Updates für Google und Microsoft Translator: Ab sofort noch bessere Übersetzungen möglich

Sicherlich sind Apps wie der Google oder Microsoft Übersetzer nicht das Nonplusultra, wenn es um haargenaue Übersetzungen von Sätzen in Fremdsprachen geht. 

Microsoft Translator

Für viele Zwecke im Alltag reichen derartige Apps aber auf jeden Fall aus, um sich zu informieren oder in fremden Ländern zurecht zu finden. Auch auf meinem iPhone kommt beizeiten der kostenlose und werbefreie Microsoft Übersetzer (App Store-Link) zum Einsatz, andere Nutzer wiederum schwören auf das Pendant von Google, die ebenfalls kostenfreie Universal-App Google Übersetzer (App Store-Link). 

Beide Anwendungen sind schon seit längerem Bestandteil des App Store-Repertoires und können ab iOS 10.0 auf das iPhone oder iPad heruntergeladen werden. Ebenso verstehen sich beide Apps mit zahlreichen Sprachen aus der ganzen Welt – beim Microsoft Übersetzer sind es laut Angaben der Entwickler mehr als 60, der Google Übersetzer kommt gar auf über 100. Zu übersetzende Inhalte lassen sich eintippen oder sprechen, oder auch als aufgenommenes Foto vom Smartphone analysieren. Für Reisen ins Ausland gibt es zudem Sprachpakete, um Übersetzungen auch offline durchführen zu können und so das Datenvolumen einzusparen.

Verbesserte Bildübersetzung im Microsoft Übersetzer

In den letzten Tagen haben nun beide Anwendungen kleinere Updates spendiert bekommen: Beim Google Übersetzer steht ab sofort die Versionsnummer 5.21.0 im deutschen App Store zum Download bereit. Der Changelog dazu verrät nicht viel, aber dürfte für viele Nutzer von großer Bedeutung sein – „Bessere Offline-Übersetzungen dank aktualisierter Sprachdownloads“. Somit ist gerade im Urlaub davon auszugehen, dass die Übersetzungen von oder in eine Fremdsprache nun noch besser funktionieren.

Auch Microsoft steht dem mit dem aktuellsten Update vom 15. August 2018 in nichts nach und bietet nun Version 3.2.5 im App Store zum Download an. Allerdings hat man sich hier nicht um Offline-Übersetzungen gekümmert, sondern eventuelle Obszönitäten besser gefiltert. Die Überarbeitung dieses Features erlaubt es nun, nur in einer jeweiligen Sprache erkannte Obszönitäten zu filtern. Ebenfalls optimiert wurde die oben bereits erwähnte Bildübersetzung, die nun vor allem bei größeren Texten besser funktionieren soll. Auch die Absturzberichte und Standard-Spracheinstellungen wurden vom Microsoft-Team verbessert.

Beide Übersetzungs-Anwendungen erhalten aktuell bei mehreren tausend Rezensionen sehr gute 4 von 5 (Google Übersetzer) bzw. 4,5 von 5 (Microsoft Übersetzer) Sternen. Welcher der beiden Apps gebt ihr den Vorzug? Oder habt ihr sogar noch andere Favoriten und Vorschläge, die ihr für besser erachtet? Wir freuen uns auf eure Kommentare und Meinungen zu diesem Thema.

Google Übersetzer
Google Übersetzer
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos
Microsoft Übersetzer
Microsoft Übersetzer
Preis: Kostenlos

Kommentare 11 Antworten

    1. Bei einem – total nicht-repräsentativen! – Test hatte der Microsoft-Übersetzer bei „bürokratischen“ Texten n.m.M besser abgeschnitten, als der von Google.

      Extrem störend finde ich allerdings, dass die MS-App (damals?) auf dem iPad NICHT im Querformat funktionierte ?

      Und neuerdings nutze ich tendenzielle eher die Webseite von Deepl… ?

  1. automatic translation is not good because it does not understand the bean

    Das ist das Ergebnis wenn man bei Google Translate „automatische übersetzung taugt noch nicht weil sie nicht die bohne versteht“ eingibt ?

      1. @Shrek:

        automatic translation still does not work well, because it just doesn‘t get it

        Aber ich bin ja auch kein Profi-Übersetzer. Auf jeden Fall steht fest: Ausdrücke lassen sich nicht Wort für Wort übersetzen. Stichwort English for runaways ?

        Das, also das Übersetzen Wort für Wort, passiert übrigens auch bei deepl.com

        Solange das so ist, brauchen Dolmetscher und Übersetzer noch nicht zu befürchten, von einer KI abgelöst zu werden

  2. Deepl ist genial, ohne Frage, aber im Ausland offline nicht zu nutzen, da es keine App gibt. Und außer den Franzosen gibt man sich Mühe an unser Geld zu kommen, zumindest versuchen Sie uns zu verstehen, wenn man gebrochen über einen Übersetzer sich verständlich machen versucht.

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