Die Foto-Community Pixelfed sieht sich schon seit einigen Jahren als werbe- und algorithmus-freie Alternative zu Instagram und Co. Vollständig im Fediverse verankert, kann Pixelfed auch mit anderen Plattformen wie Mastodon interagieren. Neben der offiziellen Pixelfed-App vom Plattform-Gründer Daniel Supernault sind in der Vergangenheit auch mehrere Dritt-Clients für das Foto-Netzwerk wie Pilze aus dem Boden geschossen. Eine davon ist Pixelix (App Store-Link), die für das iPhone und iPad verfügbar ist.
Pixelix verbindet sich nach der entsprechenden Anmeldung mit der eigenen Pixelfed-Instanz, zeigt den persönlichen Feed an und ermöglicht es, Fotos direkt vom Gerät hochzuladen. Pixelix richtet sich sowohl an erfahrene Pixelfed-User als auch an Einsteiger, die eine möglichst unkomplizierte Oberfläche für das soziale Netzwerk suchen.
Mit Version 2.0 hat Pixelix einen deutlichen UI-Schub bekommen. Die App setzt auf eine schwebende Navigationsleiste, die sich beim Scrollen automatisch ausblendet. Dazu kommt eine Masonry-Ansicht, in der Beiträge wie bei klassischen Fotogalerien unterschiedlich hoch dargestellt werden. Überarbeitete Icons und Material-3-Expressive-Ladeanimationen sollen das Interface zusätzlich moderner wirken lassen.
Mehr als nur Fotos durchscrollen

Auch bei den Funktionen legt Pixelix inzwischen ordentlich zu: Beiträge und Profile lassen sich nach Text durchsuchen beziehungsweise deren Inhalte markieren und auswählen. Profile können direkt aus der Timeline stummgeschaltet oder blockiert werden, während sich Sammlungen komfortabler verwalten lassen. Eigene Instanz-Emojis werden ebenfalls unterstützt. Bei der Anmeldung setzt die App auf Refresh-Tokens, damit abgelaufene Sitzungen automatisch erneuert werden können.
Interessant ist Pixelix auch für Personen, die mehr als nur einen Pixelfed-Account betreiben. Über die eigene Account-Detailseite lassen sich am oberen linken Rand neben dem Usernamen noch weitere Pixelfed-Konten hinzufügen und so auch bequem zwischen ihnen wechseln.
Pixelix ist darüber hinaus als Open-Source-Projekt bei GitHub angelegt und unterstützt neben Pixelfed auch das Foto-Netzwerk Vernissage. Der österreichische Entwickler Daniel Hiebeler setzt dabei auf Compose Multiplatform, wodurch eine gemeinsame technische Basis für Android und iOS entsteht. Unter iOS ist die App für iPhone und iPad ausgelegt und lässt sich außerdem auf Macs mit Apple-Chip sowie auf dem Apple Vision Pro-Headset nutzen.
Im deutschen App Store kostet Pixelix aktuell als Einmalkauf 3,99 Euro. Die App ist rund 64,9 MB groß, setzt mindestens iOS 16.2 beziehungsweise iPadOS 16.2 voraus und ist entgegen der Beschreibung im App Store auch in deutscher Sprache verfügbar. Wenn ihr regelmäßig im Pixelfed-Netzwerk unterwegs seid und eine individuell anpassbare und übersichtliche App für die Foto-Plattform sucht, seid ihr bei Pixelix genau richtig. Weitere Infos zu Pixelix gibt es auch auf der offiziellen Website zur App.