Wearables 2019: Apple und Xiaomi mit Gewinnen, FitBit verliert an Boden

Fitnessarmbänder und Smartwatches sind weiter beliebt

Das Jahresende 2019 nähert sich mit großen Schritten, so dass es sich auch gleichzeitig lohnt, einen Blick zurück zu werfen. Das Marktanalyse-Unternehmen Canalys hat sich aktuell die Sparte Fitnessarmbänder und Smartwatches genauer angesehen und ist zu einigen interessanten Ergebnissen für das dritte Quartal dieses Jahres gekommen. Der gesamte Bericht von Canalys kann hier in englischer Sprache eingesehen werden.

Demnach betrugen die weltweiten Verkäufe von Wearables satte 45,5 Millionen Geräte, was einem neuen Rekord und einem Wachstum von 65 Prozent entspricht. Vor allem in Asien, genauer gesagt in China, waren die größten Zuwachsraten zu verzeichnen. China allein trug für 40 Prozent der weltweiten Verkäufe bei, der Markt wuchs um 60 Prozent. Zum Vergleich: Nord- und Südamerika sowie die EMEA-Staaten sorgten zusammen für etwa 44 Prozent der globalen Verkäufe.

Von diesen stark wachsenden Zahlen profitierte im dritten Quartal 2019 vor allem der chinesische Hersteller Xiaomi, der auf insgesamt 12,2 Millionen verkaufter Exemplare kam und in diesem Bereich ein Wachstum von 74 Prozent sowie einen Marktanteil von 27 Prozent erreichte. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten die Mitbewerber Apple und Huawei mit 15 bzw. 13 Prozent Marktanteilen. 

FitBit als einziger Anbieter der Top 5 ohne Wachstum

Apple konnte sich vor allem durch das Release der Apple Watch 5 mit ihrem Always-On-Display und den damit verbundenen Verkäufen den zweiten Platz im Ranking sichern. Auch Huawei mit immerhin noch 5,9 Millionen verkaufter Modelle auf dem dritten Rang zeigte sich im Q3 2019 stark. 

Leidtragendes Unternehmen dieser starken Konkurrenz ist der Hersteller FitBit, der auf Platz vier im Ranking landete, mit einem Marktanteil von 8 Prozent. „FitBit stagnierte in Q3 und war der einzige Hersteller in den Top Five, dessen Verkäufe nicht zugenommen haben“, berichtet Canalys im Bericht. „Neuveröffentlichungen im September sorgten für einen dringend benötigten Aufschwung, aber die Gespräche zur Übernahme bedeuteten eine unnötige Ablenkung für das Unternehmen.“ Vor wenigen Wochen war FitBit von Google für rund 2,1 Milliarden USD akquiriert worden und sah sich zuletzt den vergleichsweise günstigen Konkurrenzprodukten aus Fernost ausgesetzt. 

(Fotos: Pixabay/Canalys)

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