Taxometer: Tarifrechner mit Drunken-Mode

Zu lange gefeiert, nicht mehr fahrtüchtig und nur noch ein wenig Kleingeld in der Hosentasche? Die 2,99 Euro teure App Taxometer verrät euch innerhalb von Sekunden, wie viel euch eine Taxifahrt in etwa kosten würde. Wir haben das Programm getestet.

Die aktuelle Version von Taxometer erwartet den User mit einer aufgeräumten und selbsterklärenden Benutzeroberfläche. Der aktuelle Ort ist automatisch als Startpunkt der Taxifahrt gesetzt, freie Eingaben sind im Textfeld aber ohne Weiteres möglich. Informationen bezieht das Programm direkt aus Google Maps, man kann aber auch eigene Favoriten festlegen, auf Adressen aus den persönlichen Kontakten zurückgreifen oder in der Suchhistorie wühlen.

Identisch verhält sich das Nutzungsverhalten bei der Zieleingabe. Und selbst wenn man die genaue Adresse nicht weiß, ist man nicht aufgeschmissen – aus einer frei zoom- und verschiebbaren Karte kann ein bestimmter Punkt als Ziel gesetzt werden.

Das absolute Highlight der App ist ohne Zweifel der Drunken-Mode. Ist man nicht mehr in der Lage, seine eigene Adresse einzutippen, kann man durch Schütteln des iPhones oder iPod auf eine zuvor hinterlegte Heimatanschrift zurückgreifen. Sofort wird der voraussichtliche Fahrtpreis angezeigt, mit einem Klick wird man telefonisch mit dem zuständigen Taxi-Dienst verbunden.

Die Fahrtkosten werden in Taxometer je nach Tageszeit (kann optional eingestellt werden), Wochentag und natürlich Entfernung zum Ziel variabel berechnet, so dass eine möglichst genaue Angabe bereitgestellt werden kann. Leider wird nicht der absolut genaue Verlauf der Route angezeigt, sondern nur ein nicht ganz korrekter Näherungswert.

Über den Sinn oder Unsinn der Applikation lässt sich sicher streiten, funktionieren tut sie jedenfalls tadellos. Für alle, die häufiger auf ein Taxi zurückgreifen müssen und sich vorher über die ungefähren Kosten informieren wollen, lohnt eine Investition sicherlich. Zu beachten ist allerdings, dass in jedem Falle eine Internetverbindung vorhanden sein muss und die App ohne Ortungsdienste nur eingeschränkt funktionsfähig ist.

In der Datenbank sind derzeit rund 200 Städte in der ganzen Welt hinterlegt. Unter anderem gibt es die Tarife für jede deutsche Stadt mit über 100.000 Einwohnern. Durch Kundenrezensionen geht zudem hervor, dass die Entwickler durchaus auf Wünsche der Benutzer eingehen und kleinere Städte auf Nachfrage in der Datenbank ergänzen.

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Bionic Eye: Das Ziel immer im Blick

Mal wieder in einer fremden Stadt unterwegs und keine Ahnung, wo der nächste Supermarkt oder Fast-Food-Laden ist? Abhilfe schafft Bionic Eye Germany.

Bionic Eye ist eine der iPhone-Applikationen, die nach dem Muster der Augmented Reality funktionieren. Mittels der Ortungsfunktion können verschiedene Point-of-Interests aus drei verschiedenen Kategorien in der Umgebung lokalisiert werden: Essen & Trinken, Freizeit und Supermärkte.

Hält man das iPhone horizontal, also mit dem Display in Richtung Himmel, wird zunächst eine Liste aller POIs angezeigt. Der gewünschte Umgebungsradius kann dabei in den Optionen frei zwischen 200 Metern und drei Kilometern eingestellt werden. Wählt man einen Punkt aus der Liste aus, wird die Richtung zum Ziel und die verbleibende Distanz durch einen frei rotierenden Pfeil angezeigt. Leider werden die Entfernungsdaten nicht in Echtzeit, sondern nur in Intervallen aktualisiert.

Will man sich einen Rundum-Blick verschaffen, kann man das iPhone vertikal halten. Nun werden Symbole angezeigt, die die Position der POIs angeben. Ist bereits eine Auswahl getroffen, wird das betreffende Symbol farblich von den anderen abgesetzt.

Da die Augemted Reality Option einen Kompass voraussetzt, bleibt diese Option den Besitzern eines iPhone 3GS vorenthalten. Auf älteren iPhones oder dem iPod Touch werden lediglich auf die Dienste von Google Maps zurückgegriffen.

Neben Bionic Eye Germany sind weitere Versionen für andere Länder für ebenfalls 0,79 Euro erhältlich: Großbritannien, Kanada, Frankreich, USA und Tokyo. Über einen In-App-Kauf kann man sich zudem alle Haltestellen der Berliner S- und U-Bahn anzeigen lassen.

Ein weiterer Vorteil (oder Nachteil) ist die Eigenschaft, dass Bionic Eye keine Internetverbindung erfordert – so findet man auch ohne Netz immer zum ausgewählten Ziel. Da die POIs allerdings fest im Programm verankert sind, wird teilweise auf veraltete Daten zurückgegriffen.

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ADAC testet Navi-Lösungen

Viele iPhone-Besitzer benutzen ihr mobiles Endgerät im Auto auch als Navigationslösung. Der ADAC hat die bekanntesten Navi-Apps nun einem Test unterzogen und daraufhin bewertet.

Zum klaren Testsieger wurde die Software von Navigon, der Mobile Navigator 7, erklärt. Besonders der Routenberechnung und bei der Ablenkung zeigte sich die rund 75 Euro teure App ohne Schwächen.

Auf den Plätzen und mit dem Testurteil „gut“ versehen folgte die Konkurrenz von Alk, iGo und TomTom. Im Gegensatz zum Testsieger fielen die anderen Apps vor allem in den Bereichen Booten, Stromverbrauch und Ablenkungsgefahr negativ aus.

Auf dem letzten Platz landete die App Sygic mobile maps, da hier der Akku zu stark beansprucht und die Laufzeit damit sehr verringert wird. Auch in den Bereichen Routenberechnung und Ablenkung war die App nur Durchschnitt.

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Fahrplan: Immer zum Ziel

Wieder einmal in einer fremden Stadt und mit öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs? Keine Ahnung wo es lang geht? Mit der kostenlosen App Fahrplan gehört Verwirrung der Vergangenheit an.

Simpel und doch hilfreich. So könnte man die mit drei Sternen eigentlich unterbewertete Gratis-App Fahrplan kaum besser beschreiben. Der Entwickler Frank Vercruesse beschränkt sich in seinem Programm auf das Wesentliche: schnellstmögliche die nächste Verbindung zum Zielort herauszufinden.

Egal ob mit der Deutschen Bahn oder dem Nahverkehr – man kommt immer ans Ziel. In Fahrplan kann man sich nicht nur Favoriten anlegen und von oder nach dort eine Verbindung suchen lassen, sondern auch den aktuellen Verspätungen und Ankünfte über eine Internetverbindung anzeigen lassen.

Sucht man eine Verbindung, braucht man lediglich den Start und/oder Zielort eingeben, optional eine spätere Zeit auswählen und schon kann die Reise losgehen. Fahrplan zeigt sofort die nächsten verfügbaren Verbindungen an.

Weiß man gar nicht mehr weiter, kann man auf die Umgebungssuche zurückgreifen. Mittels des Ortungsdienstes ermittelt die App den aktuellen Standort und zeigt Haltestellen in der Umgebung an. Um diese auch zu finden, werden die Koordinaten nach Wunsch direkt in Maps übergeben.

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