Icon von Anker.

Anker SOLIX: PowerOS wird smarter und soll den Stromverbrauch automatisch optimieren

Solarüberschüsse erkennen und Stromkosten senken

Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das?

Anker SOLIX PowerOS Banner

Anker SOLIX baut das eigene Energie-Managementsystem PowerOS mit einem umfangreichen Software-Update weiter aus. Ziel ist es, Stromspeicher intelligenter zu steuern, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen und Nutzerinnen und Nutzern möglichst viel manuelle Arbeit abzunehmen. Im Mittelpunkt steht eine neue selbstlernende Energieoptimierung, die Wetterprognosen, individuelle Verbrauchsmuster und schwankende Strompreise berücksichtigt. Der Speicher soll dadurch besser entscheiden können, wann sich das Laden oder Entladen lohnt. Laut internen Simulationen kann die Optimierung des solaren Eigenverbrauchs dadurch um bis zu 30 Prozent steigen.

Mit dem bereits eingeführten Feature Surplus Alert will Anker SOLIX dafür sorgen, dass überschüssiger Solarstrom nicht ungenutzt bleibt. Das System prognostiziert Phasen mit hoher Solarstromproduktion und informiert rechtzeitig darüber. So lassen sich beispielsweise Waschmaschine oder andere stromintensive Geräte gezielt dann nutzen, wenn besonders viel Sonnenenergie zur Verfügung steht. Auch die Tarifautomatik Tariff Auto-Match wurde erweitert: Sie soll unterschiedliche Stromtarife erkennen und die Energiestrategie entsprechend anpassen. Bei dynamischen Tarifen kann der Speicher gezielt günstige Preisphasen zum Laden nutzen und den Energieeinsatz an teurere Zeiten anpassen.


PowerOS soll künftig nicht nur auf den aktuellen Energiebedarf reagieren, sondern auch mögliche Risiken frühzeitig erkennen. Das neue Proactive Risk Alert weist auf potenzielle Gefahren wie Unwetter oder mögliche Störungen im Stromnetz hin. Darauf aufbauend kann das System vorsorglich Energiereserven aufbauen, um bei einem möglichen Stromausfall besser vorbereitet zu sein.

Mehr Smart Home: Homey als nächste Schnittstelle

Banner der Anker Solix Solarbank 4 Pro
PowerOS lässt sich mit vielen Anker SOLIX-Geräten verwenden, wie hier die Solarbank 4. Fotos: Anker.

Auch bei der Vernetzung mit dem Smart Home tut sich etwas. Neben der bestehenden Integration von Home Assistant plant Anker SOLIX eine zusätzliche Anbindung an Homey. Weitere Anbieter sollen laut Ankündigung später im November folgen. Die Idee dahinter: Stromspeicher und kompatible Haushaltsgeräte sollen besser zusammenspielen. So könnten ausgewählte Geräte künftig automatisch dann laufen, wenn ausreichend Solarstrom vorhanden ist.

Für Dezember dieses Jahres sind weitere Funktionen geplant, die die Bedienung deutlich vereinfachen sollen. Mit Intent-Aware können Nutzer und Nutzerinnen Alltagssituationen künftig in natürlicher Sprache beschreiben, etwa eine bevorstehende Urlaubsreise, einen Tag im Home Office oder einen veränderten Energiebedarf. PowerOS soll daraus eine passende Energiestrategie ableiten und die vorgeschlagenen Änderungen zunächst zur Bestätigung vorlegen. Ebenfalls vorgesehen ist der Proactive Daily Energy Report: Dieser Tagesbericht soll wichtige Informationen zu Stromerzeugung, Haushaltsverbrauch, Einsparungen und Systemstatus automatisch zusammenfassen, statt dass man sich die Werte einzeln in der App zusammensuchen muss.

PowerOS wurde Anfang 2026 zusammen mit der Anker SOLIX Solarbank 4 Pro vorgestellt und bildet die Softwarebasis für das Energiemanagement im Anker-SOLIX-Ökosystem. Der Rollout der neuen Funktionen startet im Oktober 2026 und soll bis Dezember schrittweise erweitert werden. Berücksichtigt werden sollen zahlreiche bestehende Geräte, darunter Solarbank-Modelle der ersten und zweiten Generation, AC-Varianten und die Max-Serie sowie die Anker SOLIX XE und XE AC. Gesteuert wird das System weiterhin über die Anker Power-App (App Store-Link), die kostenlos im App Store für iOS erhältlich ist. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen PowerOS-Seite von Anker SOLIX.

Angebot
Anker SOLIX 4 Pro Solarbank+Smart Meter Gen2, Balkonkraftwerk mit Speicher | 4 MPPT...
  • Spare bis zu 2234€ pro Jahr: 4 MPPTs für bis zu 5000W Solareingang, skalierbar von 4 bis 12 PV-Modulen, 5kWh Grundkapazität und keine...
  • PluginPower 2.0: Entfessle 2500W netzgekoppelte Leistung. Direkt mit deinem Hausnetz verbunden, versorgt es automatisch bis zu 95% deiner...

Anzeige

Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 1 Antwort

  1. Bei Amazon steht als „Kompatibles Gerät“: Elektronische Zahnbürste. 😆
    Also mit dem günstigsten Solarstrom für die Waschmaschine wird das wohl nix. Glück gehabt,meine Frau würde mir ehe was husten 🙃

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert