für den ganzen tag für 10,- €….
    Fußmarsch umsonst und für 10,- € pizza, eis o. ä. …

  3. Leider gibt es diese Pakete nicht in allen Städten. In Berlin werden sie z.B. angeboten, bei mir in Hildesheim leider nicht.

  4. eScenCe: Fomuliere es mal anders herum: „Autos stehen überall rum und verstopfen die Städte. „Die Dinger nerven mich so unendlich. Drecksdinger“! Übrigens besitze ich ein Drecksding von Auto und fahre es supergerne – aber in der Innenstadt ist das oft richtig nervig. Seit ein paar Monaten lasse ich es stehen. Mit dem Scooter konnte ich meinen Anfahrtsweg zur Arbeit auf die Hälfte der Zeit reduzieren. Auch kein Warten und Umsteigen wie mit den Öffis, die noch dazu echt teuer sind. Deppen gibt es immer – sowohl bei Autofahrern als auch bei Scooterfahrern. Wo ein Auto steht könnten 6 Scooter parken. Wenn es entsprechende Infrakstruktur gibt, dann könnte man sie auch besser parken.

  5. Hallo kann mir vielleicht einer Sagen wie ich die freifahrten nutzen kann ? Die wollen nämlich einen Gutscheincode aber wo bekomme ich den Gutscheincode ?

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