Umfrage von Jabra: Musik ist Doping für die Seele

So wichtig ist Musik für das Wohlbefinden

Musik ist für die meisten Menschen ein wichtiger Bestandteil des Lebens und kommt in den unterschiedlichsten Lebenssituationen zum Einsatz. Doch inwiefern setzen die Deutschen Musik bewusst ein, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern? Dieser Frage ist Jabra, führender dänischer Hersteller von Audio-, Video- und Collaboration-Lösungen, nachgegangen. Gemeinsam mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte das Unternehmen im Mai 2022 mehr als 2.000 Deutsche zu dem Einfluss, den Musik auf sie hat. Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich: Egal, welches Geschlecht oder welche Generation – Musik ist ein essenzieller Bestandteil für das eigene Wohlbefinden.

Mit 53 Prozent glauben mehr als die Hälfte der Befragten, dass Musik ihre körperliche Gesundheit beeinflusst. Noch deutlicher sind die Ergebnisse zu den mentalen Einflüssen – ganze 76 Prozent der Befragten geben an, dass Musik ihre geistige Gesundheit beeinflusst und 84 Prozent sehen Auswirkungen auf ihre Stimmung. Damit ist Musik klar mehr als pure Unterhaltung, sondern viel mehr ein Instrument, um das eigene Wohlbefinden zu fördern. Das zeigen auch die Antworten auf die weiteren Fragen: 74 Prozent der Befragten sehen Musik als hervorragende Hilfe, um die eigene Motivation zu steigern. Immerhin noch 62 Prozent hören Musik, um sich aufzuheitern, wenn sie traurig sind oder schlechte Laune haben. Ebenfalls 74 Prozent nutzen Musik, um Stress zu reduzieren und sich zu entspannen.


Egal, welche Lebenssituation oder Stimmung – Musik hilft dem Großteil der Befragten also dabei, sich besser zu fühlen. Somit spiegelt das subjektive Empfinden der Menschen die Ergebnisse diverser wissenschaftlicher Studien, die die positive Wirkung von Musik auf unsere (mentale) Gesundheit nachgewiesen haben.

Auch Heavy Metal zur Entspannung

Bei der Frage nach dem bevorzugten Musikgenre zum Stressabbau (Mehrfachnennungen waren möglich) zeigen sich interessante Ergebnisse: Während Pop und Rock mit 37 beziehungsweise 32 Prozent auf den ersten beiden Plätzen liegen, folgt auf Platz drei Entspannungsmusik mit 22 Prozent. Mit je 19 Prozent stehen Schlager und Volksmusik sowie Klassik ebenfalls hoch im Kurs. Aber auch Dance-Musik mit 17 Prozent, Hip-Hop und Rap mit 16 Prozent sowie Metal mit 12 Prozent werden gezielt zum Stressabbau eingesetzt – Musikrichtungen, die nicht unbedingt mit Entspannung assoziiert werden.

Hier wird deutlich, dass die Wahl des Musikgenres sehr stark von individuellen Vorlieben und der Sozialisierung abhängt. So hören Männer häufiger Metal (17 Prozent im Vergleich zu nur 8 Prozent der Frauen), um Stress zu bewältigen. Dies liegt wohl vor allem daran, dass es mehr männliche als weibliche Metal-Fans gibt. Darüber, wie groß der Einfluss der Sozialisierung ist, kann nur spekuliert werden. Die Vermutung liegt aber nahe, dass Männer von klein auf lernen, Stress anders zu bewältigen als Frauen und dementsprechend auch andere Musik wählen.

42 Prozent der Befragten hören keine Musik beim Sport

Ähnliche Ergebnisse gab es auch bei der Frage nach dem Musikgenre, das beim Sport gehört wird. Von Pop und Rock über Dance und Metal bis zu Klassik und Reggae ist auch hier alles dabei. Immerhin 42 Prozent der Befragten geben jedoch an, keine Musik beim Sport zu hören. Ein überraschendes Ergebnis, besonders vor dem Hintergrund, dass Musik so vielen Befragten bei der generellen Motivation hilft. Zudem haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass Musik durchaus einen leistungsteigernden Effekt haben kann – insbesondere bei Ausdauersportarten wie zum Beispiel Joggen.

Eines wird aus allen Antworten deutlich: Musik ist ein wichtiger Faktor für unser Wohlbefinden. Welches Genre dabei in welchem Fall am häufigsten eingesetzt wird, hängt stark vom individuellen Musikgeschmack ab. Neurowissenschaftler haben auch eine Erklärung für dieses Phänomen. Forschende der McGill Universität im kanadischen Montreal fanden heraus, dass insbesondere die Lieblingssongs bei den Testpersonen die Ausschüttung von Dopamin bewirkte – und zwar in Mengen, wie es ansonsten nur Drogen und starke Suchtmittel vermögen.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.048 Personen zwischen dem 03. und 05. Mai 2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Nach welcher Musik seid ihr süchtig, und in welchen Situationen kommt Musik bei euch zum Einsatz? Welches Zubehör verwendet ihr, um eure Lieblingssongs zu hören? Wir sind wie immer gespannt auf eure Meinungen zum Thema.

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Kommentare 5 Antworten

  1. Süchtig nicht – aber gewisse Arten von Metal kann bei stressigen Arbeiten das Testosteron schön in Wallung bringen 😉 – da geht gleich direkt alles leichter.

  2. Ich höre irgendwas, was bei Futurpop anfängt und über EBM bis zu Hellectro reicht. Weit weg von den Standard-Charts. Oder auch mal gar nix. In der Regel entweder via Autoradio oder aber mit meinen Jabra Elite 75t.

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