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Musk zieht Klage gegen Apple zurück: Streit mit OpenAI geht weiter

OpenAI bleibt im Visier

Großes X Icon.

Elon Musk zieht einen Teil seines Rechtsstreits gegen Apple zurück. Seine Unternehmen X Corp und SpaceXAI haben beim zuständigen Gericht beantragt, die 2025 eingereichten Ansprüche gegen Apple endgültig abzuweisen, wie Reuters berichtet. Einen konkreten Grund für diesen Schritt nannten die Kläger nicht. Auch von einem Vergleich zwischen Musk und Apple ist in dem Antrag keine Rede. Apple hat dem Antrag allerdings nicht widersprochen.

Spannender ist allerdings, was Musk nicht zurückzieht: Die Klage gegen OpenAI läuft weiter. In dem Gerichtsantrag wird ausdrücklich klargestellt, dass sich der Rückzug ausschließlich auf Apple bezieht. Die Ansprüche gegen die OpenAI Foundation sowie weitere OpenAI-Gesellschaften bleiben damit bestehen. Musk hält sich also weiterhin die juristische Auseinandersetzung mit dem KI-Unternehmen offen.


„Die Kläger haben ihre Ansprüche in diesem Verfahren gegen die Beklagte Apple Inc. („Apple“) beigelegt. Die Kläger beantragen daher gemäß Federal Rule of Civil Procedure 41(a)(2) die endgültige Abweisung ihrer Ansprüche gegen Apple. Apple erhebt keinen Einspruch gegen diesen Antrag. Zur Vermeidung von Zweifeln: Die Kläger beabsichtigen nicht, ihre Ansprüche gegen die Beklagten OpenAI Foundation (ehemals OpenAI, Inc.); OpenAI, L.L.C.; und OpenAI OpCo, LLC, zurückzunehmen.“

Musk hatte Apple und OpenAI in der ursprünglichen Klage vorgeworfen, sich zusammengetan zu haben, um ihre Position im KI-Markt zu stärken. Besonders im Fokus stand Apples Entscheidung, ChatGPT in seine eigenen Systeme zu integrieren. Musk sah darin keinen normalen Technologie-Deal, sondern einen Versuch, die Dominanz des iPhone-Herstellers im Smartphone-Markt abzusichern.

Grok gegenüber ChatGPT benachteiligt?

Grok-Logo auf einem weißen iPhone-Bildschirm und halb verdeckt im Hintergrund
Grok ist die hauseigene KI von Elon Musk und X.

Ein zentraler Streitpunkt war die unterschiedliche Integration der KI-Dienste auf Apples Plattform. Musk argumentierte, dass Grok nicht auf dieselbe Weise in iOS und Siri eingebunden sei wie ChatGPT. Gleichzeitig warf er Apple vor, konkurrierende KI-Chatbots und auch X im App Store schlechter zu behandeln. Seine Unternehmen forderten deshalb Schadenersatz in Milliardenhöhe.

Apple hatte die Anschuldigungen von Anfang an zurückgewiesen. Das Unternehmen argumentierte unter anderem, es sei kein Geheimnis, dass man künftig auch mit weiteren generativen KI-Chatbots zusammenarbeiten wolle. Die Vorwürfe von Musk bezeichnete Apple sinngemäß als eine Kette von Spekulationen. Bereits im Oktober hatte Apple versucht, die Klage abweisen zu lassen, aber zunächst ohne Erfolg.

Warum Musk die Apple-Seite des Rechtsstreits nun beendet, bleibt vorerst offen. Der aktuelle Antrag enthält weder eine Begründung noch Hinweise auf eine Einigung. Klar ist lediglich: Die Ansprüche gegen Apple sollen endgültig vom Tisch sein und können damit nicht später erneut in gleicher Form geltend gemacht werden. Der Konflikt mit OpenAI ist davon ausdrücklich ausgenommen und geht weiter.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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